Aktie im Fokus: Wirecard – Der Überflieger startet wieder durch

Société Générale: Um es gleich vorwegzunehmen – nein, am Mittwoch führte Wirecard den DAX (ausnahmsweise) nicht an, diese Ehre wurde RWE zuteil, die auf eine höhere Kohleausstiegsentschädigung hoffen dürfen und sich dadurch um 5,09% verbessern konnten.

Dass wir dennoch mit Wirecard beginnen, macht spätestens beim Blick auf die aktuelle Year-to-Date-Performance der 30 DAX-Werte Sinn, denn da liegt das Fintech-Unternehmen aus Aschheim bei München schon wieder mit einem Plus von rund 20,5% vorne, davon allein knapp 6,8% in der laufenden Woche. Das ist auch im Chart nicht zu übersehen.

Da konnte sich Wirecard nämlich eindrucksvoll über die Hürden bei 140/145, den doppelten Widerstand aus Oktober-Tief und GD200 bei 148/149 sowie die 150er-Barriere schieben und hätte – sofern jetzt auch der nachhaltige Break bei 160 Euro gelingt – im Anschluss freie Bahn bis an die nächsten Bremsbereiche, die bei 170 bzw. 180 Euro auf die Papiere warten.

 

 

Auf der Unterseite haben wir die kursrelevanten Haltestellen bereits aufgezählt, denn die sind schließlich identisch mit den gerade genannten Hindernissen, die Wirecard auf dem konsequenten Weg zurück an die Spitze beiseite geräumt hat.

Wirecard in der Chartanalyse

Wirecard in der Chartanalyse

Wichtig in diesem Zusammenhang zu wissen: ein Pullback an den GD200 bzw. die 150er-Marke würde dabei ins bullishe Bild passen; ein Rutsch unter den langfristigen Durchschnitt mit einem anschließenden Test der wichtigen 145er- und 140er-Haltelinien wäre jedoch zunehmend kritisch, weil bearish zu werten!

 


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