XTB: Dax steuert ziellos durch den Vormittag

XTB: Der deutsche Leitindex atmet auch am Dienstag noch einmal durch und startet nur leicht im Plus bei 9.674 Punkten. Aktuell bewegt er sich aber wieder in Richtung des Schlusskurses von gestern, wo der Dax mit 9.656 Punkten den Handelstag abschloss. Ganz offensichtlich fehlt es ihm an Impulsen, die den Kurs in die eine oder ebene andere Richtung treiben.

 

Solch einen Impuls könnte gegen 11 Uhr der ZEW-Index liefern, der als richtungsweisend für den deutlich bekannteren ifo-Geschäftsklimaindex gilt. Beim ZEW-Index befragt das Mannheimer Institut rund 400 Analysten und institutionelle Anleger nach ihren mittelfristigen Erwartungen bezüglich der Konjunktur- und Kapitalmarktentwicklung. Gegen Abend erwarten uns dann noch die Geschäftszahlen des größten Softdrink Herstellers Coca-Cola aus Atlanta.

 

Japanische Notenbank

Nachdem gestern die Zahlen vom japanischen Bruttoinlandsprodukt mit nur einem Prozent deutlich schwächer ausfielen als erwartet, reagierte heute Morgen die Bank of Japan. Diese verdoppelte ihr Kreditprogramm, um die schwache Konjunktur wieder zu beleben. Ab sofort können sich die heimischen Banken für umgerechnet 50 Milliarden Euro zu einem Zinssatz von 0,1 Prozent Geld leihen, um es dann in Form von Krediten an Unternehmen oder Privathaushalte weiter zu geben. Die Neuigkeit kam bei den Händlern gut an und so schloss der Nikkei-Index mit 3,1 Prozent im Plus bei 14.843 Punkten.

 

Europäischer Automarkt kommt ins Rollen

Der europäische Automarkt scheint nach einem der schwächsten Jahre der Geschichte im Jahr 2014 wieder Kraft zu tanken. Nachdem sich im Dezember schon eine leichte Erholung angedeutet hatte, bestätigt sich dieser Trend nun auch im Januar. Vergangenen Monat wurden auf den europäischen Straßen 935.640 Autos zugelassen, was einem Plus von mehr als 5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht.

 

Bricht man diese Zahl nun auf die einzelnen Autobauer runter sieht man, dass die Premiumhersteller BMW und Daimler nun minimal mit einem Prozent beim Absatz zulegten. Konkurrent Audi dagegen steigerte den Absatz um gut 9 Prozent. Selbst der Mutterkonzern Volkswagen kommt dabei nicht an die Tochter Audi ran und so setzten die Wolfsburger nur 8,2 Prozent mehr Autos ab. Die Gewinner im Januar kommen jedoch aus Japan bzw. Frankreich. Die Franzosen fahren den deutschen Autobauern mit einem Absatzzuwachs von 13 Prozent davon. Angeführt wird das Feld jedoch von den Japanern von Toyota die fast 16% mehr Autos absetzten als noch im Jahr zuvor.

 

MTU mit stagnierendem Gewinn

Der Triebwerkhersteller MTU aus München veröffentlichte heute Morgen seine Zahlen aus dem abgelaufenen Geschäftsjahr. Demnach stieg der Umsatz zwar um knapp 11 Prozent auf 3,74 Milliarden Euro, jedoch wuchs der bereinigte Gewinn vor Zinsen und Steuern nur um 0,6 Prozent auf 377 Millionen Euro. Problematischer sah es da beim Nettogewinn aus, der mit 232 Millionen Euro um 0,8 Prozent rückläufig war.

 

Für das laufende Jahr will der neue Vorstandschef Reiner Winkler einen Umsatz von gut 3,75 Millionen Euro erwirtschaften und die Gewinnentwicklung stabil halten. Aktuell notiert die Aktie des im MDax gelisteten Unternehmens mit mehr als 1,45 Prozent im Plus.

 

Volkswagen: Der Blick richtet sich auf  kommenden Freitag

Laut Presseberichten wird der VW-Aufsichtsrat am Freitag vorwiegend über ihre LKW-Sparte beraten. Hier fordert der Aufsichtsratschef Ferdinand Piech schon seit Jahren eine engere Zusammenarbeit der Volkswagen Töchter MAN und Scania, die bislang noch nicht wirklich zusammen harmonieren. Zudem wird man sicherlich über die Personalie Andreas Reschler sprechen. Der ehemalige Manager von Daimler ist der aktuell heißeste Anwärter für den Manager Posten für die Nutzfahrzeugsparte von Volkswagen.

 

Neben den oben genannten Punkten wird der Aufsichtsrat auch über die wichtigsten Punkte der Bilanz, sowie über die Höhe der Dividendenzahlung beraten. Gegen Nachmittag erwarten die Experten dann auch schon die ersten vorläufigen Geschäftszahlen.

 

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