Marktkommentar: Trump verschärft Ton nach Iran-Sanktionen, EUR erholt sich

XTBNach den gestern Morgen (6:01 Uhr) in Kraft getretenen Iran-Sanktionen machte Donald Trump eine klare Ansage über den Nachrichtendienst Twitter: “Wer mit dem Iran Geschäfte macht, wird keine Geschäfte mit den USA machen”. Darüber hinaus sprach der US-Präsident von einer weiteren möglichen Verschärfung im November. Dies dürfte ohne Zweifel bei vielen Wirkung zeigen und die Geschäftsaktivitäten mit iranischen Firmen erheblich einschränken.

Trump möchte insbesondere durch eine Abkapselung vom Ölmarkt ein neues Atomabkommen erzwingen und forderte daher andere Länder auf, die Ölimporte aus dem Iran einzustellen. Einerseits ist eine Regelung beim Atomabkommen essentiell für den Weltfrieden, andererseits hatte die EU bereits bekräftigt, dass das alte Abkommen ebenfalls ausreichen würde.

Es gibt somit weiterhin Konfliktpotenzial und dies könnte die ohnehin schon angeschlagenen diplomatischen und wirtschaftlichen Beziehungen der Länder (auch zw. den USA und der EU) verschlechtern.

 

Auch aus Deutschland gibt es bereits Signale für einen Rückzug, wie beispielsweise von Daimler oder einzelnen Geschäftsbanken. Außenminister Heiko Maas versicherte jedoch: “Wir sind entschlossen, europäische Unternehmen, die legitimerweise in Iran tätig sind, zu schützen.” Doch ob deutschen Unternehmen eine solche Zusicherung reicht, ist eine andere Frage. Was die Marktreaktionen anbelangt, haben wir gestern einen Anstieg der Ölsorte Brent gesehen (Schlusskurs 74,89 USD).

Allerdings scheiterte der Preis am 50er EMA. Ob die Rallye wieder aufgenommen wird oder es sich nur um eine kurzfristige Erholung handelt, werden wir bald erfahren. Es liegen jedoch zahlreiche Widerstände vor uns, daher sind die Bullen in der Bringschuld. Andererseits konnte es bei der 73,40-Marke kritisch werden, weil dort bereits der 100er EMA auf uns wartet.

 

 


 

 

 

Der DE30 gerät erneut unter Druck. Nach einem recht vielversprechenden Dienstagmorgen wurde ein großer Teil der Intraday-Gewinne wieder abgegeben. Die heutige Eröffnung war zwar flach, doch bereits in der ersten Handelsstunde sind deutliche Kursrückgänge zu beobachten. Ein Test der 12.600 Punkte scheint daher unausweichlich. Das Verhalten an dieser Marke könnte hier für die nächsten Tage entscheidend sein.

Ein nachhaltiger Durchbruch könnte eine Verkaufswelle in Richtung 12.400 oder sogar 12.270 Punkte mit sich bringen. Solange wir also keinen Abpraller an dem genannten Widerstand sehen, dürfte der Markt die Unterseite vorerst favorisieren.

 

Am Devisenmarkt sorgt der EUR für ein erstes positives Signal, da er sich gegenüber dem USD etwas erholen kann und zum Zeitpunkt des Schreibens etwas oberhalb der 1,16-Marke befindet. Psychologisch gesehen ist dies ein wichtiger Schritt für die Gemeinschaftswährung, allerdings müssen wir deutlich höhere Kurse sehen (1,17 oder 1,18), um das Vertrauen wiederherzustellen. Im Tageschart halten wir uns immer noch in einer Dreiecksformation auf.

Solange die untere Grenze aber nicht unterschritten wird, gibt es noch Hoffnung. Unter 1,15 – 1,1550 könnte es wiederum kritisch werden.

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