DAX: Euro und Wall Street sorgen für Gegenwind

IG: Zuerst kam Störfeuer vom Euro, nun scheinen Gewinnmitnahmen an der Wall Street den deutschen Anleger einen Strich durch die Rechnung zu machen. Die Indizes in New York kannten bislang nur eine Richtung, nämlich die gen Norden. Gewinnmitnahmen, geschweige Korrekturen, gab es schon seit längerem nicht mehr.

Vorbörslich sehen wir den DAX bei 13.220 Punkten, leicht über dem Schlusskurs des Vortages. Der Euro legt zur Stunde um rund 0,3% auf 1,2437 USD zu. Oberhalb des Zwischenhochs bei 1,2538 USD könnte die Gemeinschaftswährung die Kletterpartie fortsetzen.

Termine des Tages

  • D: Arbeitslosenzahl Januar (09:55 Uhr)
  • EWU: Verbraucherpreise Januar (11:00 Uhr)
  • USA: ADP-Beschäftigungszahlen Dezember (14:15 Uhr)
  • USA: Wöchentliche Rohöllagerbestände (16:30 Uhr)
  • USA: Fed-Zinsentscheid (20:00 Uhr)
  • Quartalszahlen (USA): AT&T, Boeing, Facebook, Microsoft
  • Quartalszahlen (D): Infineon
  • Quartalszahlen (EWU): Qiagen (NL)

Charttechnik
Der einfache 20-Tage-Durchschnitt bei derzeit 13.293 Zählern, der zuletzt die Bären in Schach halten konnte, wurde gestern unterschritten. Auch die neu eingezeichneten Fibonacci-Levels bei 13.394 Zählern (23,6%-Retracement) und bei 13.270 Punkten (38,2%-Retracement) mussten der Angebotsseite überlassen werden. Zudem wurde die waagerechte Unterstützung bei 13.221/13.197 Punkten erreicht.

Für das heimische Börsenbarometer könnte es durchaus noch weiter abwärts gehen. Der MACD hat ein neues kurzfristiges Ausstiegssignal generiert. Mögliche Ziele gen Süden sind das 50,0%-Fibonacci-Level bei 13.169 Zählern sowie die 50-Tage-Glättungslinie bei momentan 13.156 Punkten. Im Fall einer Gegenbewegung fungieren die verloren gegangenen Unterstützungen nun als Widerstände.

DAX auf Tagesbasis

DAX Chart 31.01.2018
Quelle: IG Handelsplattform

 

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