STADA: In 2017 weiter auf Wachstumskurs

  • Bereinigter Konzerngewinn +11 Prozent
  • Deutliche Margenverbesserung bei Generika
  • Beschleunigtes Umsatz- und Ertragswachstum in Q4 bei Markenprodukten
  • Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit deutlich gestiegen
  • Nettoverschuldung weiter reduziert – Verhältnis Nettoverschuldung/bereinigtes EBITDA auf 2,8 verbessert
  • Dividendenvorschlag von 0,72 Euro je Aktie (Vorjahr: 0,70 Euro)

Der Vorstand der

STADA Arzneimittel AG

hat heute, am 1. März 2017, die vorläufigen, nicht testierten Zahlen für das Geschäftsjahr 2016 veröffentlicht. Im Rahmen der weiterentwickelten Unternehmensstrategie konnte der Konzern im Berichtsjahr maßgebliche Veränderungen vorantreiben. Der ausgewiesene Konzernumsatz erhöhte sich um 2 Prozent auf 2.151,7 Millionen Euro (Vorjahr: 2.115,1 Millionen Euro). Der um Währungs- und Portfolioeffekte bereinigte Konzernumsatz wies einen Anstieg von 4 Prozent auf 2.180,0 Millionen Euro auf (Vorjahr: 2.100,4 Millionen Euro). Das ausgewiesene EBITDA ging um 2 Prozent auf 369,3 Millionen Euro zurück (Vorjahr: 377,1 Millionen Euro). Das bereinigte EBITDA zeigte eine Steigerung von 4 Prozent auf 405,7 Millionen Euro (Vorjahr: 389,4 Millionen Euro). Insgesamt fielen einmalige Sondereffekte von 116,7 Millionen Euro vor beziehungsweise 91,4 Millionen Euro nach Steuern an (vgl. „Vorläufige STADA-Überleitungsrechnung – Vorläufige Sondereffekte 2016“ auf Seite 6 und 7). Der ausgewiesene Konzerngewinn reduzierte sich um 16 Prozent auf 92,9 Millionen Euro (Vorjahr: 110,4 Millionen Euro). Der bereinigte Konzerngewinn legte um 11 Prozent auf 184,3 Millionen Euro zu (Vorjahr: 165,8 Millionen Euro). Das ausgewiesene Ergebnis je Aktie war in 2016 auf 1,49 Euro rückläufig (Vorjahr: 1,79 Euro). Das bereinigte Ergebnis je Aktie stieg auf 2,96 Euro (Vorjahr: 2,69 Euro).


Dividendenerhöhung vorgeschlagen

Ungeachtet des rückläufigen ausgewiesenen Konzerngewinns schlägt der Vorstand mit Blick auf die jahrzehntelange konstante Dividendenpolitik von STADA dem Aufsichtsrat vor, der nächsten Hauptversammlung am 8. Juni 2017 zu empfehlen, für das Geschäftsjahr 2016 eine Dividende von 0,72 Euro je Aktie auszuschütten (Vorjahr: 0,70 Euro). Dies wäre eine Dividendensteigerung von 3 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die sich daraus ergebende Ausschüttungssumme von 44,8 Millionen Euro (Vorjahr: 43,6 Millionen Euro) entspräche einer Ausschüttungsquote von circa 48 Prozent des ausgewiesenen Konzerngewinns.


Deutlicher Anstieg beim Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit

Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit belief sich im Geschäftsjahr 2016 auf 333,5 Millionen Euro (Vorjahr: 311,7 Millionen Euro). Der Free Cashflow betrug 160,9 Millionen Euro (Vorjahr: 133,5 Millionen Euro). Der um Auszahlungen für wesentliche Investitionen beziehungsweise Akquisitionen und Einzahlungen aus wesentlichen Desinvestitionen bereinigte Free Cashflow lag bei 243,0 Millionen Euro (Vorjahr: 212,4 Millionen Euro).


Nettoverschuldung reduziert

Die Nettoverschuldung konnte zum Bilanzstichtag auf 1.118,2 Millionen Euro reduziert werden (31.12.2015: 1.215,7 Millionen Euro). Das Verhältnis zwischen Nettoverschuldung und dem bereinigten EBITDA verbesserte sich 2016 auf 2,8 (Vorjahr: 3,1).


Ausblick für das Geschäftsjahr 2017

Für das Geschäftsjahr 2017 erwartet der Vorstand bei dem um Währungs- und Portfolioeffekte bereinigten Konzernumsatz einen Wert zwischen 2,280 und 2,350 Milliarden Euro, beim bereinigten EBITDA zwischen 430 und 450 Millionen Euro und beim bereinigten Konzerngewinn zwischen 195 und 205 Millionen Euro. Die finalen Zahlen für das Geschäftsjahr 2016 wird STADA im Rahmen der für den 23. März 2017 geplanten Analysten- bzw. Bilanzpressekonferenz bekannt gegeben.

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