Wirtschaftskalender: Weiterer US-Indikator dürfte fallen

XTBNach einem üblichen ruhigen Montag werden den Anlegern am Dienstag einige interessante makroökonomische Veröffentlichungen angeboten. Der schwedische Einzelhandelsumsatz könnte am Morgen zu einer gewissen Volatilität bei der SEK führen, da die Anleger sehen möchten, ob die Daten vom Juli den letzten deutlichen Rückgang bestätigen.

Abgesehen davon erhalten wir heute mehrere Berichte aus den USA, darunter die Warenhandelsbilanz und das CB-Verbrauchervertrauen (beachten Sie, dass der Wert der Uni-Michigan im August deutlich gefallen ist). Am Abend dürfte der wöchentliche API-Bericht zu den Rohöllagerbeständen für Aufmerksamkeit sorgen.

9:30 Uhr | Schweden, Einzelhandelsumsätze (Juli): Die einzige makroökonomische Veröffentlichung aus Europa die heute interessant sein könnte. Die schwedischen Einzelhandelsumsätze enttäuschten die Anleger sehr, da sie im Juni einen Rückgang von 0,2% im Jahresvergleich aufzeigten. Erwartet wurde wiederum ein Anstieg auf 2,9%. Sollte diese Tendenz fortgesetzt werden, könnten Fragen über den Zustand der Nachfrageseite in der schwedischen Wirtschaft aufgeworfen werden. Dennoch wird für Juli eine leichte Erholung von 0,2% auf 0,5% im Jahresvergleich prognostiziert.

14:30 Uhr | USA, Lagerbestände beim Großhandel und Warenhandelsbilanz (Juli): Obwohl es in letzter Zeit etwas ruhig geworden ist, dürfte das Thema Handelskonflikte sicherlich nicht vom Tisch sein. Das Abkommen zwischen China und den USA ist immer noch nicht getroffen worden, aber die Verhandlungen sollen laufen. Allerdings könnte es sinnvoll sein, sich auf die Handelsdaten zu konzentrieren.

Es wird erwartet, dass die USA ein Defizit von 69 Mrd. USD in der Warenhandelsbilanz ausweisen werden. Dies würde ein geringfügiger Anstieg gegenüber den vorherigen 68,3 Mrd. USD bedeuten. Abgesehen davon sollten die Lagerbestände beim Großhandel im Juli (vorläufiger Wert) einen Anstieg von 0,2% im Monatsvergleich zeigen.

16:00 Uhr | USA, CB-Verbrauchervertrauen (August): Während der CB-Verbrauchervertrauensindex in letzter Zeit nur einen geringen Rückgang verzeichnete, ging das Pendant der Uni-Michigan deutlich zurück. Letzterer Wert enttäuschte die Anleger im Juli zudem erheblich. Die Marktteilnehmer werden sich nun der CB-Veröffentlichung zuwenden, um zu sehen, ob sie der eingeleitete Trend der Michigan-Werte bestätigt oder nicht. Der Marktkonsens erwartet einen Rückgang von 127.4 auf 126.5 Punkte.

22:40 Uhr | API-Bericht zu den Rohöllagerbeständen: Die Ölpreise erholen sich weiter, nachdem im Sommer ein deutlicher Rückgang verzeichnet wurde. Sowohl Brent als auch WTI nähern sich den Swing-Levels, die nicht weit von den diesjährigen Hochs entfernt sind. Letzte Woche signalisierte das API einen signifikanten Rückgang der Rohöllagerbestände und der DoE-Bericht bestätigte diese Entwicklung.

In diesem Kontext könnten die Anleger der heutigen Veröffentlichung große Aufmerksamkeit schenken. Die Märkte erwarten, dass der API-Wert heute um eine Mio. Barrel steigen wird. Das US-Energieministerium geht morgen von einem ähnlichen Anstieg aus.

Folgende Reden von Zentralbankmitgliedern stehen heute auf der Agenda:

– 13:00 Uhr | Praet von der EZB


OIL.WTI nähert sich der Widerstandszone zwischen 69,50 und 70,40 USD. Dort gab es in diesem Jahr einige interessante Preisbewegungen. Die Rohöllagerbestände könnten hier einen entscheidend Impuls liefern. Quelle: xStation 5

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