Kryptowährungen im Bann vom Risk-Off-Modus der Märkte
Tickmill: Die Bullen in den Kryptowährungen haben seit geraumer Zeit nicht mehr viel zu lachen. Zinserhöhungen, Dollarstärke, Regulierungsbemühungen… Viele Ansatzpunkte um den Käufern ordentlich die Stimmung zu vermiesen.
Allerdings ist die Volatilität so hoch, dass aktive agierende Händler durchaus immer wieder neue Ansatzpunkte für Setups finden.
Ethereum fokussiert den nächsten Support

Der Blick in den Tageschart der Kryptowährung Ethereum offenbart derzeit eine weite Tradingrange zwischen dem Allzeithoch bei gut 4.850 USD und dem mehrfach getesteten Support bei 3.925 USD.
Die Tatsache, dass der letzte Abprall vom Montag dieser Woche schon wieder um das Median dieser Range abverkauft wird, spricht für einen erneut anstehenden Test des Bodens.
Allerdings scheint der Markt gerade keine Risiken zu suchen, was es für Ethereum wahrscheinlich schwierig machen wird, dieses Level zu verteidigen.
Fällt die Unterstützung durch den anhalten Verkaufsdruck, dürfte es ungemütlich werden.
Denn das Potential des dadurch initiierten Abwärtsspirale reicht über das Ausbruchslevel bei 3.670 USD bis in das Septembertief bei 2.650 USD.
Im Bitcoin sieht es noch viel schlimmer aus

Verglichen mit dem Chartbild vom Ethereum sieht die Lage im Bitcoin weitaus schlechter aus. Hier hat längst ein Abwärtstrend das Ruder übernommen. Dessen letzte Bewegung wurde in der Korrektur am Widerstand bei 59.350 USD initiiert und hat das Potential mehr als ausgeschöpft.
Wer gedacht hat, nach diesem Kursrutsch kommt es erstmal zu einer kräftigen Erholung wird aktuell enttäuscht.
So wie es aussieht, steht erneut der Test des Wochentiefs bei 47.170 USD auf der Agenda. Fällt dieses Level nachhaltig, muss mit Rückgängen in den Support um 40.000 USD gerechnet werden.
Das erste Zwischenziel auf dem Weg nach unten steht am kleinen Ausbruchslevel bei 45.085 USD.
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