Ripple Kurs Prognose: Anleger reißen sich um XRP

IGDer Ripple Kurs steigt um bis zu 70 Prozent an. Lohnt jetzt noch ein Einstieg und welche möglichen Gründe gibt es dafür?

Laut Indikationen des Brokers IG notiert der Bitcoin Kurs derzeit bei 18.621 Dollar und damit 0,18 Prozent im Plus. Für größeres Aufsehen sorgen derweil Währungen aus den zweiten- und dritten Reihen.

So verteuern sich Ether und Ripple, die nach Marktkapitalisierung zweit- und drittgrößten Währungen auf Wochensicht um 28 bzw. 68 Prozent. Der Bitcoin legte im gleichen Zeitraum um rund 14 Prozent zu.

Ripple Kurs Chart

 

Ripple Kurs: Die Stunde der Altcoins schlägt

Der Bitcoin reißt am Sonntagnachmittag die psychologische Marke von 18.000 Dollar nach unten, kann sich aber wieder rasch über die besagte Marke hocharbeiten. Gewinnmitnahmen und Neupositionierungen geben sich derzeit die Klinke in die Hand.

Am Freitag und Samstag notierte der Kurs noch zwischenzeitlich bei knapp unter 19.000 Dollar. Das Rekordhoch von 19.700 Dollar bleibt aber nach wie vor in Schlagdistanz.

Es scheint die Stunde der Altcoins zu schlagen. Ein Nachziehen der Kurse dürfte aber nicht überraschen, da ein Großteil sich zumindest im Nachgang in der Regel an der Bitcoin-Leitwährung orientiert.

 


 

Bitcoin, Ripple und Co.: Anleger reißen sich um XRP

Es ist und bleibt bemerkenswert, dass selbst kleinste Rücksetzer postwendend hochgekauft werden und im Anschluss sich eine neue Aufwärtsdynamik entfaltet. Doch immer noch befinden sich vor allem viele Kleinanleger hinter der Seitenlinie, welche auf den idealen Einstiegspunkt warten. Denn die ganz großen Kursverwerfungen sind bis dato ausgeblieben.

Die Rallye unterscheidet sich zu 2017 insofern, dass das Kaufinteresse großer Adressen, sprich institutioneller Anleger, welche womöglich an langfristigen Engagements interessiert sind, höher ist.

Steigende Kurse sind Lockstoff für zögerliche Investoren, welche noch im vergangenen Frühjahr angesichts stellenweise massiver Kursabschläge das Weite gesucht hatten. Diese denken zur Stunde aber zweimal darüber nach, ob ein Engagement in Bitcoin und Co. lohnenswert ist. Zu den Hartgesottenen gesellen sich aber nun abermals risikofreudige Anleger, was für weitere Aufwärtsimpulse sprechen könnte.

Gegenüber globalen Stressfaktoren zeigen sich die Cyber-Devisen nun seit Wochen widerstandsfähig. So stoßen Meldungen über die Coronavirus-Pandemie auf taube Ohren. Noch im vergangenen Frühjahr waren Bitcoin und Co. im Zuge eines globalen Ausverkaufs an den Finanzmärkten ebenfalls deutlich unter die Räder gekommen.

Bitcoin, Ripple und Co.: EZB-Chefin Lagarde begrüßt digitalen Euro

EZB-Chefin Christine Lagarde hatte vor zwei Wochen auf der Digitalkonferenz signalisiert, dass die EZB eine digitale Währung schaffen könnte, welche den Finanzsektor der Eurozone umkrempeln könne.

„Meine Vermutung ist, dass sie kommen wird“, sagte Lagarde während einer virtuellen Podiumsdiskussion, welche von der EZB veranstaltet wurde. „Wenn es günstiger, schneller und sicherer für die Nutzer ist, dann sollten wir weiter forschen. Wenn es zu einer besseren geldpolitischen Souveränität, einer besseren Autonomie für den Euroraum beitragen wird, dann sollten wir es ausloten.“

„Zwei bis vier Jahre“ für Entwicklung des E-Euros

Laut der EZB könnte es aber zwei bis vier Jahre dauern, bis ein besagtes Projekt gestartet werde, da es Bedenken hinsichtlich der Geldwäsche, des Datenschutzes und der Technologie gebe.

FED-Chef Jerome Powell und der Gouverneur der Bank of England, Andrew Bailey, zeigen sich da vorsichtiger. Powell sagte, dass die FED das Thema sorgfältig überlege wobei sein Kollege Bailey betonte, dass es „viel harte Arbeit gebe, um die Auswirkungen zu durchdenken.“

EZB hat zu Umfragen aufgerufen

Im vergangenen Monat rief die EZB zu einer öffentlichen Umfrage auf, welche noch bis Mitte Januar läuft, welche von der Einführung einer solchen digitalen Währung handelt. Bis Mitte 2021 will EZB entscheiden, ein solches Projekt in Angriff zu nehmen.

China ist mit Plänen einer digitalen E-Währung auf dem Vormarsch

„Wir rennen nicht um den ersten Platz“, sagte Lagarde. „Wir schreiten eifrig voran, nicht unvorsichtig.“ China gilt als der Vorreiter in der Branche und hat zuletzt zu Testzwecken bereits in manchen Orten eine digitale Staatswährung herausgegeben, heißt es.

 


 

Ripple Kurs Prognose: Auf diese Punkte kommt es an

Angesichts der fulminanten Kletterpartie stellen sich die Anleger vermehrt die Frage, ob ein Einstieg noch Sinn macht. Die fundamentale Datenlage, gepaart mit Notenbanken-Hoffnungen und dem ohnehin anziehenden Interesse großer Adressen, sprich institutionellen Investoren bleibt nach wie vor positiv zu bewerten.

Die Wette, dass die bestehende Technologie zum Teil als Lösung für E-Gelder der Notenbanken dienen könnte, dürfte dem Kurs von XRP weiter in die Karten spielen. Die Investoren setzen hier zumindest auf eine Hybridlösung. Von welcher bestehenden Währung sich EZB oder Fed die Technologie abschauen, bleibt gänzlich abzuwarten. Ripple hat dabei offensichtlich gute Karten.

Nicht zuletzt die Tatsache, dass die Euphorie, welche am Bitcoin-Markt herrscht, auch auf die Altcoins überschwappt, ist nicht weiter verwunderlich. Der Bitcoin, die gleichzeitig größte und bekannteste Devise wird in der Regel als Leitdevise für den Gesamtmarkt angesehen.

Ripple Kurs Prognose: Die technische Sicht

Der Ripple Kurs ist zunächst an der mentalen Marke von 50 Cent gescheitert, was nicht weiter verwunderlich ist. Hier rechne ich mit einer möglichen Bodenbildung bei 0,40 Dollar.

Ein Wiedereinstieg könnte insofern interessant werden, wenn der Bitcoin Kurs sein Allzeithoch von 19.700 Dollar angreift. Hier dürfte auch Ripple profitieren. Auf der Gegenseite drohen im Falle von Gewinnmitnahmen kräftige Rücksetzer bis auf 0,30 Dollar. Die Marktlage bleibt zunächst überkauft.

Hintergrund: Ripple (XRP) repräsentiert ein ‚Open Source‘-Protokoll für ein Zahlungsnetzwerk, basiert also auf einer gemeinsamen öffentlichen Datenbank. In der finalen Fassung soll Ripple sowohl als dezentrales ‚Peer to Peer‘-Zahlungsverfahren, also auch als ein Devisenmarkt fungieren. Die Netzwerk-Kompatibilität erstreckt sich dabei nicht nur auf andere Krypto-Währungen (z.B. Bitcoin), sondern auch auf Fiat-Währungen wie bspw. EUR, USD oder JPY.

Handel und Güteraustausch sind ohne zentrale Verrechnungsstelle möglich. Die Einigung zwischen den betreffenden Netzwerk-Teilnehmern erfolgt über ein sog. Konsensverfahren (consensus process). Die Cyber-Devise XRP dient vor diesem Hintergrund als Wertaufbewahrungs- wie auch als Handelsinstrument.

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