DAX: leicht im Minus durch US-Daten

XTB:Marktlage:

Der deutsche Leitindex wurde leicht im Minus erwartet. Die Erwartung wurde bis jetzt getroffen, da er im Vergleich zu seinem „Closepreis“ am vergangenen Freitag von 9.824 Punkten, aktuell bei ca. 9.691 (11.20 Uhr) Zählern steht. Grund dafür können verschiedene Impulse vom veröffentlichten US-Arbeitsmarktbericht sein. Zu einen wurden mehr neue Stellen geschaffen als erwartet, was für eine stabile Konjunktur spricht. Zum anderen sind zum selben Zeitpunkt die Stundenlöhne gesunken.

 

Somit stehen den Arbeitnehmern weniger Gelder zur Verfügung, welche in den Markt gegeben werden können und die Wirtschaft wiederum ankurbeln. Diese Daten haben dafür gesorgt, dass nun etwas Unsicherheit an den Märkten herrscht und es stellt sich die Frage, ob die US-Notenbank Fed die Zinsen anziehen wird. Dennoch sind die Anleger der USA guter Dinge und haben die Indizes im Plus schließen lassen. Somit hat der Dow Jones zum Wochenende bei 17.006 Punkten mit einem Plus von 0,37 Prozent geschlossen.

 

 

Besonders spannend wird diese Woche die Sitzung der EZB. Am Donnerstag wird wohl aufgrund der anhaltend, schwachen Inflation im Euroraum, der Druck auf Mario Draghi nochmals erhöht. BASF zählt heute zu eine der größten Einzelverlierer. Die Aktie des Chemieriesen ist um 1,8 Prozent gefallen. Das Unternehmen hat bei einer Fusion der Konkurrenten DuPont und Dow Chemical dazwischengefunkt.

 

Ebenso ist es für Volkswagen nach unten gegangen. Erst kürzlich wurde behauptet, dass sich der Abgasskandal nur auf einen „technischen Fehler“ beruht. Nun gerät vor allem der Aufsichtsratschef Hans Dieter Pötsch in Erklärungsnot, weil er von den Manipulationen bereits zwei Wochen vor deren Bekanntgabe gewusst haben solle. Somit musste die Aktie um knapp zwei Prozent einbüßen.

 

Börse statt Kino – Schweighöfer Aktie soll an den „Mann“ gebracht werden:
Nicht nur der neue Kinofilm „der geilste Tag“, sondern auch die Einzelaktie der Produktionsfirma Pantaleon Entertainment von Matthias Schweighöfer, soll die Kassen klingeln lassen. Das seit einem Jahr börsenorientierte Unternehmen, soll jetzt den Privatanlegern näher gebrachten werden. Der größere Anteil von 80 Prozent wird derzeit von den Gründern Schweighöfer, Dan Maag und Marco Beckmann gehalten.

 

Am vergangenen Freitag wurde das Geschäftsmodell bekanntgegeben: Bei der Produktion von Filmen wird von der Firma Pantaleon nur drei Prozent des Budgets verwendet. Ein Großteil, wird von produzierenden Filmstudios beigesteuert. Und der Rest gibt die Staatliche Filmförderung dazu. Der große Vorteil daran ist, dass Kredite an die staatliche Filmförderung nur im Falle eines Erfolgs des Films zurückgezahlt werden müssen. Aktuell steht die Einzelaktie bei 62,86 Euro.

Autor: Lisa Beurer

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