DAX konsolidiert zum Wochenstart – Lufthansa kann Stimmung nicht drehen

CMC Markets: Heute war ein klassischer Konsolidierungstag im Deutschen Aktienindex. Mit Blick auf den G20-Gipfel zum Wochenende in Japan hoffen die Anleger, dass zwischen den Verhandlungspartnern USA und China mehr als die heiße Luft, die jetzt nach Deutschland strömt, ausgetauscht wird.

Aber egal ob mit oder ohne Annäherung in Osaka muss sich die Börse wohl oder übel damit abfinden, dass zahlreiche Unternehmen in den kommenden Wochen ihren Gewinnausblick betreffend eher negative Schlagzeilen generieren werden. Nach der Lufthansa in der vergangenen Woche folgte gestern Daimler mit der dritten Reduzierung der Prognosen in diesem Jahr.

Wenn die schlechte Stimmung in den Führungsetagen der Unternehmen – der ifo-Index ist heute weiter gefallen auf den tiefsten Stand seit Ende 2014 – nicht bald ins Positive dreht, könnten früher oder später die latenten Ängste vor einer Rezession zu einer selbst erfüllenden Prophezeiung werden und diese tatsächlich herbeiführen.

 


 

Die neue Dividendenpolitik der Lufthansa ist erfreulich für Anleger, aber vermochte die Stimmung unter den Investoren heute nicht wirklich drehen. Nach dem Absturz des Aktienkurses ließe sich ein Aktienrückkaufprogramm jetzt sicherlich gut am Markt verkaufen. Aber wie in anderen zyklischen Sektoren ist allen Beteiligten klar, dass eine deutliche Belebung der Gewinne derzeit nicht auf dem Plan steht.

Und da trennt sich trotz oder wegen der miserablen Wertentwicklung seit Jahresbeginn der eine oder andere Anleger noch vor dem Sommer weiter von der Aktie.

Alles in allem ist immer noch viel Hoffnung im Markt. Damit der Deutsche Aktienindex tatsächlich über die Widerstandszone von 12.500 Punkten ausbrechen kann, muss ein Ende der Rezession in den Unternehmensgewinnen her. Die Gewinne müssen aufhören zu fallen.

Dann kann im zweiten Halbjahr auch die erhoffte Erholung des Wirtschaftswachstums eintreten.

 

 

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