Dax – Kampf um die 11.000er Marke

XTB: Heute wichtiges Treffen mit Griechenland

Dax

Die Abwärtsspirale scheint kein Ende zu nehmen. Schon zum Handelsstart wird der deutsche Leitindex unter die 11.000er Marke gedrückt, nachdem er sich gestern bei Handelsschluss noch kurz vor Unterschreiten dieser retten konnte. Die andauernden nicht vorhandenen Ergebnisse der Schuldenfrage aus Griechenland zerren an den Nerven der Anleger – Unsicherheit breitet sich immer stärker aus und das macht sich in den Märkten bemerkbar.  Viele erhoffen sich neue Erkenntnisse nach dem heutigen Treffen der deutschen Bundeskanzlerin, dem französischen Staatspräsidenten François Hollande und dem griechischen Regierungschef Alexis Tsipras. Sollten die Staatsoberhäupter Griechenlands nicht so langsam in die Gänge kommen und ihre Reformvorschläge den Forderungen anpassen, wird sich diese unendliche Geschichte noch weiter hinziehen, was den Märkten nicht gerade zu neuen Impulsen verhelfen wird. Man fragt sich natürlich auch immer, was bei solchen Treffen mit diesen wichtigen und mächtigen Menschen besprochen wird. Haut da mal einer auf den Tisch? Oder läuft das mehr nach einem „Komm ich heut‘ nicht, komm‘ ich morgen.“-Prinzip? Wir werden die Antwort bekommen, wenn bekannt wird, zu welchem Ergebnis die Regierungschefs gekommen sind.

 

EUR/USD
Der Euro nimmt so langsam wieder eine gesunde Farbe an. Die Marke von 1,13 ist geknackt und neue Impulse, durch die Daten der Industrieproduktion aus Italien, Großbritannien und Frankreich, könnten den Kurs (Zum Währungsrechner) weiter nach oben tragen. 

 

Aktien
Wie immer gibt es Gewinner und es gibt Verlierer. Die Energiekonzerne RWE und Eon sind mit jeweils 1,6% und 1,1% im Plus die Gewinner. Die Aktien der Commerzbank und der Deutschen Bank schauen enttäuscht von den letzten Plätzen im Dax mit jeweils 1,2% in den Miesen. Dazu kommt, dass die Ratingagentur S&P wegen neuer Vorschriften zur Abwicklung europäischer Banken die Bonitätsnote beider Geldhäuser gesenkt hat.

 

Ölpreise
Bei den Ölpreisen dominieren seit 2 Tagen die Bullen das Geschehen. Ein Barrel der Nordseesorte Brent kostet derzeit 66,58$ und WTI dotiert bei 61,45$. Damit hat der Kurs die kurzfristige Widerstandslinie, die sich mit gleich vier Spitzen Anfang des Monats gebildet hat, durchbrochen und testet nun eine weitere Marke vom 22. Mai bei 66,86$. Schafft er auch diese Hürde, würde wohl ein Angriff auf das Jahreshoch von 69,32$ wahrscheinlicher. Befeuert wird diese Entwicklung heute durch die Aussicht auf einen erneuten Rückgang der Ölreserven in den USA. Wichtiges Indiz hierfür ist der Ölbericht des amerikanischen Energieministeriums um 16:30 Uhr.

Erwähnenswert ist der Unterschied zu WTI, da sich hier der Kurs noch unterhalb der ersten Widerstandslinie befindet, die sich im Laufe des letzten Monats gebildet hat. Welche der beiden Entwicklungen sich letztlich durchsetzen wird, bleibt abzuwarten.

 

Von Lorena La Porta

 

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