Williams (Fed) über die Rettung des US-Dollars

XTB:

Die gestrige Rede vom Fed-Abgeordneten John Williams um 24:00 Uhr CET deckte sich mit dem Wendepunkt im US-Dollar Trading. Zu Beginn der Markteröffnung in Asien gab es keinerlei Negativerscheinungen, die den Dollar unter Druck setzen könnten. EURUSD  entspannte sich unter 1,07 und nur wenige Stunden später lag der USDJPY  erneut über 113. Die asiatischen Aktien bewegten sich trotz der ursprünglichen Sorge in der Phase des Neujahrsfestes nach oben und die Hauptindizes Asiens lagen dank dieser Bewegung auf einem vergleichbaren Hoch wie im Dezember.
 

Die asiatischen Aktienindizes prallten an einem Preis ab, bei dem es schien, dass ein längerer Abwärtstrend wegen eines Liquiditätsengpasses während des Neujahrsfests in China gut möglich sei; Quelle: xStation5

Vielleicht kann man nicht alle Worte von Williams (Fed) diesbezüglich einbeziehen, aber wenn man hinzufügt, dass Janet Yellen heute um 21:00 Uhr CET eine Rede halten wird und es am heutigen Tage zwei weitere Reden von der Fed geben wird, könnte man sagen, dass eine Verschiebung der Aufmerksamkeit in Richtung der Fed eine starke Rolle darin spielen könnte, den Kursrückgang des US-Dollars, der durch das gestern veröffentlichte Interview von Donald Trump verursacht wurde, zu stoppen. 

 

Was hat Williams genau gesagt?

  • Eine Wirtschaft die zu lange und zu ausgelastet läuft kann zu einem Ungleichgewicht führen
  • Der US-amerikanische Arbeitsmarkt ist nun stabil und das wirtschaftliche Momentum ist gut, als Ausblick sieht man ausgeglichene Risiken
  • Ein potentielles Wachstum sieht er im GPB bei rund 1,5 – 1,75% und wenn das aktuelle Wachstum darüber hinaus gehen sollte, müsste die Fed sehr vorsichtig sein
  • Die geplanten Zinsanhebungen (er befürwortet drei im Jahr 2017) sollen das Risiko von Preisblasen bei Investitionen mindern – diese Anmerkung steht im Gegensatz zur Aussage von Dudley (Fed), der glaubt, dass die Amerikaner sich nicht länger im Schatten von steigenden Immobilienpreisen weiter verschulden sollen
  • Der Effekt der Fiskalpolitik ist aktuell schwer zu prognostizieren, eine Neubewertung kann möglich sein, sobald sie vorhanden ist
  • Bei der Politik in Europa und China stößt man auf die meisten Sorgen, dies ist aktuell auch der Punkt mit der größten Ungewissheit
  • Steuerliche Anreize haben die Entscheidung in der Bilanz der Fed beschleunigt, es gibt aktuell aber keinen Konsens über den Zinssatz, welcher den Prozess einer Minderung der Bilanz auslösen würde (ein Ausladen der Anlagen, die während des Fed QE Programm gekauft worden sind)

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