Dax: Manchmal gibt es tatsächlich die eine Chance

XTBJedes Mal, wenn ich in ein Interview gebe, werde ich darum gebeten, eine Einschätzung zu den Märkten abzugeben. Letzte Woche direkt zwei Mal in Folge auf N24.

 

Die Fragen sind dabei recht ähnlich. Man wird als Experte befragt, wie man denn den Markt in der nächsten Zeit einschätzt. Dazu muss man sich natürlich erst einmal eine Grundeinstellung überlegen und diese, wenn möglich, auch sinnvoll begründen. Ein reiner Chart-Techniker bin ich einfach nicht und deswegen zähle ich mich, nicht nur aufgrund meines Gewichtes, zu den Fundis. (Fundamentalanalyse)

 

Das heißt ich interpretiere Nachrichten, schätze die Märkte ein und versuche abzuschätzen, wie eine Masse von Menschen auf bestimmte Nachrichten reagiert. Gerade die letzte Woche ist dafür ein wirklich schönes Beispiel. Freitagmittags um 12.45 Uhr ein Interview bei N24 und die Frage, wie ich den weiteren Verlauf des Marktes einschätzen würde. Ich bin noch immer der Ansicht, dass die Alternativlosigkeit an den Märkten zwangsweise in die Aktienmärkte reindrückt. Anleihen lohnen sich nicht und selbst die Dividenden von etlichen DAX-Unternehmen sind deutlich höher als das was festverzinslicher "Schrott" derzeit hergibt. Trotzdem, Menschen wollen gute Angebote sehen. Nicht nur bei Autos, Fernsehern und Co. Nein, auch an der Börse will man auch mal wieder günstigere Kurse sehen. Und genau das geschieht derzeit an den Märkten. Deswegen sagte ich auch im Interview: Ja, es wird nochmal runter gehen, damit man wieder günstig nachkaufen bzw. einsteigen kann.

 

Dass das allerdings so schnell gehen würde, hatte selbst ich nicht erwartet! Die Ukraine hat angeblich einen Konvoi der Russen angegriffen und zerstört. Angst breitete sich aus es könne jetzt tatsächlich zum Krieg kommen. Der DAX rutscht aufgrund dieser Meldung 200 Punkte nach unten. Am Wochenende dann aber die Entwarnung und das Dementi der Russen – es handele sich nicht um deren Konvoi.

 

Und genau an der Stelle kommen wir zu der EINEN CHANCE die immer mal wieder auftaucht.

Nachdem das Dementi der Russen kam war doch ganz klar gewesen was an den Börsen nach einem Wochenende passieren wird. Sie werden die übertriebenen Verluste wieder wettmachen! Dazu braucht es keine Chartanalysten, keine Experten, keine Besserwisser, guten Ratschläge oder Banken. Nein, der Weg konnte nur nach Norden gehen und man hätte sich an dem Tag auch mal ein bisschen aus dem Fenster lehnen können, einen schönen Trade platzieren können, einen Stop setzen, um das Restrisiko abzusichern und lächelnd in die Abendsonne reiten.

 

So stellt sich die Frage: Waren Sie einer der Reiter oder haben Sie der Chance nur hinterhergetrauert?

 

Ihnen noch eine schöne und erfolgreiche Tradingwoche und viel Glück beim Auffinden der einen neuen Chance.

von Christian Kremer

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