Merck platziert Hybridanleihe im Volumen von 1,5 Milliarden Euro

Merck, ein führendes Wissenschafts- und Technologieunternehmen, hat heute erfolgreich eine Hybridanleihe im Volumen von 1,5 Mrd. € begeben. Die Emission ist Bestandteil der Finanzierung für die geplante Akquisition von Versum Materials Inc. (NYSE: VSM), die im April 2019 bekannt gegeben wurde.

Die Emission umfasst zwei Tranchen mit Laufzeiten von jeweils 60 Jahren. Die erste Tranche in Höhe von 500 Mio. €, deren Kupon 1,625 % beträgt, ist mit einer Rückzahlungsoption nach 5,5 Jahren ausgestattet. Die zweite Tranche in Höhe von 1 Mrd. € hat einen Kupon von 2,875 % und bietet Merck die Option, nach 10 Jahren vorzeitig zurückzuzahlen.

Die Emission wird von den drei Ratingagenturen Standard & Poor’s, Moody’s und Scope nur zur Hälfte als zusätzliche Verschuldung angerechnet („Equity Credit Treatment“) und unterstützt somit das Credit Rating von Merck. Die Anleihe ist gleichrangig zu den bereits bestehenden Hybridanleihen und nachrangig gegenüber allen anderen bestehenden Finanzverbindlichkeiten von Merck.

 


 

„Die Finanzierung der geplanten Akquisition von Versum stand von Anfang an auf sicheren Füßen. Die heutige Begebung der Hybridkapital-Anleihe zeigt, dass wir entschlossen sind, unser Credit Rating zu stützen und weiterhin eine konservative Finanzpolitik zu verfolgen“, sagte Marcus Kuhnert, Mitglied der Geschäftsleitung und Chief Financial Officer von Merck.

Die Akquisition von Versum soll den Unternehmensbereich Performance Materials stärken. Versum ist ein führender Anbieter von innovationsgetriebenen, hochreinen Prozesschemikalien, Gasen und Ausrüstungen für die Halbleiterfertigung.

Die Transaktion wird voraussichtlich in der zweiten Jahreshälfte 2019 abgeschlossen, vorbehaltlich der behördlichen Genehmigungen sowie der Erfüllung anderer üblicher Vollzugsbedingungen. Die Versum-Aktionäre hatten bei einer außerordentlichen Hauptversammlung am 17. Juni bereits ihre Zustimmung erteilt.

 


 

Die Anleihe war deutlich überzeichnet und stieß auf starke internationale Nachfrage, wobei die Investoren überwiegend aus Frankreich, Großbritannien und Deutschland stammten. Die Transaktion fand bei einem breiten Kreis institutioneller Investoren wie Fondsmanagern, Versicherungen und Banken großes Interesse. Als Bookrunner der Transaktion wurden die Hausbanken von Merck beauftragt.

Merck verfügt über ein “A”-Rating (mit stabilem Ausblick) von Standard & Poor’s, ein „A–“-Rating (mit stabilem Ausblick) von Scope und ein Baa1-Rating (mit stabilem Ausblick) von Moody’s.

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