Aktie im Fokus: Apollo Commercial Real Estate Finance – REIT mit 11,8% Dividendenrendite

Freedom Finance: Apollo Commercial Real Estate Finance (ARI) ist ein Real Estate Investment Trust (REIT), der sich auf Investitionen in Hypotheken- und Mezzanine-Kredite spezialisiert hat, die durch gewerbliche Immobilien in den USA und Europa besichert sind.

Apollo Commercial gehört zu Apollo Global Management, einer weltweit tätigen Vermögensverwaltungsgesellschaft mit einem verwalteten Vermögen von 513 Milliarden US-Dollar.

Apollo Commercial wurde im Jahr 2009 gegründet und hat seinen Hauptsitz in New York.

 

Welche Investmentidee steckt dahinter?

Das Portfolio von Apollo Commercial besteht hauptsächlich aus variabel verzinsten vorrangigen Hypothekendarlehen, wodurch das Unternehmen zu den Nutznießern des aktuellen gesamtwirtschaftlichen Umfelds gehört.

Apollo Commercial bietet seinen Aktionären eine Dividendenrendite von 11,8% und ist in der Lage, das derzeitige Ausschüttungsniveau nicht nur beizubehalten, sondern sogar zu erhöhen, denn das Unternehmen verfügt über eine starke Bilanz und ein Qualitätsportfolio.

Wir gehen davon aus, dass der operative Cashflow des Unternehmens in den kommenden Jahren aufgrund steigender Zinssätze in der Wirtschaft zunehmen wird.

Daher ist Apollo Commercial vor dem Hintergrund einer hohen Inflation und einer strafferen Geldpolitik eine gute Wahl.

  • Ticker: ARI.US
  • Einstiegskurs: 10.1 US-Dollar
  • Kursziel: 15.3 US-Dollar
  • Wachstumspotenzial: 51.48%
  • Mögliche Dividendenrendite: 11,8%
  • Zeithorizont: 6 Monate
  • Risiko: moderat
  • Positionsgröße: 2%

 


 

Aus diesen Gründen könnten die Aktien steigen

Grund 1: Steigende Zinssätze als Wachstumstreiber

Historisch gesehen waren Hypotheken-REITs in Zeiten höherer Inflation keine geeignete Anlageklasse zur Absicherung, denn ihre Portfolios bestehen überwiegend aus festverzinslichen Verbindlichkeiten.

Apollo Commercial ist jedoch in der Lage, vom aktuellen Wirtschaftsklima erheblich zu profitieren.

Das Portfolio des Unternehmens hat einen Buchwert von fast 8,4 Milliarden US-Dollar und eine durchschnittliche Darlehenshöhe von etwa 120 Millionen US-Dollar, wobei 98% des Portfolios aus variabel verzinslichen Hypotheken bestehen.

Einige dieser Hypotheken im Wert von 1,8 Milliarden US-Dollar wurden zudem erst im ersten Quartal 2022 abgeschlossen. Mit anderen Worten: Die Nettozinserträge von Apollo Commercial werden steigen, wenn die Zinssätze in der Wirtschaft steigen.

Während einer Präsentation legte das Unternehmen eine Sensitivitätsanalyse des Gewinns pro Aktie in Abhängigkeit von den Zinssätzen vor.

 

 

Gleichzeitig besteht das Portfolio von Apollo Commercial zu 91% aus erstrangigen Hypotheken, was das Kreditrisiko minimiert.

Im Gegensatz zu den meisten Immobilienhypothekenfonds, ist das Portfolio von Apollo Commercial relativ breit in Europa investiert.

 

Während des letzten Zinserhöhungszyklus von November 2016 bis Juli 2019 erzielte das Unternehmen eine Gesamtrendite von rund 50% gegenüber einer Rendite des S&P 500-Index von 45,5%.

 

Grund 2: Solide Dividendenrendite

Apollo Commercial bietet seinen Aktionären eine Dividendenrendite von 11,8%. Die solide Rendite ist auf die hohe Ausschüttungsquote (96,6%) und den Abwärtstrend bei Immobilienhypothekenfonds aufgrund der negativen Auswirkungen der geldpolitischen Straffung auf die große Mehrheit von ihnen zurückzuführen.

Während der letzten Konferenz betonte das Management, dass das Unternehmen genügend Nettogewinn erwirtschaften wird, um die aktuelle Dividende bis zum Jahresende zu decken.

Trotz der hohen Ausschüttungsquote ist Apollo Commercial nicht nur in der Lage, die derzeitige Dividendenausschüttung beizubehalten, sondern sie sogar zu erhöhen.

  • Erstens verfügt das Unternehmen im Vergleich zu anderen Mitstreitern über eine starke Bilanz.
  • Zweitens ist, wie bereits erwähnt, das Portfolio des Unternehmens von hoher Qualität.
  • Drittens wird die Ausschüttungsquote nach einem Anstieg des Nettogewinns pro Aktie (EPS) aufgrund einer erwarteten Straffung der Geldpolitik sinken.

So würde bei einem Anstieg der Zinssätze in den USA und im Vereinigten Königreich auf 2% das EPS um 11,8% steigen und die Ausschüttungsquote von 96,6% auf 85,7% sinken.

 


 

Finanzkennzahlen

In den letzten 10 Jahren ist das Anlageportfolio von Apollo Commercial um das 21,5-fache gewachsen, von 389,2 Millionen US-Dollar im Jahr 2012 auf 8358,3 Millionen US-Dollar zum letzten Bilanzstichtag.

Zusammen mit dem Portfolio haben auch die gesamten Zins- und Dividendenerträge deutlich zugelegt.

Die nachstehende Abbildung zeigt, dass in der Zeit der geldpolitischen Straffung die Gesamtzins- und Dividendenerträge schneller stiegen als die Gesamtzinsausgaben, was zu höheren Nettozinsertragsmargen führte.

 

 

In der Zeit der extremen quantitativen Lockerung im Jahr 2020 gingen die Zinserträge des Unternehmens aufgrund der niedrigeren Zinssätze ebenfalls zurück. Infolgedessen sank der operative Cashflow von 273,4 Millionen US-Dollar auf 164,1 Millionen US-Dollar.

Am Ende des letzten Berichtszeitraums lag der operative Cashflow (TTM) bei 205,1 Millionen US-Dollar gegenüber 199,4 Millionen US-Dollar im Jahr 2021.

Der freie Cashflow stieg im gleichen Zeitraum von 186,1 Millionen US-Dollar auf 192,5 Millionen US-Dollar.

 

 

Die erwartete Straffung der Geldpolitik und der hohe Anteil an Vermögenswerten, die in einem Niedrigzinsumfeld aufgebaut wurden, werden zu einer zunehmenden Spanne zwischen den gesamten Zins- und Dividendenerträgen und den Zinsaufwendungen führen.

Wir erwarten daher, dass in den kommenden Jahren der operative Cashflow und die Margen des Unternehmens steigen werden.

 


 

Die Gesamtverschuldung von Apollo Commercial beläuft sich auf 6,41 Milliarden US-Dollar und ist damit fast viermal so hoch wie die Kapitalisierung des Unternehmens. Der Buchwert der Aktien beträgt jedoch 2,25 Milliarden US-Dollar und ist damit 30% höher als ihr Marktwert.

Das Verhältnis von Schulden zu Eigenkapital (Debt-to-Equity, D/E) beträgt somit das 2,85-fache, womit Apollo Commercial eine der stärksten Bilanzen unter den Hypotheken-REITs aufweist.

Bei einer vergleichbaren Bewertung wird Apollo Commercial deutlich günstiger gehandelt als seine direkten Konkurrenten und bietet Anlegern gleichzeitig eine höhere Dividendenrendite.

 

 

Das Mindestkursziel von J.P.Morgan liegt bei 13,50 US-Dollar pro Aktie. Credit Suisse bewertet Apollo Commercial mit 16 US-Dollar je Aktie.

Der Wall Street-Konsens schätzt den Fair Value des Unternehmens auf 15,30 US-Dollar je Aktie, was einem Aufwärtspotenzial von 29,7% entspricht.

 

 

Risiken

  • Aufgrund seiner hohen Ausschüttungsquote wird Apollo Commercial wahrscheinlich zu den ersten Unternehmen gehören, die im Falle von Turbulenzen auf dem Gewerbeimmobilienmarkt ihre Dividende reduzieren müssen.
  • Da sich ein Großteil der Immobilien von Apollo Commercial in städtischen Zentren befindet, besteht das Risiko, dass die Nachfrage nach Hypotheken aufgrund der zunehmenden Beliebtheit von Home-Office zurückgehen könnte.

 

Wie man die Anlageidee umsetzt

  1. Kaufen Sie die Aktie bei $10.1
  2. Weisen Sie dem Investment nicht mehr als 2% Ihres Portfoliobetrags zu. Sie können die Empfehlungen unserer Analysten nutzen, um ein ausgewogenes Portfolio aufzubauen.
  3. Verkaufen Sie die Aktie, wenn der Kurs einen Wert von $15.3 erreicht hat.

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