XTB: All eyes on… Janet Yellen !

XTB: Zwar würde die heutige Überschrift eher zu dem Ausblick auf den Dow Jones passen, jedoch ist die Auswirkung der Rede der neuen Fed-Chefin vor dem US-Kongress von globaler Bedeutung. Daher schauen auch die Anleger in Deutschland und Europa gespannt auf die Worte von Janet Yellen um 16.30 Uhr deutscher Zeit. Von ihr erhofft man sich neue Details über das Tapering der Fed, sowie über eine mögliche Zinserhöhung zu erfahren.

 

Der deutsche Leitindex eröffnete heute nach den guten Vorgaben aus Amerika mit 9.338 Punkten im Plus und bewegt sich positiv in Richtung der Marke von 9.400 Punkten. Aus Asien konnte man heute keine Unterstützung bekommen, da dort wegen eines Feiertages mal wieder die Börsen geschlossen hatten. Neben der Antrittsrede der Fed-Chefin gibt es heute noch eine Reihe von neuen Quartalszahlen. Den Anfang haben bereits Metro und Bilfinger gemacht. Es folgen später noch Zahlen von Michelin, CVS und Charles River Laboratories.

 

Continental mit strategischem Zukauf in den USA

Der Automobilzulieferer aus Continental Hannover will sich von der Abhängigkeit zur Autobranche lösen und so verkündete man gestern Abend, dass man für über 1,4 Milliarden Euro den amerikanischen Kautschuk- und Kunststoffspezialisten Veyance übernehmen wird. Damit will man sich ein zweites Standbein neben der Automobilbranche aufbauen, um sich weiter von den Schwankungen der Autoindustrie zu befreien. Veyance soll dabei in die Tochterfirma ContiTech eingegliedert werden und dadurch das Amerikageschäft von ContiTech deutlich verstärken.

 

Den Anleger schien der Schritt von Continental zu gefallen, wodurch die Aktie 1,6% fester notiert.

 

Metro stellt den Anlegern wieder eine Dividendenzahlung in Aussicht

Die Metro Group veröffentlichte heute ihre Zahlen zum 1. Geschäftsquartal, das im Dezember des vergangenen Jahres ausgelaufen war. Dabei machte dem Düsseldorfer Konzern vor allem der starke Euro zu schaffen, der das Ergebnis in Osteuropa und Asien gedrückt hatte. Trotz alledem stieg das Quartalsergebnis von 129 auf 514 Millionen Euro und der Gewinn legte auf gut 451 Millionen Euro zu. Einziges Sorgenkind ist der Umsatz, der um gut 3,3 Prozent auf 18,7 Milliarden Euro fiel.

 

Die doch relativ guten Zahlen führten dazu, dass der Metro-Chef Olaf Koch den Anlegern wieder eine Dividende in Aussicht stellte, nachdem diese 2013 leer ausgegangen waren.  Die genaue Höhe über die Ausschüttung an die Aktionäre ist bislang noch nicht bekannt. Die Aktie des Handelskonzerns notiert, trotz der positiven Zahlen, aktuell mit 1,47 Prozent im Minus.

 

Bilfinger: Der Umbau zum Dienstleister zahlt sich langsam aus

Der Bau- und Dienstleistungskonzern Bilfinger aus Mannheim schaffte im vierten Quartal noch die Wende und erreicht sein selbst gestecktes Ziel für 2013. Der Umbau vom Baukonzern zum Dienstleister hinterlässt dabei jedoch seine Spuren, da man in der Vergangenheit einige Unternehmen im In- und Ausland aufgekauft hatte, um sein Know-how im Dienstleistungssektor auszubauen.

 

Unterm Strich bleibt den Mannheimern ein Plus von 3 Prozent beim bereinigten Gewinn auf fast 250 Millionen. Lediglich die Bauleistung lag mit einem Minus von 1 Prozent bei 8,5 Milliarden Euro unter den Erwartungen der Analysten und Bilfinger.

 

Für 2014 zeigt sich das, durch den ehemaligen CDU Politiker Roland Koch geführte Unternehmen zuversichtlich. Der Umsatz soll im aktuellen Jahr die Marke von 9 Milliarden knacken und sowohl der Ebita als auch der bereinigte Gewinn sollen deutlich steigern. Gleichzeitig soll jedoch am Sparkurs festgehalten werden, wodurch bis 2015 1.250 Stellen wegfallen sollen. Aktuell liegen die Papiere daher mit 0,10 Prozent leicht im Minus.

 

Nachrichten aus der Bankenbranche

Laut Bloomberg denkt die Commerzbank darüber nach sich komplett von Ihren Immobilienkrediten in Spanien zu trennen, nachdem man diesen Bereich lange Zeit auf die Profitabilität überprüft hatte. Bereits vergangene Woche hatten sich die Frankfurter daher von Immobilienkrediten im Wert von über 700 Millionen Euro getrennt. Der komplette Verkauf würde dem Bankinstitut vermutlich dabei helfen den strengen Anforderungen von BASEL III gerecht zu werden.

 

Ebenfalls Neuigkeiten gab es vom international agierenden Finanzunternehmen Barclays aus Großbritannien. Nachdem der Gewinn im vergangen Jahr um 1,5 Milliarden Euro schwächer ausfiel als von Analysten erwartet, sollen nun Stellen gestrichen werden. Insgesamt sollen bis zu 12.000 Stellen wegefallen, wovon ein Großteil in Großbritannien anfallen wird. Mit diesem Schritt will Barclays das schwach ausgefallene Investmentbanking ausgleichen.  Der Gewinn in diesem Geschäftsbereich fiel um mehr als 35 Prozent auf 2,5 Milliarden Pfund, gleichzeitig erhöhten sich aber die Bonuszahlungen an die Mitarbeiter um 13 Prozent auf 1,57 Milliarden Pfund.

 

Die schwache Gewinn und die gestiegenen Kosten führten dazu, dass die Aktie am heutigen Handelstag bereits um mehr als 2 Prozent fiel.

 

Nestlé und L´Oréal

Der Schweizer Nahrungsmittelkonzern Nestlé verkauft einen Großteil seiner Beteiligungen an den französische Konsumgüterkonzern L´Oréal. Insgesamt kaufen die Franzosen von Nestlé 27,3 Millionen Aktien zurück. Dabei fließen 3,4 Milliarden Euro in bar in die Kassen der Schweizer und gleichzeitig übernehmen sie für 3,1 Milliarden Euro 50 Prozent des gemeinsam geführten  Pharmaunternehmens Galderma.

 

Durch den Deal sinkt der Anteil von Nestlé an L´Oréal von 29,4 Prozent auf gut 23 Prozent, wodurch zukünftig im Verwaltungsrat der Franzosen nur noch 2 statt 3 Vertreter von Nestlé sitzen werden. Gleichzeitig handelt es sich hierbei um eine Neuausrichtung der beiden Unternehmen. So will bei man sich bei Nestlé zukünftig mehr auf die Gesundheitsbranche legen und L´Oréal will sich wieder verstärkt auf das Kerngeschäft mit den Kosmetikbranche konzentrieren.

 

Im selben Zuge legten auch die Pariser ihre Zahlen für das vergangene Geschäftsjahr offen. So konnte man den Gewinn um 3,2 Prozent auf knapp 3 Milliarden Euro steigern und der Umsatz stieg im Vergleich zum Vorjahr um 2,3 Prozent auf 23 Milliarden Euro. Für das aktuelle Jahr geht der Firmenchef Jean-Paul Agon, trotz schwächelndem Geschäfts in Westeuropa, von Zuwächsen in allen Bereichen aus. Die Anleger scheinen derzeit noch nicht ganz glücklich zu sein und so liegt das Papier der Franzosen momentan mit einem Prozent im Minus. Bei dem Schweizer Konzern sieht es ähnlich aus, denn auch sie liegen mit mehr als 1,15 Prozent in den negativen Zahlen.

 

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