USDCNH: Casus Taiwan als schwarzer Schwan

ActivTrades: Chinas Tentakel würden wohl am liebsten gleich nach Taiwan greifen, um sich die „abtrünnige Provinz Taiwan“ wieder einzuverleiben. So sieht man das in Peking zumindest und drückt das auch jedem im Ausland aufs Auge.

Wer das nicht so sieht, der bekommt Ärger, notfalls wird auch mit militärischen Maßnahmen gedroht.

Nun hat eine hohe Repräsentantin der USA, in diesem Fall die Vorsitzende des US-Repräsentantenhauses Nancy Pelosi (Demokraten) doch tatsächlich die Frechheit, nach Taiwan zu fliegen und dort direkte Gespräche mit taiwanesischen Politikern zu führen.

Ein Affront für Peking, der als direkte Einmischung in die chinesische Politik und die chinesische Einflusssphäre gewertet wird.

 


 

Taiwan liegt für die USA als Partner natürlich militärisch strategisch unheimlich hervorragend. Das machten sich damals schon die Portugiesen zu eigen, die ja auch Macao besetzten. Die Insel „Formosa“ (so wurde Taiwan zu den Zeiten der portugiesischen Eroberer noch genannt) bietet eine exponierte Lage.

Man kann die Straße von Taiwan als einen wichtigen Seeweg kontrollieren.

Die Routen von Hongkong und Shanghai gehen durch diese Straße und auch die weiteren großen Seerouten von den Häfen von beispielsweise Singapur, Vietnam, Thailand, aber auch den Philippinen gehen nutzen die Straße von Taiwan, um auch zum größten Seehafen der Welt in Shanghai zu gelangen.

Taiwan gilt als ein Hochtechnologiezentrum der Chipindustrie und ohne Taiwan und allein ohne dessen Großkonzern Taiwan Semiconductor wäre die Chipversorgungslage weltweit um ein Vielfaches katastrophaler.

Das ist freilich nur ein Punkt von vielen.

China wird sich die Einmischung der USA höchstwahrscheinlich nicht gefallen lassen und das passt gerade auch überhaupt nicht in die Zeit der Verhandlungen in New York bei den Vereinten Nationen, wo sich alles um die Gespräche der Atommächte dreht.

Der „Casus Taiwan“ schwebt über dem Gesamtmarkt wie ein schwarzer Schwan und der könnte die Märkte jederzeit heftig „abräumen“.

 


 

USDCNH – was sagt die Charttechnik?

Die hier vorliegende Analyse von USD/CNH (US-Dollar gegenüber dem Offshore-Yuan) erfolgt im Wochenchartbild. Ausgehend vom Zwischenhoch des 27. Mai 2020 von 7,1960 bis zum Verlaufstief des 24. Februar 2022 von 6,3053, wäre eine Fibonacci-Analyse anzulegen.

Diese Fibonacci-Analyse könnte die Ziele zur Ober- und Unterseite möglicherweise näher definieren helfen.

Die von der webbasierten Handelsplattform „ActivTrader“ hier erzeugten Fibonacci-Retracements und Fibonacci-Projektionen könnten der Ermittlung der Widerstände und Unterstützungen dienen.

 

Quelle: ActivTrader

Quelle: ActivTrader

Die nächsten Widerstände zur Oberseite wären bei den Marken von 6,8558 (0.618%), 7,0054 (0.786%) und 7,1960 (1.000%) abzuleiten.

Die Unterstützungen kämen bei 6,7507 (0.500%), 6,6455 (0.382%), 6,5155 (0.236%) und 6,3053 (0.00%) in Betracht.

Dem Chartbild wurden die beiden EMAs (100er-EMA in blauer Farbe und 200er-EMA in roter Farbe) hinzugefügt.

Die jeweiligen möglichen Kurszielbereiche wären hier durch die beiden Rechtecke (grünes Rechteck für die Bullen und rotes Rechteck für die Bären) visualisiert.

Zur Oberseite wäre ein Zielbereich beim 0.618prozentigen Fibonacci-Retracement von 6,8558 zu avisieren.

Zur Unterseite wäre ein Zielbereich beim 0.236prozentigen Fibonacci-Retracement von 6,5155 zu suchen.

Der Relative-Strength-Index (RSI) notiert mit 67,58 Punkten noch im technisch neutralen Bereich.

 

Wichtige Indikatoren der technischen Analyse:

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