Die Differenz zwischen dem Kurs und dem inneren Wert von Optionsscheinen und Optionen wird Zeitwert genannt. Durch das Theta wird der Zeitwert messbar. Nähert man sich mit dem Optionschein dem Ende der Laufzeit, so tendiert der Zeitwert gegen Null. Dadurch nähert sich der Kurswert und der innere Wert immer mehr an.

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Eine Notenbank, auch Zentralbank genannt, zum Beispiel die Deutsche Bundesbank oder die Europäische Zentralbank EZB, ist eine Institution der Volkswirtschaft, die eine staatliche Währungshoheit ausübt. Sie ist vor allem für den Banknotenumlauf und die Geldwertstabilität verantwortlich und sichert den Zahlungsverkehr im Ganzen. Hierzu unterstützt sie die Politik der Regierung und übt die Bankenaufsicht aus.

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Beim Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) handelt es sich um ein Wirtschaftsforschungsinstitut, das 1990 gegründet wurde und ein Jahr später mit der wissenschaftlichen Arbeit begann. Das Institut hat seinen Sitz in Mannheim und verfolgt innerhalb seiner acht verschiedenen Forschungseinheiten hauptsächlich folgende Ziele: Forschungsergebnisse Wirtschaftspolitische Beratung Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses Meinungsbildung in Fachwissenschaft und Öffentlichkeit Bekannt…

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Null-Kupon-Anleihen liegen vor, wenn festverzinsliche Wertpapiere mit einem Nominalzins von Null ausgegeben werden. Aus diesen Null-Kupon-Anleihen (auch Zero-Bonds genannt) werden dann keine jährlichen Zinszahlungen fällig. Eine Rendite ist jedoch möglich, da der Rückzahlungskurs gewöhnlich über dem niedrigen Ausgabekurs liegt. Die Kursdifferenz entspricht dem Gewinn, der dann auch von der Laufzeit abhängig ist. Finanzmathematisch kann der…

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Der Partizipationsschein gewährt seinem Inhaber einen Anteil am Vermögen eines Unternehmens, jedoch kein Stimmrecht. Der Begriff stammt ursprünglich aus dem Aktienrecht der Schweiz und hat eine gewisse Ähnlichkeit mit dem dt. Genussschein oder einer stimmrechtslosen Vorzugsaktie. Das emittierende Unternehmen erhält damit Kapital, ohne sich dem Risiko ungewollter, fremder Mitbestimmung auszusetzen. In der aktuellen Berichterstattung wird…

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Zertifikate sind derivative Wertpapiere. Das bedeutet, dass Sie, entgegen einer Aktie, kein Sachkapital darstellen. Ihr Wertverhalten ergibt sich aus einfachen bis komplexen Funktionsweisen, die jedoch auf einen real gehandelten Wert (Underlying) Anwendung finden. Daher auch die Bezeichnung derivativ (von lateinisch derivare = ableiten).   Aufgrund ihres Wesens müssen Zertifikate als Schuldverschreibungen betrachtet werden. Anlegern ist…

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Zertifikate Broker verfügen in der Regel über eine große Anzahl angebundener Emittenten aus, über die Zertifikate im außerbörslichen Direkthandel üblicherweise günstiger ge- und verkauft werden können, als beim Handel über eine Zertifikatebörse wie Euwax oder Scoach.   Zertifikate Broker zeichnen sich vor allem auch durch regelmäßig wechselnde Freetrade-, Freebuy- oder Flattfee-Aktionen mit verschiedenen Zertifikate Emittenten…

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Die Abtretung, häufig auch Sicherungsabtretung genannt, dient der Sicherung eines Kredits bzw. Darlehens. Der Schuldner bzw. Kreditnehmer tritt eigene Forderungen, die er an Dritte hat, an den Kreditgeber ab. Dieser kann sich für den Fall, dass sein Schuldner den Kredit nicht mehr bedienen kann, an diese Dritten wenden und die Ansprüche als Ausgleich für den…

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Das Mannheimer Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (Kurz: ZEW), ermittelt anhand von Befragungen von rund 400 Analysten und Anlegern die mittelfristigen Erwartung zur Kapitalmarktentwicklung. Die Differenz von aus positiver und negativer Markteinschätzung für die künftige Entwicklung der Wirtschaft spiegelt sich dann im Indikator “Konjunkturerwartungen” wider.

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Bei Zink handelt es sich um einen in der Industrie relativ häufig verwendeten Rohstoff. Er lässt sich leicht verformen und wird deshalb gewalzt und zu Blechen, Rohren oder Drähten weiter verarbeitet. Seine positiven Eigenschaften werden zudem bei Legierungen genutzt. Doch auch zum Verzinken von Eisen, um dieses korrosionsbeständiger zu machen, wird Zink verwendet. Die am…

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Das silberweiße chemische Element Zinn ist ein sehr weiches Metall, das zudem einen sehr niedrigen Schmelzpunkt besitzt und widerstandsfähig gegen Korrosion ist. Bekannt ist es deshalb auch im Alltag in Form von kleinen Zinnfiguren. In der Industrie hingegen wird der Rohstoff häufig zum Verzinnen anderer, korrosionsgefährdeter Metalle verwendet. In Verbindung mit Blei und Kupfer ergibt…

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Zinseszins fällt an, sobald eine mit Zins ver- oder geliehene Kapitalsumme zum wiederholten Male verzinst wird. In diesem Falle erhält der Schuldner beziehungsweise Gläubiger ebenfalls eine Zinszahlung auf die zuvor erhaltenen Zinsen. Findet keine Tilgung statt, wächst das Kapital, bedingt durch den Zinseszins, exponentiell. Wie Sie ihr Geld sicher und festverzinst anlegen…

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Zinssätze werden meist auf ein Jahr berechnet ( p.a. = per annum ). Im unterjährigen Bereich werden Zinsen jedoch nach allgemein gültigen Methoden berechnet. Die Deutsche Zinsmethode geht davon aus, dass ein Monat 30 Tage hat und ein Jahr 360, 365 oder 366 Tage hat Es gibt mehrere nebeneinander gültige Zinsusancen in der Zinsberechnung –…

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Zinsprodukte sind solide und sichere Anlageformen. Sie haben einen festgeschriebenen Zins zu einem festgeschriebenen Stichtag. Die Anlageform ist zusätzlich durch den jeweiligen Einlagensicherungsfonds vor Kapitalverlust bestens geschützt. Festgeld und Tagesgeld sind z.B. die bekanntesten Zinsprodukte der Bundesbürger. Auch zu Zinsprodukten gibt es eine Hülle und Fülle von derivativen Finanzinstrumenten. Diese gehören dann zur Gruppe der…

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Ein Zinsswap beschreibt den Austausch von Zinszahlungen auf festgelegte Nennbeträge für einen gewissen Zeitraum in der Zukunft. Ein Zinsswap kann als kann als Absicherung gegen Zinsänderungsrisiken oder auch als Spekulationsinstrument eingesetzt werden. Meist bezahlt bei einem Zinsswap nämlich die eine Partei einen festen, die andere Partei jedoch einen variablen Zins (komparative Kostenvorteile).

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Definition Zinswende: Unter Zinswende versteht man eine tendenzielle Veränderung der Zinsen am Kapitalmarkt (oder Rentenmarkt). Die Zinsen können sich positiv oder negativ verändern. Eine Zinswende hat dabei grundsätzlich längerfristigen und folgenschwereren Charakter und beschreibt weniger kurzfristige Zinsänderungen. Eine drohende Zinswende kann am Markt ein Handelshemmnis sein. Jede Zinswende hat sowohl Gewinner als auch Verlierer zur…

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Der Begriff Bonusaktie wird als Synonym für Gratisaktie oder auch Zusatzaktie verwendet. Er bezeichnet eine (zusätzliche) Aktie, die dem Aktieninhaber zur Verfügung gestellt wird.

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Durch ein Dual Listing (engl. für Zweitlisting, Zweitnotierung) werden Aktien eines Unternehmens an zwei Börsen oder zwei Börsenplätzen gleichzeitig notiert und in den Handel einbezogen. Üblicherweise wird dieses Verfahren zur Kapitalerhöhung des Unternehmens angewendet. Ein größerer Kreis von Anlegern wird angesprochen. Da das Dual Listing kein IPO (Initial Public Offering; öffentliches Erstangebot) darstellt, besteht beispielsweise…

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Im Zweitmarkt für geschlossene Fonds werden während der Laufzeit Gesellschaftsanteile an existenten geschlossenen Fonds gehandelt. Die Gesellschaftsanteile sind dabei häufig Kommanditanteile. Angemessene Preise können vor allem dann erreicht werden, wenn viele potentielle Käufer im Markt vorhanden sind. Dabei ist zu beachten, dass bedingt durch Unterschiede im Gleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage nicht generell marktgerechte Preise…

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Durch ein Dual Listing (engl. für Zweitlisting, Zweitnotierung) werden Aktien eines Unternehmens an zwei Börsen oder zwei Börsenplätzen gleichzeitig notiert und in den Handel einbezogen. Üblicherweise wird dieses Verfahren zur Kapitalerhöhung des Unternehmens angewendet. Ein größerer Kreis von Anlegern wird angesprochen. Da das Dual Listing kein IPO (Initial Public Offering; öffentliches Erstangebot) darstellt, besteht beispielsweise…

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