IG: Charttechnik Update – 11.11.2013

IG: DAX: Den Bullen fehlt die Kraft

Die Zinssenkung der Europäischen Zentralbank EZB am Donnerstag letzter Handelswoche katapultierte den DAX in bis dato unbekannte Höhen. Mit 9.196 Punkten näherten sich die heimischen Blue Chips unserem technischen Kursziel von 9.200 Punkten. Allerdings blieb auf Schlusskursbasis nicht viel von den Kursgewinnen übrig. Damit war das aufsteigende Dreieck auf Tagesbasis nicht nach oben vollendet. Des Weiteren konnte die Reihe aus Verlaufshochs bei 9.026/9.070 Punkten nicht nachhaltig überwunden werden.

Die negative Divergenz beim Oszillator Momentum – steigende Hochs beim DAX wurden bislang nicht durch neue Verlaufshochs beim Oszillator bestätigt – hat weiterhin Bestand. Somit fehlt der jüngsten Aufwärtsbewegung die nötige Kraft. Setzt sich der DAX von der genannten Widerstandslinie nach oben ab, wäre der Bereich bei 9.200/9.300 Punkten das Ziel. Darüber hinaus könnte die Reise in Richtung der oberen Trendkanallinie bei aktuell 9.370 Punkten fortgesetzt werden.

Trotz des zurzeit fehlenden Schwungs brauchen die Anleger hierzulande keine Angst vor einer möglichen Korrektur zu haben. Mit der steigenden gewichteten 20-Tage-Durchschnittslinie bei momentan 9.031 Punkten verfügt der DAX über eine gute Unterstützung. Zusätzlich sichern die waagerechte Trendlinie bei 8.848/8.880 Punkten sowie die untere Trendkanallinie bei 8.875 Punkten nach unten ab.


Abb.: DAX-Tageschart / Quelle: IG Handelsplattform    

MDAX: Korrektur bereits beendet?  
Dank der Zinssenkung durch die Europäische Zentralbank EZB am 7. November schoss der deutsche Nebenwerteindex in die Höhe und markierte mit 16.402 Punkten ein neues Jahreshoch. Doch bis zum Handelsende schmolzen die Kursgewinne dahin. Das technische Kursziel von 16.230 Punkten wurde auf Intra-Day-Basis erreicht. Von der oberen Trendkanallinie prallte der MDAX nach unten ab. Allerdings war die technische Korrektur nicht von langer Dauer.

Erwartungsgemäß ging es abwärts in Richtung des steigenden gewichteten 20-Tage-Durchschnitts bei aktuell 15.977 Punkten sowie zur ehemaligen Obergrenze der Seitwärtsbewegung bei 15.867/15.885 Punkten. Am Freitag letzter Woche schlossen die Nebenwerte oberhalb der erwähnten Unterstützungen. An dem heutigen Tag hat sich der MDAX davon nach oben entfernt.

Die obere Trendkanallinie bei aktuell 16.290 Punkten fungiert nun wieder als charttechnisches Kursziel. Sämtliche Indikatoren bzw. Oszillatoren deuten daraufhin, dass dieser Wert durchaus ins Visier genommen werden kann.


Abb.: MDAX-Tageschart / Quelle: IG Handelsplattform    

EUR-USD: Glättungslinie eilt Eurooptimisten zu Hilfe  
Am Donnerstag vergangener Handelswoche rauschte der EUR-USD unter die Kreuzunterstützung bei 1,3456/1,3492 USD. Auch die waagerechte Unterstützung bei 1,3425 USD konnte die Bären nicht aufhalten und wurde ebenfalls unterschritten. Einen Tag darauf erreichte die europäische Einheitswährung den steigenden gewichteten 200-Tage-Durchschnitt bei aktuell 1,3347 USD. Die Glättungslinie könnte nun den Europessimisten Einhalt gebieten.

Letztmalig verhinderte die Durchschnittslinie Anfang September Schlimmeres. Zu diesem Zeitpunkt war das Währungspaar laut dem Oszillazor Stochastic deutlich überverkauft. Es folgte daraufhin eine Gegenbewegung, die bis oberhalb der Marke bei 1,38 USD ging. Aktuell liegt auf Tagesbasis wieder eine Übertreibung nach unten vor. Daher ist die Chance aus technischer Sicht recht groß, dass der EUR-USD von der Glättungslinie nach oben abprallt. Allerdings müsste, wie zuvor Anfang September, beim Stochastic der absolute Wert von 20 überwunden werden.

Erholungspotenzial bestünde bis zu den genannten ehemaligen Unterstützungen bei 1,3425 USD bzw. 1,3456/1,3492 USD. Unterhalb des gleitenden Durchschnitts müssten mit weiteren Kursrückgängen bis zur horizontalen Trendlinie bei 1,3177 USD gerechnet werden.


Abb.: EUR-USD-Tageschart / Quelle: IG Handelsplattform

Disclaimer

Diese Inhalte stellen keine Finanzanalyse dar. Es handelt sich um eine Werbemitteilung, welche nicht allen gesetzlichen Vorschriften zur Gewährleistung der Unvoreingenommenheit von Finanzanalysen genügt und keinem Handelsverbot vor der Veröffentlichung der Analysen unterliegen. Diese Information wurde von IG Europe GmbH und IG Markets Ltd (zusammen IG) bereitgestellt. IG bietet ausschließlich eine beratungsfreie Dienstleistung. Der Inhalt dieser Werbemitteilung stellt keine Anlageberatung bzw. Anlageempfehlung (und darf nicht als solche verstanden werden) und stellt keinesfalls eine Aufforderung zum Erwerb von jeglichen Finanzinstrumenten dar. Frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung. IG haftet nicht für Folgeschäden, welche eventuell auf einzelne Kommentare und Aussagen zurückzuführen wären und übernimmt keine Gewähr in Bezug auf Vollständigkeit und Richtigkeit des Inhaltes. Folglich trägt der Anleger vollkommen alleinverantwortlich das Risiko für einzelne Anlageentscheidungen. CFDs sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. 76% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFDs funktionieren, und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.

Weitere News Beiträge Weitere News Beiträge