Finanzkrise verunsichert Privatanleger

• Dietz: „Anleger wollen jetzt darüber sprechen, was sie tun können“

• Neue Beratungssoftware der Commerzbank zeigt Handlungsoptionen auf

Die Finanzmarkt- und Wirtschaftskrise trennt die Anleger in Deutschland in zwei Lager: Jeder Zweite (57 Prozent) plant, sich bei seiner Bank mit Blick auf die eigene Situation beraten zu lassen. Die andere Hälfte (43 Prozent) der Geldanlagenbesitzer will derzeit keine konkreten Schritte zur Überprüfung ihrer Anlagestrategie unternehmen. Dies zeigt eine repräsentative Umfrage der Commerzbank.

“Viele private Anleger sind unsicher, wie sie persönlich auf die Finanzkrise reagieren sollen und können”, sagt Detlev Dietz, Bereichsvorstand Privat- und Geschäftskunden bei der Commerzbank. “Mit der neuen Beratungssoftware können Kunden gemeinsam mit ihrem Bankberater die individuelle Anlagestrategie auf Stärken und Schwächen prüfen.” Mitgeschleppte Verlustbringer sind ebenso schnell erkannt wie die einseitige Verteilung des Vermögens auf bestimmte Anlageklassen. Daraus entwickeln Kunde und Berater gemeinsam Handlungsoptionen und alternative Anlageprodukte für eine verbesserte Vermögensanlage.

Das Interesse von Anlegern an Informationen über die Auswirkungen der Finanzmarktkrise und Handlungsmöglichkeiten ist groß. Sich über alternative Anlagemöglichkeiten zu informieren planen 35 Prozent der Befragten. Knapp neun Prozent planen bereits im Vorfeld des Gesprächs, Geldanlagen zumindest teilweise zu kündigen. “Das Depot, mit dem Anleger in die Finanzmarktkrise hineingegangen sind, ist nicht unbedingt das Beste, um wieder herauszukommen”, betont Dietz. Er empfiehlt einen aktiven Umgang mit der Finanzkrise. “Das muss nicht heißen, sofort zu kaufen oder zu verkaufen. Aber wir wissen: Die Anleger wollen jetzt darüber sprechen, was sie tun können”, so Dietz. “Deshalb haben wir den ‘Depot-Check’ entwickelt, der Handlungsmöglichkeiten transparent und verständlich aufzeigt.”

Für die repräsentative Umfrage hat TNS Infratest im Auftrag der Commerzbank 1.001 Bundesbürger im Februar 2009 befragt.

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