Interview mit IG Europe über die Positionierung im deutschen Brokerage-Markt, Innovationen wie die Turbo24-Zertifikate und das IG Service Angebot für Trader

David Ernsting, Broker-Test Chefredakteur, im Interview mit Eren Eraslan, dem neuen Deutschlandchef von IG Europe, über die aktuelle und zukünftige Positionierung von IG im deutschen Brokerage-Markt, den Ausbau des Produktangebots sowie Kundenservice und Weiterbildung für Trader.

 

Eren Eraslan, Deutschlandchef von IG Europe

Eren Eraslan, Deutschlandchef von IG Europe

Herr Eraslan, Sie sind seit dem 1. September 2022 der neue Deutschlandchef von IG Europe. Wo haben Sie vorher gearbeitet und welchen beruflichen Background bringen Sie mit zu IG?

Ich bin IG seit Jahren verbunden. Zunächst habe ich internationales Management mit dem Schwerpunkt Finanzen studiert – im schönen Baden-Württemberg, woher ich auch komme.

Während der Arbeit habe ich letztes Jahr ein Leadership Training an der Saïd Business School, der Universität von Oxford, belegt. In die Branche richtig eingestiegen bin ich dann als Sales Trader bei IG in London. Danach bin ich in die Projekt- und Produktentwicklung eingetaucht.

Als einer der ersten Mitarbeiter am Frankfurter Handelsplatz SpectrumMarkets war ich als Head of Product zuletzt für die Produkt- und Projektentwicklung verantwortlich.

Sprich, ich habe an den Dingen mitgearbeitet und die Sachen optimiert, die Trader täglich erleben, wenn sie handeln – Datenfeeds, Charts, Ordermasken und eine zuverlässige Ausführung.

 

In der Zeit nach dem Umzug von Düsseldorf nach Frankfurt war es um IG etwas ruhiger geworden – wird sich IG jetzt wieder präsenter im deutschen Brokeragemarkt zeigen?

Wir sind seit 2020 massiv gewachsen und haben unser Produktportfolio um die weltweit ersten 24/5 handelbaren Turbozertifikate erweitert, zuletzt auch auf Kryptowährungen als Basiswerte.

Und Sie haben recht: IG sieht Deutschland als vielversprechenden Markt. Das ist ein Land mit anspruchsvollen, aktiven Kundinnen und Kunden. Intern haben wir bei IG das Motto „Big in Germany“, da Deutschland als strategisch relevantes Land innerhalb der Gruppe identifiziert wurde. Wir möchten unseren Bekanntheitsgrad erhöhen und neue Kunden gewinnen, da investieren wir gerade stärker.

Wir möchten der Online-Broker sein, der einem zuerst in den Sinn kommt, wenn es um eine zuverlässige, interaktive Handelsplattform geht, die Kunden dem eigenen Trading-Stil anpassen können.

Außerdem wird der persönliche Kundenservice bei uns großgeschrieben. Also genau das, was man als Trader in der Regel nicht so leicht bekommt.

Die Kombination aus beidem.

 

 

Wo wollen Sie hierbei in Zukunft Schwerpunkte setzen? Sind weitere Aktionen wie z.B. die derzeit laufende Cashback-Aktion geplant?

Ja, sowas wie Cashback und weitere Aktionen sind auch in Zukunft geplant. Wichtiger als Cashback-Aktionen sind aus unserer Sicht aber Innovation, Kundenservice und der persönliche Kontakt. Aktive Trader treffen uns auf Branchen-Events, auf Social-Media-Plattformen und im persönlichen Kontakt mit unseren Mitarbeitern.

Wir sind rund um die Uhr erreichbar. Unser deutschsprachiges Team hier in Frankfurt steht zu den deutschen Handelszeiten zur Verfügung. Und nach Handelsschluss sind unsere englischsprachigen Kollegen für unsere Kunden da. Der persönliche Kontakt ist das, worauf es ankommt. So entsteht Vertrauen.

Aber zurück zu Ihrer Frage: Ja, Aktionen wird es geben.

Etwa investieren wir ab sofort verstärkt in unsere Zusammenarbeit mit Branchenmedien, Bloggern, Influencern und der ganzen Community.

Falls Ihre Frage dahin zielte, ja: Man wird IG in Deutschland in Zukunft deutlich häufiger begegnen als bisher.

 

Und wie sieht es auf der Produktseite aus – womit können Trader hier in Zukunft rechnen?

Schon heute bietet IG Zugang zu mehr als 17.000 Underlyings, und das immer anhand der Handelsinstrumente, die unsere Kunden bevorzugen, von Vanilla Options und Barriers über CFDs bis hin zu unserem Alleinstellungsmerkmal – unsere Turbo24-Zertifikate. 24/5 auf dem Frankfurter Handelsplatz SpectrumMarkets handelbar. Das finden Sie nirgendwo anders.

Dass wir neue Underlyings hinzufügen, ist selbstverständlich.

Es stehen in nächster Zeit aber noch Neuigkeiten an.

Dazu aber bald mehr.

 

Hinzu kommt, dass wir unsere hausinterne Plattform in einer Geschwindigkeit ausbauen und verbessern, auf die ich sehr stolz bin. Das kriegt, meiner Meinung nach, kein anderer Broker so hin. Und das geschieht auf Basis von Kundenfeedback. Wir analysieren, ähnlich wie eine Software-Firma oder ein Startup, das Feedback unserer Kunden ganz genau.

Das macht uns, trotz der Jahrzehnte, die IG schon am Markt ist, zu einem hochmodernen Fintech.

Wenn uns Kunden fragen: „Hey, wäre es nicht eine gute Idee, einen neuen Indikator ins Charting einzubauen oder die Orderfunktionalitäten zu erweitern?“, dann prüft unser Team das und wir setzen die neue Funktionalität dann auch sehr schnell um.

 

 

Worauf liegt Ihr Fokus als Online-Broker? Aktien, CFDs, Zertifikate oder Devisenhandel?

Wir sind seit Jahrzehnten am Markt und bieten nicht nur ein breites Spektrum an Finanzprodukten und -märkten, sondern auch Expertise in diesen. Dazu gehören insbesondere auch die nach wie vor beliebten CFDs mit ihren Eigenschaften. Ein weiterer Vorteil sind unsere exklusiven 24/5 handelbaren gelisteten Knock-out-Zertifikate.

Als Online-Broker bieten wir allerdings keine physischen Aktien an, sondern nur CFDs und gelistete Zertifikate auf Aktien.

Das Spektrum an Produkten wird jedoch in Kürze wieder erweitert.

 

Gibt es hierzu dann auch ein passendes IPO-Angebot seitens IG?

Auf Zertifikate bietet unser Emittent täglich Neuemissionen an.

Auf CFDs werden ebenfalls immer wieder neue Produkte eingestellt.

Da wir keine physischen Aktien anbieten, bieten wir somit auch nicht die klassischen IPOs an.

 

Unabhängig davon, was ein Trader nun konkret handelt, benötigt er sowohl eine gute Handelssoftware als auch kontinuierliche Weiterbildungsmöglichkeiten.
Wie ist IG hier derzeit aufgestellt und wo liegen die Zukunftspläne?

Unsere IG-Handelsplattform wurde immer wieder ausgezeichnet und ist auf allen Endgeräten nutzbar, also sowohl PC als auch iOS und Android. Beim mobilen Trading waren wir extrem früh dabei.

Kunden können z.B. Knock-out-Zertifikate, ihren Stop Loss und ihr Limit direkt aus dem Chart heraus definieren. Ergänzend stellen wir News und Marktdaten zur Verfügung, einen Wirtschaftskalender und ein Analysetool, mit dem man die eigenen Trades rückblickend auf Performance und mögliche Fehler hin überprüfen kann.

Im Hinblick auf unser Angebot an gehebelten Produkten bieten wir auch „Financial Education“ an.

Wir bieten regelmäßig Webinare (Siehe auch aktuelle IG Europe Webinare) zu unterschiedlichen Themen an und unsere Analysten sind fast täglich in den Finanz- und Reichweitenmedien zitiert, als auch im Live Stream auf YouTube zu sehen.

 

Wäre die Bezeichnung Service Broker dann nicht passender?

Obwohl wir in der Tat einen ausgezeichneten Service anbieten, bevorzugen wir doch weiterhin die Bezeichnung als Online-Broker. Wir möchten unsere Brand-Awareness in dieser Kategorie noch erhöhen.

Am Ende des Tages sind es aber unser Service und unsere Zuverlässigkeit, durch die wir uns abheben.

Das bedeutet auch, dass wir uns allen unterschiedlichen Kunden- und Zielgruppen annehmen (Einsteiger, Erfahrener, Profi) und diesen ein passendes Angebot machen können.

 

 

Eine abschließende Frage zur aktuellen Marktsituation: Deutschland und Europa stecken in einer schlimmen Krise – Inflation, unzureichende Energieversorgung und auch noch eine leichte Rezession.
Was erwarten Sie vom kommenden Winter: sowohl volkswirtschaftlich als auch für die Aktienmärkte?

Seit Jahresbeginn befinden sich die Aktienmärkte in einem Abwärtstrend und könnten diesen im weiteren Verlauf fortsetzen. Unsere Analysten gehen sogar davon aus, dass die klassische Jahresendrallye, die in der Vergangenheit an den Aktienmärkten im Winter zu verzeichnen war, dieses Jahr ins Wasser fallen könnte.

Steigende Zinsen, Inflation, geopolitische Spannungen und die Energiekrise halten die Volatilität hoch und zusätzlich könnte die US-Zwischenwahl für Überraschungen sorgen. Makroökonomisch könnte im Schlussquartal die Rezession technisch auch in Europa ankommen.

Wie es tatsächlich weiter geht und wie Anleger sich positionieren könnten, erfahren Sie täglich von unseren Analysten.

Auf unserem YouTube-Kanal „IG Deutschland“ bieten unsere Analysten mit ihren täglichen Formaten neue Informationen und Inspiration für das eigene Trading.

Disclaimer & Risikohinweis

79% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter.

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