DAX beendet nächste positive Woche – Erleichterung ja, aber die Zweifel bleiben

CMC Markets: Die endlich wieder rückläufigen Daten zu den Verbraucher- und Erzeugerpreisen in den USA waren in dieser Woche zunächst einmal gute Nachrichten für die Börse.

Aber es bleibt das Risiko, dass die positive Entwicklung nur eine Momentaufnahme darstellt und die überschwengliche Reaktion der Anleger etwas übertrieben war.

Mit Sicherheit lässt sich diese Frage wie immer leider erst im Nachhinein beantworten.

In der Zwischenzeit lecken die Anleger weiter ihre Wunden des Bärenmarktes und halten den kurzfristen Aufwärtstrend im Deutschen Aktienindex in Richtung 14.000 Punkte am Laufen.

Am Aktienmarkt beginnt fast jede Rally im Kleinen und entwickelt dann ihre eigene Dynamik.

Vor allem der unerwartete Rückgang in den Erzeugerpreisen gegenüber dem Vormonat untermauert den Optimismus, dass die Inflation nach Monaten des Höhenflugs möglicherweise ihren Peak erreicht haben könnte.

Allerdings bleiben die Zweifel daran, wie viel strukturbedingte Inflation uns noch lange begleiten und wie schwer es deshalb für die Notenbanken wird, ihre Zielvorgaben zu erreichen, ohne einen Kollaps der Wirtschaft zu verursachen.

Das mutige Comeback der Technologiewerte in den vergangenen zwei Monaten hat die zuvor gefallenen Bewertungen im Vergleich zum Gesamtmarkt bereits wieder in Höhen getrieben, die die Hausse in Gefahr bringen könnten, sollte die Fed doch nicht vom Bremspedal in der Zinswende gehen.

Der Nasdaq Index ist seit seinem Tief von Mitte Juni um fast 20 Prozent gestiegen, da die Inflationserwartungen gesunken sind und die Anleger ihre Zurückhaltung wegen einer aggressiven geldpolitischen Straffung der Fed zunächst aufgegeben haben.

 


 

Es lohnt sich hier auch der Blick in die Vergangenheit. Im März 2000 erreichte die Technologiebranche ihren Höhepunkt, einige Monate bevor die Zinsen ihren Höhepunkt erreichten.

Der Sektor brach dann ein, als die Wirtschaft 2001 in eine Rezession abrutschte.

Dies ist ein abschreckendes Beispiel für die aktuelle Entwicklung, zumal die Inflation bei weitem nicht so hoch war wie heute.

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