Bayer will Dividendenpolitik anpassen, um Schulden abzubauen

Bayer: Die Bayer AG plant, ihre Dividendenpolitik zu ändern und für drei Jahre das gesetzlich geforderte Minimum auszuschütten.

Dieser Schritt ist das Ergebnis einer Überprüfung der Prioritäten bei der Kapitalallokation, um die Verschuldung des Unternehmens zu reduzieren.

Für das Geschäftsjahr 2023 ergäbe sich daraus eine Dividende von 0,11 Euro je Aktie.

Vorstand und Aufsichtsrat beabsichtigen, diesen Dividendenvorschlag den Aktionären bei der Hauptversammlung am 26. April 2024 zur Abstimmung vorzulegen.

 

Hohe Zinsen und angespannte Situation beim Free Cash Flow

Der Dividendenvorschlag steht im Zusammenhang mit dem aktuellen Schuldenstand von Bayer in Kombination mit hohen Zinsen und einer angespannten Situation beim Free Cash Flow.

„Unsere Schulden zu senken und unsere Flexibilität zu steigern gehört zu unseren Top-Prioritäten“, sagte der Vorstandsvorsitzende Bill Anderson.

„Unsere geänderte Dividendenpolitik, in die Anregungen von Investoren eingeflossen sind und die wir nach reiflicher Überlegung beschlossen haben, wird uns dabei helfen.“

 

Bayer führt neues Organisationsmodell ein

Darüber hinaus hat das Unternehmen – wie bereits kommuniziert – damit begonnen, weltweit ein neuartiges Organisationsmodell namens „Dynamic Shared Ownership“ einzuführen, das Hierarchien abbauen, Bürokratie beseitigen, Strukturen verschlanken und Entscheidungsprozesse beschleunigen soll.

Ziel des neuen Modells ist es, das Unternehmen insgesamt deutlich agiler zu machen und seine operative Performance erheblich zu steigern.

Dazu gehört auch ein erheblicher Personalabbau.

„All diese Maßnahmen sind notwendig, um das Unternehmen für die Zukunft erfolgreich aufzustellen. Wir sind zuversichtlich, dass unser Ansatz zum Schuldenabbau langfristig allen Stakeholdern nutzen wird“, sagte Anderson.

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