Investieren in Gold: Aktuelle Trends und Markteinschätzungen für die zweie Jahreshälfte 2026

Die Hoffnung auf ein Ende des Irankriegs hat sich noch nicht erfüllt, sodass Gold wieder unter Verkaufsdruck geraten ist. Solange keine nachhaltige Beruhigung der Energiepreise eintritt, bleiben die Inflationssorgen hoch, was wiederum die globalen Rentenmärkte unter Druck setzt.
Weltweit steigende Zinsen belasten das zinslose Gold. Gleichzeitig nimmt die Unsicherheit zu, ob die Notenbanken womöglich stärker gegensteuern müssen. Auf Monatssicht hat Gold deshalb gut 7% verloren und notiert aktuell um 4.500 US-Dollar je Feinunze. Auch in Eurorechnung verliert das Edelmetall, die Jahresperformance ist auf unter 5% geschmolzen.
Dennoch sollte sich Gold in den kommenden Monaten stabilisieren und wieder in Richtung 5.000 US-Dollar je Feinunze festigen können. Schließlich bleibt die Nachfrage vor allem der großen Zentralbanken am Goldmarkt ein stabilisierendes Element.
Ölpreisschock: Brentöl über 100 belastet Gold

Brentöl über 100 US-Dollar je Barrel (linke Skala), Gold nach dem Rekord deutlich unter Druck (rechte Skala) – die Iran-Krise belastet das Edelmetall trotz seiner Rolle als sicherer Hafen.
Ölschock der 70er und Konsequenzen für die 80er – Risikoszenario für Gold?

Inflationsbereinigt wechseln sich beim Brent-Ölpreis seit 1970 steigende und fallende Jahrzehnte ab. Mit aktuell 105,1 US-Dollar je Barrel liegt der Preis erneut im teuren Bereich.
Gold Chart
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