EUR/USD – Euro fällt wegen Energiekrise und möglicher Zinserhöhung Richtung 1,15 USD
Der Druck auf den Euro dürfte im Verlauf der nächsten Quartale aufgrund der Energieversorgungslage der Eurozone (eigentlich nahezu der gesamten EU) zunehmen.
Im Rahmen einer sichtlichen Energieverteuerung dürfte der Inflationsdruck zunehmen und die EZB zu den ersten Zinserhöhungen antreiben.
Die Gefahr besteht, dass die EZB die ohnehin schwächelnde Wirtschaft vollends abwürgen würde.
Zuletzt handelte EUR/USD im Bereich rund um die 1,15 US-Dollar Marke.

Wie man im Chart gut sehen kann, lief der EURUSD-Kurs eigentlich den ganzen Tag seitwärts, bis dann in Amerika die die Märkte eröffneten und aufgrund der guten Arbeitsmarktdaten (welche zu der Vermutung führen, dass die Zinsen eher nicht gesenkt, sondern sogar erhöht werden könnten), den Markt massiv bewegt. So fiel der EURUSD relativ schnell von 1.16 Richtung 1,15.
EUR/USD Charttechnik
- An der Analyse vom Mehrjahreshoch des 27. Januar 2026 von 1,2082 bis zum jüngsten Verlaufstief des 13. März 2026 von 1,1410 wäre unverändert festzuhalten, um die nächsten Widerstände bei den Marken von 1,1667/1,1746/1,1825/1,1923 und 1,2082 ableiten zu können.
- Die Unterstützungen kämen weiterhin bei den Marken von 1,1568 und 1,1410 in Betracht.
EUR/USD Chart
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