DAX klettert über 10.000 Punkte – Chinas Zahlen machen Hoffnung, mehr aber nicht

CMC Markets: Chinas Industrie könnte in Sachen Corona-Krise das Schlimmste schon hinter sich haben, wenn man sich den heute veröffentlichten Einkaufsmanagerindex der Industrie anschaut. Dieser ist im März auf 52 Punkte und damit wieder zurück in den expansiven Bereich geklettert. Im Februar lag der Wert noch bei 35,7 Punkten. Allerdings wäre es wohl etwas verfrüht zu glauben, dass jetzt alle Probleme behoben sind. China fährt seine Wirtschaft erst jetzt allmählich wieder hoch.

Die Wahrheit liegt daher wohl eher in der Kombination aus den beiden Monatswerten bei knapp 44 Punkten, also immer noch im stark rezessiven Bereich. Deshalb reagierten auch die Börsen in China nicht gerade euphorisch auf die neuen Daten.

Euphorie ist es auch nicht, was die Aktienkurse an der Wall Street und auch heute Morgen in Frankfurt weiter treibt. Goldman Sachs berichtet eher von automatischen Käufen von Pensionskassen in den USA zum Monats- und Quartalsende auf dem höchsten Niveau in der jüngeren Vergangenheit.

Gleichzeitig befinden sich die Aktienmärkte in einer saisonal starken Zeit.

Beides könnte derzeit die negativen Effekte aus dem Coronavirus überlagern.

Schon bald allerdings könnten diese Käufe wieder abebben und die Börse in ein Nachfrageloch fallen.

 


 

Auch werden die Anleger in den kommenden Wochen erst sehen, ob und welchen Einfluss die laufenden Ausgangsbeschränkungen auf die Infektionszahlen und welche stützenden Effekte die konjunkturellen Hilfsmaßnahmen in Europa und in den USA haben werden. Es könnte dann auch eine Umschichtung von Anlegern raus aus Unternehmen, die eben keine staatlichen Garantien bekommen haben, hinein in Unternehmen mit eben dieser Unterstützung geben.

Der Deutsche Aktienindex bewegt sich seit Mitte vergangener Woche in einer Seitwärtsspanne zwischen 9.438 und 10.142 Punkten.

Heute könnte der Markt erneut das obere Ende testen.

Aber es ist zumindest schon mal eine gute Nachricht, dass mit dieser Seitwärtsbewegung auch eine nachlassende Volatilität verbunden ist.

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