BMW Group setzt profitables Wachstum fort

  • Zweites Quartal: Bestwerte bei Auslieferungen und Ergebnis
  • Nachhaltig profitabel: EBIT-Marge Segment Automobile seit 25 Quartalen im Zielkorridor von 8 bis 10% oder darüber
  • BMW Group bestätigt Ausblick für Geschäftsjahr 2016
  • BMW i und BMW iPerformance Modelle weiter begehrt
  • Kooperation mit Intel und Mobileye verdeutlicht Führungsanspruch beim automatisierten Fahren


BMW AG
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Die BMW Group hat im zweiten Quartal 2016 ihr profitables Wachstum fortgesetzt und zugleich im Rahmen ihrer Strategie Number ONE > NEXT zukunftsweisende Weichen gestellt. Der weltweit führende Anbieter von Premium-Produkten und Premium-Dienstleistungen für die individuelle Mobilität konnte zwischen April und Juni Bestwerte bei Auslieferungen und Überschuss erzielen. Durch die Kooperation mit Intel und Mobileye verdeutlicht die BMW Group ihren Führungsanspruch bei der Entwicklung des sicheren und zuverlässigen automatisierten Fahrens.


Auslieferungsrekord

„Wir haben im zweiten Quartal so viele Fahrzeuge wie noch nie an Kunden ausgeliefert und damit unter dem Strich einen Rekordgewinn erzielt. Wir wachsen profitabel und setzen gleichzeitig unsere Strategie Schritt für Schritt um“, sagte der Vorsitzende des Vorstands der BMW AG, Harald Krüger, am Dienstag. „Damit sichern wir uns die Freiräume, um Zukunftstechnologien wie Elektromobilität und automatisiertes Fahren für unsere Kunden immer weiter zu entwickeln. Deswegen gibt es für mich kein ‚entweder – oder‘ zwischen Gegenwart und Zukunft: Die Stärke unseres heutigen Kerngeschäfts bildet die Basis für den Erfolg von morgen.“

Im Automobilsegment der BMW Group kletterten die Auslieferungen der drei Premiummarken BMW, MINI und Rolls-Royce im zweiten Quartal des Jahres um 5,7% auf insgesamt 605.534 (Vj.: 573.079) Automobile und markierten einen neuen Höchstwert für ein Quartal. Damit war die BMW Group erneut der weltweit führende Hersteller von Premiumautomobilen. Der Konzernumsatz stieg im zweiten Quartal um 4,5% gegenüber dem Vorjahreszeitraum auf 25.014 (Vj.: 23.935) Mio. €. Das Ergebnis vor Finanzergebnis (EBIT) lag mit 2.725 (Vj.: 2.525) Mio. € um 7,9% höher als im zweiten Quartal 2015. Das Konzernergebnis vor Steuern (EBT) legte um 8,4% auf den neuen Höchstwert von 2.798 (Vj.: 2.582) Mio. € zu. Der Konzernüberschuss stieg um 11,4% auf 1.949 (Vj.: 1.749) Mio. € und erreichte ebenfalls einen neuen Bestwert für ein zweites Quartal.


BMW Group erzielt Bestwerte im ersten Halbjahr 2016

In den ersten sechs Monaten des Jahres stiegen die Auslieferungen im Segment Automobile um 5,8% auf den Höchstwert von 1.163.139 (Vj.: 1.099.748) Fahrzeuge. Dabei bewährte sich erneut die Strategie des weltweit ausgewogenen Absatzes, um Schwankungen in einigen Märkten auszugleichen.

Der Konzernumsatz stieg im ersten Halbjahr um 2,3% auf 45.867 (Vj.: 44.852) Mio. €. Das Ergebnis vor Finanzergebnis (EBIT) erhöhte sich um 2,7% auf 5.182 (Vj.: 5.046) Mio. €. Das Konzernergebnis vor Steuern (EBT) legte um 6,5% auf den neuen Höchstwert von 5.166 (Vj.: 4.851) Mio. € zu. Der Konzernüberschuss stieg um 10,0% auf 3.590 (Vj.: 3.265) Mio. € und erreichte damit ebenfalls einen neuen Bestwert für ein erstes Halbjahr.


Segment Automobile: EBIT -Marge im oberen Bereich des Zielkorridors

Im Segment Automobile erhöhte sich der Umsatz im zweiten Quartal um 5,6% auf 22.872 (Vj.: 21.650) Mio. €. Das EBIT stieg deutlich auf 2.178 (Vj.: 1.819 / +19,7%) Mio €. Damit belief sich die EBIT – Marge im Segment Automobile auf 9,5 (Vj.: 8,4)% und lag zum 25. Mal in Folge im angestrebten Renditekorridor von 8% bis 10% oder darüber. Das Ergebnis vor Steuern lag im Segment mit 2.277 Mio. € um 23,5% über dem Vorjahreswert von 1.844 Mio. €.

„Allein die EBIT-Marge der vergangenen 25 Quartale zeigt: Es geht uns nicht um kurzfristige Erfolgsmeldungen. Vielmehr sehen wir es als unsere Aufgabe an, auch in volatilen Zeiten verlässlich gute Ergebnisse zu liefern, um die Zukunft des Unternehmens aus eigener Kraft finanzieren und gestalten zu können“, sagte der Finanzvorstand der BMW AG, Friedrich Eichiner. Im ersten Halbjahr stieg der Umsatz im Segment Automobile um 2,8% auf 41.686 (Vj.: 40.543) Mio. €. Das EBIT erhöhte sich auf 3.941 Mio € (Vj.: 3.613 Mio.  € / +9,1%). Die EBIT – Marge belief sich auf 9,5 (Vj.: 8,9)%. Das Ergebnis vor Steuern stieg deutlich auf 4.011 Mio. € (Vj.: 3.478 Mio. € / +15,3%).


Plus 5,7% auf neues Allzeithoch

Die Marke BMW verzeichnete im zweiten Quartal mit 507.814 (Vj.: 480.465) Einheiten einen Anstieg der Auslieferungen um 5,7% auf einen neuen Höchstwert. Auch im ersten Halbjahr erreichten die Auslieferungen mit 986.557 (Vj.: 932.041 / +5,8%) Automobilen eine Bestmarke. Für Rückenwind sorgten unter anderem das Flaggschiff-Modell des Unternehmens, der BMW 7er, und die BMW X Modelle. Vom BMW 7er wurden in den ersten sechs Monaten 31,7 Prozent mehr Exemplare an Kunden ausgeliefert als im Vorjahreszeitraum. Weitere Impulse werden vom 740e als Plug-in-Hybrid und dem Topmodell BMW M760Li xDrive erwartet. Die Auslieferungen des BMW X1 stiegen im ersten Halbjahr gegenüber dem Vorjahr um 61,7% auf 94.156 Fahrzeuge und von der BMW 2er Reihe wurden mit 97.949 Einheiten 52,4% mehr Fahrzeuge als vor einem Jahr an Kunden übergeben. Der BMW X3 erreichte ein Auslieferungsplus von 16,6% auf 77.486 Einheiten.

Speziell in Europa steigt die Nachfrage nach den elektrifizierten BMW i und iPerformance Modellen mit Plug-in-Hybrid-Antrieb. Im Juni belief sich der Anteil von Elektrofahrzeugen in Westeuropa auf vier Prozent aller verkauften BMW Automobile. Dieser Prozentsatz ist in jenen Märkten signifikant höher, die Elektromobilität durch finanzielle Anreize und Infrastrukturmaßnahmen fördern. In den Niederlanden waren 14,9% aller im Juni verkauften BMW Fahrzeuge BMW i oder BMW iPerformance Modelle. In Skandinavien lag der Anteil bei 13,2%.

Mit dem neuen BMW 740e Plug-in-Hybrid sowie den im Frühjahr angelaufenen BMW 330e und BMW 225xe Active Tourer bietet die BMW Group inzwischen sieben elektrifizierte Fahrzeugmodelle an, die wie der BMW i3 rein elektrisch fahren oder als Plug-in-Hybrid einen Elektro- und Verbrennungsmotor kombinieren. Durch das erweiterte Angebot stiegen die Auslieferungen dieser elektrifizierten Modelle in den ersten sechs Monaten 2016 um knapp 87% gegenüber dem Vorjahreszeitraum auf 23.675 Automobile. Zudem sind für die seit Juli zusätzlich erhältliche Version des BMW i3 mit deutlich erhöhter elektrischer Reichweite bis Ende Juli bereits mehr als 7.000 Bestellungen eingegangen. Das sind über dreimal mehr als im Vergleichszeitraum zur Markteinführung der ersten Generation des BMW i3.


MINI erzielt ebenfalls Rekordabsatz

Auch MINI hat im zweiten Quartal eine neue Bestmarke bei den Auslieferungen erzielt. Weltweit wurden 96.587 (Vj.: 91.626) Automobile verkauft, was einem Plus von 5,4% entspricht. Wichtige Treiber sind der neue MINI Clubman und das MINI Cabrio. Im ersten Halbjahr stieg die Zahl der Auslieferungen um 5,4% auf 174.898 MINIs.

Im zweiten Quartal markierte Rolls-Royce Motor Cars mit 1.133 ausgelieferten Automobilen einen neuen Bestwert (Vj.: 988 Automobile / +14,7%). Einen wichtigen Beitrag dazu leistete der neue Rolls-Royce Dawn, der seit der Markteinführung im März bereits 514-mal verkauft wurde. Erwartungsgemäß belebte sich durch den Zugang des jüngsten Familienmitglieds die Geschäftsentwicklung, die zum Jahresauftakt durch die Produktionsumstellung beeinflusst war. In den ersten sechs Monaten lieferte die Marke weltweit 1.684 Automobile aus (Vj.: 1.769 Automobile / -4,8%).

In Europa setzte sich der positive Absatztrend der BMW Group fort. In den ersten sechs Monaten wurden 543.270 Einheiten abgesetzt, 11,2% mehr als im ersten Halbjahr 2015. Zweistellige Wachstumsraten verzeichneten dabei unter anderem Großbritannien (+10,7% / 122.720), Frankreich (+12,0% / 43.314) und Italien (+15,2% / 41.455).

In Asien legten die Auslieferungen der BMW Group im ersten Halbjahr gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 7,3% auf 361.568 Einheiten zu. Auf dem chinesischen Festland stieg der Absatz um 7,4% auf 247.817 Automobile und in Japan kletterte die Zahl der Auslieferungen um 7,8% auf 36.598 Einheiten. In der Region Amerika ging die Zahl der Auslieferungen seit Jahresbeginn um 8,0% auf 223.098 Einheiten zurück. In den USA belief sich der Absatz in diesem Zeitraum auf 179.102 Fahrzeuge (-10,2%).


BMW Group auf Kurs für Finanzziele 2016

Die BMW Group blickt angesichts ihrer starken Marken, des attraktiven Produktportfolios und der erwarteten grundsätzlich positiven Entwicklung auf den internationalen Automobilmärkten zuversichtlich auf das laufende Geschäftsjahr. Dem stehen hohe Vorleistungen für Zukunftstechnologien, eine anhaltend hohe Wettbewerbsintensität und steigende Personalkosten gegenüber. Das Unternehmen geht weiterhin von einem politisch und wirtschaftlich volatilen globalen Umfeld aus.

Die BMW Group bestätigt ihre Ziele für das Gesamtjahr. „Wir streben 2016 bei den Auslieferungen im Segment Automobile und dem Konzernergebnis vor Steuern leichte Zuwächse auf jeweils neue Bestmarken an“, sagte Krüger. Die BMW Group geht zugleich davon aus, mit ihren drei Premiummarken BMW, MINI und Rolls-Royce auch 2016 der weltweit führende Hersteller von Premiumfahrzeugen zu bleiben. Der Umsatz im Segment Automobile dürfte im laufenden Geschäftsjahr aufgrund der positiven Absatzentwicklung ebenfalls leicht steigen. Die BMW Group rechnet im Automobilgeschäft 2016 zudem unverändert mit einer EBIT-Marge im Zielkorridor von 8% bis 10%.

Im Segment Motorräder dürfte sich nach Einschätzung der BMW Group die positive Geschäftsentwicklung im laufenden Jahr ebenfalls fortsetzen. Die neuen Modelle R NineT Scrambler und G 310 R erweitern das Produktportfolio und sprechen neue Kundengruppen an. Für das Gesamtjahr wird bei den Auslieferungen von BMW Motorrädern mit einem soliden (bisher: leichten) Anstieg gegenüber dem Vorjahr gerechnet.

Auch im Segment Finanzdienstleistungen dürfte sich der erfolgreiche Geschäftsverlauf fortsetzen. Trotz der weltweit steigenden Anforderungen an die Eigenkapitalausstattung rechnet die BMW Group für das Geschäftsjahr 2016 im Finanzdienstleistungsgeschäft mit einer Eigenkapitalrentabilität (Return on Equity) auf dem Niveau des Vorjahres (2015: 20,2%). Damit würde der Zielwert von mindestens 18% erneut übertroffen werden.


Hinweis der Redaktion: Letzter

BMW Insider Kauf

in Höhe von 4.633.486 Euro

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