DAX: Anleger halten sich zurück

IG:

Die laufende Woche hatte es in sich. Die Anleger hierzulande mussten zum Wochenauftakt einen Mini-Crash verdauen. Anschließend kam es zu einer technischen Gegenbewegung. Kurz vor dem Wochenende scheinen sich die Marktakteure vorzeitig aus dem Handel zu verabschieden.

 

Charttechnik

Die jüngste Erholung verliert zurzeit ein wenig an Kraft. Grund ist die untere Trendlinie des seit April dieses Jahres gültigen Abwärtstrendkanals bei momentan 10.400 Punkten. Diese Hürde bereitet den Bullen einige Probleme. Scheitert die Rückkehr in den besagten Trendkanal, könnte es wieder ganz schnell in Richtung der runden Zahl bei 10.000 Zählern gehen.

 

Konjunktur

In der kommenden Woche stehen einige interessante Termine zur Veröffentlichung an. Neben den Einkaufsmanagerindizes aus den USA und der Eurozone dürften das Sitzungsprotokoll der amerikanischen Notenbank Fed am Mittwoch sowie der Arbeitsmarktbericht der Vereinigten Staaten am Freitag große Beachtung finden. Beide Konjunkturdaten werden auf Hinweise über den Zeitraum der bevorstehenden Leitzinserhöhung in den USA abgeklopft.

 

Jüngst äußerte sich der Währungshüter Dudley zu geldpolitischen Marchrichtung der Fed. Laut seinen Aussagen ist die Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung im September angesichts der zurückliegenden Turbulenzen an den Kapitalmärkten zurzeit eher gering. Zwar konnte das Bruttoinlandsprodukt (BIP) für das zweite Quartal überzeugen, die heutigen publizierten Daten fielen dagegen eher durchwachsen aus. Die US-Privateinkommen stiegen erwartungsgemäß um 0,4%, dagegen enttäuschten die Privatausgaben mit einem Plus von lediglich 0,3%. Die allgemeine Schätzung lag bei einer Steigerung von 0,4%.

 

  • Der DAX verzeichnet zur Stunde ein Minus von etwa 1% auf 10.234 Punkten.
  • Das Währungspaar EUR/USD  pendelt aktuell um sein Vortagesniveau.
  • Der Goldpreis  kann leicht zulegen.

Disclaimer

Diese Inhalte stellen keine Finanzanalyse dar. Es handelt sich um eine Werbemitteilung, welche nicht allen gesetzlichen Vorschriften zur Gewährleistung der Unvoreingenommenheit von Finanzanalysen genügt und keinem Handelsverbot vor der Veröffentlichung der Analysen unterliegen. Diese Information wurde von IG Europe GmbH und IG Markets Ltd (zusammen IG) bereitgestellt. IG bietet ausschließlich eine beratungsfreie Dienstleistung. Der Inhalt dieser Werbemitteilung stellt keine Anlageberatung bzw. Anlageempfehlung (und darf nicht als solche verstanden werden) und stellt keinesfalls eine Aufforderung zum Erwerb von jeglichen Finanzinstrumenten dar. Frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung. IG haftet nicht für Folgeschäden, welche eventuell auf einzelne Kommentare und Aussagen zurückzuführen wären und übernimmt keine Gewähr in Bezug auf Vollständigkeit und Richtigkeit des Inhaltes. Folglich trägt der Anleger vollkommen alleinverantwortlich das Risiko für einzelne Anlageentscheidungen. CFDs sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. 76% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFDs funktionieren, und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.

Weitere News Beiträge Weitere News Beiträge