An der Börse geht die wilde Fahrt weiter – Krypto-Markt fällt in sich zusammen

CMC Markets: Die Börse gönnt den Anlegern in diesen Tagen keine Verschnaufpause.

Auch heute ging der Ausverkauf bei den US-Technologieaktien zunächst weiter, während am Markt für Kryptowährungen das Wort Crash leicht untertrieben wäre.

Der Deutsche Aktienindex kann sich zwar von all dem seit Montag etwas abkoppeln, aber auch in Frankfurt haben die Kursgewinne in diesem Umfeld nur eine geringe Halbwertzeit.

Zur Stunde gibt es wieder einmal den Hoffnungsschimmer auf einen Turnaround im Laufe des Tages, aber bislang blieb es immer bei dieser Hoffnung und in der zweiten Handelshälfte rollte die nächste Verlaufslawine über die Wall Street.

 


Das Problem für den Aktienmarkt besteht weiter darin, dass die Unternehmen aufgrund steigender Kosten ihre Preise anheben müssen. Dies führt zu einer stärkeren Verbraucherinflation, die die US-Notenbank unter Druck setzt, die Zinssätze schneller anzuheben, mit Risiken für das Wirtschafts- und Gewinnwachstum.

Andere Unternehmen wiederum können ihre Preise nicht ausreichend anheben, so dass ihre Gewinnspannen unter Druck geraten.

Die Gesamtauswirkungen der hohen Inflation werden damit zu einem großen Problem für die Börse.

Den Aktienmärkten stehen im Zuge der Anpassung an die Zinserhöhungen der US-Notenbank höchstwahrscheinlich noch einige schwierige Monate bevor.

In diesem Umfeld gilt es einen Schritt zurückzugehen und sich das gesamte Bild anzuschauen.

 

 

Langfristig investieren = Vermögen aufbauen

Als Anleger sollte man weiterhin bedenken, warum man eigentlich am Aktienmarkt investiert.

Dafür lohnt sich auch ein Blick in die Vergangenheit.

Von 1914 bis heute betrug die Inflation in den USA im Durchschnitt 3,25 Prozent pro Jahr.

Der S&P 500 hat hingegen seit 1926 eine durchschnittliche jährliche Rendite von gut zehn Prozent erzielt.

Wer also langfristig investiert war, hat nicht nur mit der Inflation Schritt gehalten, sondern auch Vermögen aufgebaut.

 


 

Historisch gesehen gab es in Zeiten hoher Inflation sowohl positive als auch negative Aktienmarktrenditen.

Viele Faktoren tragen zur Börsenentwicklung bei, und die Inflation ist nur einer davon und darf im jetzigen Umfeld nicht als einziges Kriterium angesehen werden.

Disclaimer & Risikohinweis

77% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter.

CFDs sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFDs funktionieren, und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren. Anlageerfolge in der Vergangenheit garantieren keine Erfolge in der Zukunft.

Dynamic Portfolio Swaps (DPS) sind komplexe Instrumente und gehen mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. Diese Produkte eignen sich nicht für alle Anleger. Investieren Sie nur Gelder, die Sie verlieren können und lassen Sie sich gegebenenfalls von dritter Seite unabhängig beraten.

Weitere Trading News Weitere Trading News