EURUSD – US-Arbeitsmarktdaten voraus

ActivTrades: Am heutigen Mittwoch bekommen die Marktteilnehmer möglicherweise bereits einen Vorgeschmack auf die am Freitag um 14:30 Uhr zur Veröffentlichung anstehenden US-Arbeitsmarktdaten (NFP-Daten/nonfarm payrolls data) für den Juni.

Der ADP-Arbeitsmarktbericht für den Juni könnte zumindest ein wenig als Indikator herhalten und Händlern einen Hinweis liefern, wie es um den US-Arbeitsmarkt überhaupt aktuell bestellt ist.

Der „ADP-Report“ ist jedoch kein Bericht einer US-Behörde, sondern der eines privaten Institutes, nämlich dem „ADP Research Institute“. Der „ADP National Employment Report“ wird monatlich in Zusammenarbeit mit „Moody´s Analytics“ publiziert und liefert Daten zur Beschäftigungssituation im privaten Sektor (Beschäftigung ex-Agrar).

Im Mai wurde von 978.000 geschaffenen Stellen berichtet. Für den heutigen Juni-Bericht wären etwa 600.000 geschaffene Stellen denkbar – so zumindest der jüngste Marktkonsensus.

 

US-Arbeitsmarktdaten entscheiden letztlich über Zinspolitik

Sollte sich die Lage am US-Arbeitsmarkt wieder eintrüben, so könnte dies auch eine zeitliche Verzögerung in Bezug auf die künftigen Zinsanhebungen haben. Gegenwärtig wäre aufgrund der Fed-Zinsprojektionen davon auszugehen, dass spätestens bis zum Ende des Jahres 2023 zumindest zwei Zinsanhebungen von je 25 Basispunkten vollzogen werden könnten.

Schlechte Arbeitsmarktdaten wären aus diesem Grund beinahe schon von den Bullen an den Aktienmärkten zu feiern, denn sie könnten bedeuten, dass die Zinsen doch noch etwas länger auf dem gegenwärtigen Zinsband von 0,00 bis 0,25 Prozent verharren.

Solch ein aus enttäuschenden Arbeitsmarktdaten bestehendes Szenario wäre nicht als abstrus unter den Tisch zu kehren, denn schon die letzten beiden Arbeitsmarktberichte für den April und Mai enttäuschten schließlich die Markterwartungen.

Für den Juni werden am Freitag um 14.30 Uhr zumindest auf Basis der letzten Konsensschätzungen etwa 690.000 bis 750.000 neugeschaffene Stellen erwartet. Sollten die Daten unterhalb der 690.000 neugeschaffenen Stellen publiziert werden, so könnten dies die Aktienmarktbullen also eher positiv interpretieren.

 


 

EURUSD – der Blick in den Chart

Der Blick richtet sich auf das Tageschartbild. Anhand eines übergeordneten Kursverlaufs vom Anfang des Jahres an, wäre eine Fibonacci-Analyse vorzunehmen. Diese wäre am Mehrjahreshoch des 06. Januar 2021 bei 1,2349 auf der Oberseite und am Verlaufstief des 31. März 2021 von 1,1704 auf der Unterseite anzulegen.

Die auf diese Weise von der webbasierten Handelsplattform „ActivTrader“ erzeugten Fibonacci-Retracements und Fibonacci-Projektionen könnten von den Bullen und Bären genutzt werden, um deren Ziele näher technisch abzustecken.

Die Widerstände wären bei den Marken von 1,1950 (38.20%), 1,2025 (50.00%) und 1,2103 (61.80%) abzuleiten.

Die Unterstützungen kämen bei 1,1856 (23.60%) und 1,1704 (0.00%) in Betracht.

Mögliche Kursbewegungen wären anhand der beiden in grüner und roter Farbe unterlegten Rechtecke aufzuzeigen (diese sollen jedoch lediglich der Visualiserung dienen).

Der Relative-Strength-Index (RSI) indiziert auf Tagesbasis derzeit eine neutrale Marktverfassung. Die 200er-EMA schwebt auf einem Kursniveau von 1,1975 (gleichzeitig das Zwischenhoch vom 25. Juni 2021) und die 100er-EMA lag zum Zeitpunkt dieser Analyse bei 1,2040.

 

EUR/USD Tageschart; Quelle: ActivTrader

EUR/USD Tageschart; Quelle: ActivTrader

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