Ausblick auf die US-Notenbanksitzung im April: Abwarten…
Die ersten Anzeichen des Iran-Kriegs haben sich schnell in den Wirtschaftsdaten gezeigt. So stieg die Gesamtinflation im März um fast einen Prozentpunkt auf 3,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr, während das Verbrauchervertrauen auf ein Rekordtief sank.
Glücklicherweise gibt es keine Anzeichen dafür, dass die Kerninflation von den Energiepreisen beeinflusst wird, und auch die längerfristigen Inflationserwartungen dürften weiterhin gut verankert sein. Vorerst scheint das Lehrbuch-Szenario zuzutreffen, sodass die Federal Reserve über das Chaos hinwegsehen und die Zinsen im April unverändert lassen dürfte.
Dies wird jedoch sicherlich nicht ohne eine „hawkishe“ Haltung auskommen, die darauf abzielt, die Inflationserwartungen zu verankern. Da bei der Sitzung keine neuen Prognosen vorgestellt werden, könnten sich die Medien auf Jerome Powells Äußerungen zur Wirtschaft konzentrieren. Und darauf, ob er auf die jüngsten Bemerkungen seines Nachfolgers Kevin Warsh eingehen wird.
Fed-Kandidat Warsh dämpft Hoffnungen auf lockerere Geldpolitik
Voraussetzungen für Zinssenkungen sind das Ausbleiben von Zweitrundeneffekten aus den Ölpreisen und das Nachlassen des Preisdrucks aus den Zöllen. Das dritte wichtige Element, die Arbeitsmarktlage, scheint vorerst in Ordnung zu sein. Wir waren überrascht, dass Powells potenzieller Nachfolger diesem Aspekt offenbar wenig Beachtung schenkte. Die Sitzung im April ist die letzte mit Powell als regulärem Federal-Reserve-Chef. Ob er in dieser Rolle weitere Auftritte haben wird, hängt von möglichen Verzögerungen bei der Bestätigung von Warsh ab.
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