Beratung im Abo bei quirion: 3 Wahlmöglichkeiten

quirion: Kennen Sie ihn noch? Das letzte Exemplar erschien im Herbst 2009, umfasste 1.348 Seiten und war gut zwei Kilo schwer.

Jahrzehntelang traf er alle halbe Jahre in deutschen Haushalten ein, wurde meist sehnsüchtig erwartet und dann in aller Ausführlichkeit durchgeblättert. Er ermöglichte den Konsum von Kleidung, Möbeln, Haushaltswaren, Spielzeug und vielerlei mehr ganz bequem von der heimischen Couch aus, und das viele Jahre vor dem Durchbruch des Onlinehandels via Internet.

Die Rede ist vom Quelle-Katalog – er war eine echte deutsche Instanz, bis der Versandhändler 2009 vom Markt verschwand, weil das Management die neuartige Konkurrenz aus dem Internet, sprich Onlinehändler wie Amazon, völlig unterschätzt hatte.

Wie Quelle erging es auch anderen Unternehmen, zum Beispiel Kodak oder Nokia.

Auch sie waren einst führend in ihrem Marktsegment, ignorierten oder unterschätzten dann aber das Erstarken neuer digitaler Konkurrenten. Infolgedessen versanken sie in der Bedeutungslosigkeit.

Wie beispielsweise auch Blackberry – einst Vorreiter, weil es das erste Handy mit Tastatur war. Doch das Unternehmen war sich seines Marktanteiles von rund 20 Prozent zu sicher und unterschätzte neue Mitbewerber wie Apple.

Ein fataler Fehler, heute ist Blackberry nur noch eine Nischenmarke, vom einstigen Vorreitertum ist nichts geblieben.

Dieses Los droht heute wie morgen allen Unternehmen gleichermaßen: Wer nicht mit der Zeit geht, der geht mit der Zeit.

 

 

Nur die Starken überleben

Nach der Industrialisierung ist die Digitalisierung der nächste große Meilenstein technischen Fortschritts. Sie hat unser Leben, unser Miteinander und alles wirtschaftliche Tun transparenter und schnelllebiger gemacht.

Neue Player erscheinen – gefühlt – minütlich auf der Bühne und buhlen mit neuen, besseren, einfacheren Produkten um die Gunst von Kundinnen und Kunden.

In dieser Welt reicht es nicht, gut zu sein und sich auf den bisherigen Erfolgen auszuruhen. Wer heute vom Gas geht, der droht schon morgen überholt zu werden.

Denn wir bewegen uns in einem disruptiven Markt, der nur die Starken überleben lässt.

 

„Das haben wir schon immer so gemacht“

Unternehmen, die nicht wachsen, verfallen zudem schnell in eine gewisse Gemütlichkeit oder auch Überheblichkeit. Innovation, Kreativität und die Leidenschaft, sich laufend zu verbessern, werden am Altar der Bedenkenträger geopfert.

Das Evangelium dieser Gemeinschaft ist immer das gleiche: „Das haben wir immer schon so gemacht! Läuft doch auch so gut! Unsere Kundschaft will nix anderes!“

Es würde mich nicht wundern, wenn diese Sätze auch damals in den Managementmeetings bei Quelle gefallen sind.

Wie flüssiges Harz schleicht sich diese Haltung in das Räderwerk des Unternehmens, bis irgendwann die Zeiger stehen bleiben und sich alle wundern, wie es so schlimm kommen konnte.

Und deshalb ruhen wir uns nicht auf dem Erreichten aus, sondern gehen den nächsten wichtigen Schritt Richtung Zukunft, um wettbewerbsfähig zu bleiben.

 

Innovationen ermöglichen unternehmerischen Erfolg

Denn nach vorn zu denken, ist meine wichtigste Aufgabe als Vorstandsvorsitzender. Die Bank auch in Zukunft erfolgreich zu führen – diese Verantwortung habe ich meinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gegenüber, aber vor allem auch unseren Kundinnen und Kunden gegenüber.

Als Bank haben wir schon einige Innovationen auf die Beine gestellt, die die Basis unseres heutigen Erfolges sind: Wir haben die unabhängige Beratung in Deutschland etabliert und mit quirion einen der ersten Robo-Advisor gegründet.

Wir haben zudem stetig die Einstiegshürden sowohl bei der Quirin Privatbank wie auch bei quirion gesenkt, um allen Menschen einen einfachen Zugang zu einer professionellen Geldanlage zu ermöglichen.

Schon länger verbinden wir unsere beiden Marken stringent – die persönliche und umfassende Beratung in den Niederlassungen der Quirin Privatbank und die digitale und effiziente Geldanlage bei unserer Tochter quirion.

Das tun wir, um unseren Kundinnen und Kunden ein besseres Angebot machen zu können. Sie allein entscheiden, in welcher Welt, in welchem Umfang und zu welchem Preis sie betreut werden wollen.

Dabei haben sie die Wahl zwischen drei Modellen: digitale Anlage bei quirion, persönliche Rundum-Beratung in den Niederlassungen der Bank oder beides in Kombination.

 

 

Beratung im Abo bei quirion

Auf diesem Weg gehen wir im Sinne einer stetigen Optimierung und als Beleg unserer Innovationsfähigkeit bei quirion den nächsten Schritt. Wir führen als erster Robo-Advisor ein Abo-Modell für Anlage und Beratung ein – für noch mehr Flexibilität, Transparenz und Kundenorientierung.

Unsere Kundinnen und Kunden bei quirion können ab sofort ganz flexibel die Serviceleistungen buchen, die sie wirklich brauchen, ähnlich wie bei Handy- oder Flugtarifen, oder eben auch wieder „abbestellen“, die sie nicht brauchen. Das bietet bisher kein anderer Finanzdienstleister in Deutschland an.

Dieses Angebot ist einzigartig und neuartig – und ich freue mich, dass wir die Ersten in dem Bereich sind.

 

Drei Wahlmöglichkeiten

Die Kundinnen und Kunden von quirion haben ab sofort die Wahl zwischen drei Modellen, zwei davon Abo-Modelle, welche nach einem Monat bzw. im Privat-Paket nach sechs Monaten Mindestanlagedauer jederzeit wechselbar sind.

Die Pakete unterscheiden sich hinsichtlich des Beratungs- und Leistungsumfanges, eine detaillierte Übersicht aller Leistungen je Variante finden Sie in der nachstehenden Grafik.

  • Das Digital-Paket richtet sich an selbstbestimmte Anlegerinnen und Anleger, die in Eigenregie anlegen wollen und keine persönliche Beratung oder Betreuung wünschen.
  • Das Premium-Paket bietet neben der digitalen Geldanlage eine Betreuung per Telefon oder Video. Ein versiertes Beratungsteam der Quirin Privatbank AG ist Sparringspartner, um beispielsweise die Anlagestrategie zu optimieren oder eine private Finanzplanung zu erstellen.
  • Das exklusive Privat-Paket richtet sich an anspruchsvolle Kundinnen und Kunden, die den persönlichen Kontakt schätzen. Mit dem Privat-Paket bekommen Sie einen persönlichen Berater bzw. eine persönliche Beraterin zur Seite.

Die Vermögensverwaltung selbst kostet in allen Paketen dasselbe. Was den Preis variieren lässt, sind Service, Coaching und Beratung.

So kostet das Digital-Paket 0,04 Prozent pro Monat und hat keine Vertragslaufzeit, das Premium-Paket kostet 0,07 Prozent pro Monat und hat eine Mindestlaufzeit von einem Monat, das Privat-Paket kostet 0,1 Prozent pro Monat und hat eine Mindestlaufzeit von 6 Monaten.

 

 

Mit diesem Schritt wollen wir die wachsenden Bedürfnisse unserer Kundinnen und Kunden noch besser zufriedenstellen und unsere Titel wie Testsieger bei Stiftung Warentest und bester Robo-Advisor des Jahres 2022 verteidigen.

Insbesondere mit Blick auf die Kundschaft von morgen darf ich dabei nicht die Augen vor der Realität verschließen – und die sieht wie folgt aus:

Die Kundinnen und Kunden von morgen sind heute digital unterwegs, kennen und nutzen klassische Banken kaum, schätzen einen persönlichen Austausch, wenn sie ihn denn brauchen, zudem leben und denken sie in anderen Preismodellen/-strukturen. Das belegen entsprechende Untersuchungen immer wieder.

Indem wir dieses Wissen berücksichtigen und unsere Services konsequent danach ausrichten, machen wir uns zukunftsfest, nicht nur bei quirion, sondern auch im gemeinsamen Verbund beider Marken.

Damit haben wir unseren Wettbewerbern etwas voraus, was wiederum wichtig ist, um nicht wie Quelle, Kodak, Nokia oder Blackberry zu enden.

 

 

Denn: Es ist meine Pflicht als Vorstand der Quirin Privatbank und als Gründer von quirion, nicht nur bestmöglich für die heutigen Kundinnen und Kunden zu sorgen, sondern auch das Geschäftsmodell von morgen zu sichern.

Mit dem neuen Abo-Modell setzen wir hier einen wichtigen neuen Meilenstein, der unseren Wachstumskurs untermauert.

Wir wollen unserer Zeit dabei stets einen kleinen Schritt voraus sein, um auch morgen, übermorgen und in zehn Jahren noch für Sie, liebe Kundinnen und Kunden, da zu sein. Und für viele neue Kundinnen und Kunden, die uns weiter wachsen lassen.

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