Woche der Wahrheit auf den Märkten – FED, Yellen, Draghi

Activ Trades: Es ist die Woche der Wahrheit auf den Märkten, denn die Federal Reserve wird Mittwochabend die Entscheidung über die US-amerikanischen Zinssätze verkünden. Die Händler erwarten die erste Erhöhung des letzten Jahrzehnts (von 0,25 auf 0,50 %), aber sie bereiten sich vor allem darauf vor, jedes einzelne Wort von Janet Yellen sorgfältig abzuwägen, wobei sie versuchen werden, zu erraten, wie die Modalität der anschließenden Erhöhungen im Jahr 2016 sein wird.
 

Auf den Devisenmärkten hat der Euro seine Erholung gefestigt, die nach der jüngsten Intervention von Mario Draghi begann, und bei Handelsschluss lag er in dem Bereich von 1,10 gegenüber dem US-Dollar. Die Worte von Yellen könnten das Zünglein an der Waage sein, wobei mehrere Szenarien möglich sind. Eine mögliche Nichterhöhung der Zinssätze würde die Märkte überraschen und dies könnte eine weitere Erholung des Euro ermöglichen. Aber auch eine Erhöhung der Fed, begleitet von expansiven Worten der „Tauben“, würde ein derartiges Szenario nicht ausschließen, wenn auch in geringerem Ausmaß. Im Gegensatz dazu würde eine Erhöhung der Zinssätze, zusammen mit restriktiveren Aussagen der „Falken“, den US-Dollar weiter stärken und die europäische Gemeinschaftswährung schwächen.

Aber eines der zentralen Themen auf den Märkten ist sicherlich auch die neue Abwärtsrallye des Erdöls.

Der Preis des schwarzen Goldes hat in der vergangenen Woche 10 Prozentpunkte verloren und er ist von 40 US-Dollar pro Barrel auf etwa 35,40 USD gefallen, nachdem auf dem OPEC-Gipfel keine Einigung über die Begrenzung der Fördermenge erzielt wurde. Der zugrunde liegende Trend scheint immer noch in Richtung Verbilligung zu gehen, in dem die Ölpreise in dem allgemeinen Szenario der Überproduktion weiter sinken, der US-Dollar stark bleibt und sich auch die negative Entwicklung des gesamten Rohstoffsektors weiter fortsetzt.

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