Aktie im Fokus: Wacker Neuson SE – Baumaschinen- und Baugeräte aus München

LYNX Broker:

Die „Wacker Neuson SE“ (ISIN: DE000WACK012 – Symbol: WAC (SMART) – Währung: EUR) ist ein führender, global agierender Hersteller von Baugeräten und Kompaktmaschinen für Bauwirtschaft, Garten- und Landschaftsbau und Landwirtschaft, sowie für den Einsatz in Kommunen und Industrieunternehmen. Der Konzernsitz ist München. Wacker Neuson hat bei weltweit über 50 Tochterunternehmen rund 4.700 Mitarbeiter, kann auf über 140 Vertriebs- und Servicestandorte verweisen und produziert und entwickelt an Standorten in Deutschland, Österreich, den USA, den Philippinen und Serbien über 300 Produktgruppen. Das Unternehmen wird von Cem Peksaglam in der Funktion des CEO geleitet. Martin Lehner, Wilfried Trepels und Alexander Greschner gehören ebenso dem Vorstand an. Wilfried Trepels kaufte zuletzt 3.500 eigene Aktien mit einem Volumen von 55.475 EUR zum Kurs von 15,85 EUR.
 

Marken von Wacker Neuson

Eigenen Angaben nach bildet die Wacker Neuson Group mit ihren drei Marken Wacker Neuson, Kramer und Weidemann ein hochwertiges Produktportfolio aus Baugeräten und Kompaktmaschinen. Durch ein eigenes globales Vertriebsnetzwerk, hohe Markenbekanntheit, herausragende Produktqualität, führende Markenpositionen, hohes Technik- und Innovations-Know-how, einem erfahrenen Management und fokussierter und flexibler Produktion mit einer ausgefeilten Logistik ist eine hohe Wettbewerbsfähigkeit gegeben.
 

Analysen zur Aktie von Wacker Neuson

Bisher gibt es lediglich fünf verschiedene Analysen aus den Jahren 2017 und 2016 zur Aktie der Wacker Neuson SE. Das Bankhaus Lampe riet am 22.02.2017 zum „Halten“ des Wertpapiers und gab ein Kursziel von 18,00 EUR aus; Kepler Cheuvreux empfahl das „Reduzieren“ von Aktienbeständen der Wacker Neuson und gab ein Kursziel von 11,00 EUR aus; die Deutsche Bank riet am 10.11.2016 zum „Verkaufen“ der Aktie mit einem Kursziel von 11,00 EUR; Exane BNP Parisbas empfahl, die Aktie noch am 16.03.2016 mit einem „Outperform“ und einem Kursziel von 17,00 EUR und Steubing riet am 22.03.2016 zum „Halten“ des Papiers mit einem Kursziel von 14,50. Kumuliert man die Kursziele der fünf Analysen, so ergibt sich daraus ein Durchschnittskursziel in Höhe von 14,30 EUR. Die Aktie ging zum Zeitpunkt dieser Analyse mit 17,535 EUR aus dem Xetra-Handel. Zumindest was die Kurszielprognosen angeht, könnte das Potenzial hiermit als erschöpft gelten. Der Blick auf den längerfristigen Chart macht möglicherweise noch ein wenig Hoffnung auf weitere Aufwärtsbewegungen und die Bilanzprognosen für 2017 und 2018 könnten diese etwaig bestätigen.
 

Die Aktie und ihre Aktionärsstruktur

Der Markt bewertet die Wacker Neuson derzeit mit 1,23 Mrd. EUR. Die Aktie kostete in den letzten 52 Wochen 17,945 EUR im Hoch und 12,05 EUR im Tief. Der Durchschnittskurs der letzten 250 Tage lag bei rund 14,30 EUR. Auf Sicht von fünf Jahren liegt die Performance bei rund 39 Prozent. In einem Vergleich der Performance mit der Benchmark SDAX (Wacker Neuson ist Mitglied) ist die Aktie deutlicher „Underperformer“, da der SDAX auf Sicht von fünf Jahren rund 79 Prozent (als Performanceindex rund 100 Prozent) erzielen konnte.

Die größten Anteilseigner sind das Aktienkonsortium der Familie Wacker mit 33,00 Prozent, das Aktienkonsortium der Familie Neuntafel mit 30,00 Prozent und der Wacker Neuson Vorstand mit 0,50 Prozent. Der Streubesitz von 36,5 Prozent verteilt sich auf institutionelle und private Anleger. 66 Prozent der Aktien liegen in Deutschland, 7 Prozent in Österreich, 14 Prozent im Rest Europas und 13 Prozent in den USA und im Rest der Welt. Die Aktie von Wacker Neuson notiert seit dem 15. Mai 2007 mit dem Symbol „WAC“ an der Frankfurter Börse im amtlichen Markt (Prime Standard). Insgesamt sind 70.140.000.000 Aktien zugelassen, das Grundkapital liegt bei 70.140.000 EUR.
 

Technische Analyse Wacker Neuson SE (EUR)

Die Aktie von Wacker Neuson SE konnte in den vergangenen Jahren ein wahres Feuerwerk an Volatilität abfeuern. Vorrangig die Jahre 2014 und 2015 waren durch eine volatile Aufwärts- und eine darauf folgende Abwärtsbewegung geprägt. Von rund 11,00 Euro Anfang 2014 ging es hinauf bis auf knapp 25,00 Euro und in einem ähnlichen Tempo wieder zurück. Trendfolgende Strategien mit einem mittelfristigen Zeithorizont wären recht gut umzusetzen gewesen. 2016 setzte dann eine eher seitwärts tendierende Phase ein, die zum Jahresanfang 2017 nach oben durchbrochen werden konnte.

Mit dem Bruch des Widerstandes von 16,00 Euro scheint der Weg für eine erneute Aufwärtsreise geebnet und Käufe sind durchaus denkbar. Als realistisches Ziel könnte vorerst der Widerstand von 20,50 Euro dienlich sein. Erst ein erneutes langfristigeres Unterschreiten der Unterstützung von 16,00 Euro könnte für den Aufwärtsvorteil kontraproduktiv sein und Käufe sollten zurückgenommen werden.
 

Offenlegung gemäß §34b WpHG wegen möglicher Interessenkonflikte: Der Autor ist in dem besprochenen Wertpapier bzw. Basiswert zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieser Analyse nicht investiert.

Disclaimer

CFD sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. 66% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFD funktionieren, und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.

Weitere News Beiträge Weitere News Beiträge