ING DiBa: Sechs Grundregeln für sicheres Online-Banking

ING DiBa: Meldungen über betrügerische Phishing-Mails, mit denen Kriminelle an Passwörter von Bankkunden gelangen wollen, haben so manchen Bankkunden verunsichert. Doch das Führen des Girokontos über das Internet ist so sicher wie das klassische Bankgeschäft, wenn der Verbraucher ein paar einfache Sicherheitsregeln befolgt:

  • Keine Geheimzahlen am Telefon oder per Mail preisgeben: Betrüger geben sich zuweilen am Telefon oder per E-Mail als Kundenbetreuer aus und verlangen – oft zur Freischaltung des Kontos nach angeblichen technischen Problemen – die Passwörter. Eine Bank würde niemals außerhalb der regulären Online-Transaktionen bei ihren Kunden eine Geheimzahl (PIN) oder Transaktionsnummer (TAN) abfragen.
  • Keine Links aus einer E-Mail zum Online-Banking aufrufen: Betrügerische E-Mails enthalten oft einen Link, mit dem der Empfänger auf eine gefälschte Internetseite geleitet wird. Solche Seiten sehen der Original-Bankingseite der Bank oft täuschend ähnlich, aber es werden keine Transaktionen ausgeführt, sondern nur Geheimzahlen abgerufen. Die Internetseite fürs Online-Banking sollte daher stets direkt durch das Eintippen der Banken-Internetadresse in der Browserzeile aufgerufen werden.
  • „Mouse-over-Effekt“ kann Phishing-Mails enttarnen: Beim Verdacht auf eine Phishing-Mail im Posteingang ist das schnelle Klicken auf Links und das Öffnen von Anhängen tabu. Hilfreich ist aber oft das Platzieren des Mauszeigers auf die Links in der Mail. In der Statusleiste des Mail-Clients oder des Webmailers erscheint beim Mouse-over nämlich die Seite, zu der der Link führt. Wenn dann eine angeblich von der Bank stammende Mail nicht auf deren Webseite bzw. auf eine unseriöse Domain weiterleiten will und die Seite darüber hinaus nicht https-gesichert ist, sollten Bankkunden gewarnt sein.
  • Starke Passwörter verwenden: Der Zugang zur Banking-Software auf dem Rechner sollte mit einem Passwort gesichert werden, das nur schwer zu knacken ist. Besonders gute Passwörter enthalten sowohl Zahlen als auch Buchstaben und meiden Wiederholungen, Zahlenreihen oder bekannte Namen. 
  • Keine Passwörter auf dem PC speichern: Passwörter gehören weder auf die Festplatte noch ins Adressbuch oder Telefonverzeichnis. Am sichersten ist ein Passwort oder eine Geheimzahl im Gedächtnis des Eigentümers gespeichert.
  • Browser und System regelmäßig aktualisieren: Sowohl das Betriebssystem als auch der Internetbrowser sollten stets auf dem neuesten Stand gehalten werden. Das minimiert die Gefahr von Sicherheitslücken. Generell ist auch der Einsatz von regelmäßig aktualisierter Antiviren-Software empfehlenswert.

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