DAX Marktüberblick am 22. März 2023: Konjunkturerwartungen für Deutschland gehen deutlich zurück

flatex: Der Deutsche Aktienindex setzte seine Erholungsfahrt am Dienstag fort und stieg via Xetra um 1,75 Prozent auf 15.195,34 Punkte.

Das Handelsvolumen via Xetra betrug rund 3,40 Milliarden Euro.

Die beiden großen DAX-Verlier der letzten Tage gehörten zu den Tagessiegern im DAX40.

Die Aktie der Commerzbank legte um 7,44 Prozent auf 10,02 Euro zu, die der Deutsche Bank um 6,05 Prozent auf 9,849 Euro.

Auch die führenden umsatzstarken, europäischen Leitindizes in Amsterdam, London, Madrid, Mailand, Paris und Zürich konnten durchweg Zugewinne erzielen.

An der Wall Street schlossen die US-Leitindizes Dow Jones, NASDAQ100 und S&P500 allesamt mit Kursgewinnen.

Der NASDAQ100 legte um 1,42 Prozent am kräftigsten zu und ging mit 12.741,44 Punkten aus dem Handel.

 

 

Konjunkturerwartungen für Deutschland gehen deutlich zurück

Am Dienstag standen die ZEW-Konjunkturerwartungen für den März für Deutschland und die Eurozone am Vormittag im Fokus des Marktinteresses. Dem „ZEW – Leibnis-Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung GmbH Mannheim“ zufolge sanken die Erwartungen deutlich.

In der aktuellen ZEW-Umfrage für den März für Deutschland wurde im Vergleich zum Vormonat Februar ein spürbarer Rückgang um 15,1 Punkte auf nunmehr 13,0 Punkte gemeldet.

Zumindest die Einschätzung zur konjunkturellen Lage wurde mit einem Minus von 46,5 Punkten nur mit einem Abschlag von 1,4 Punkten im Vergleich zum Februar bewertet.

ZEW-Präsident Wambach nach „verschlechtere sich die Ertragsentwicklung der Banken erheblich“. Auch in Bezug auf die Eurozone fielen die Einschätzungen im Vergleich zum Februar um 19,7 Punkte und landeten bei 10,0 Zählern.

Die konjunkturelle Lage schätzten die Befragten mit einem Minus von 44,6 Punkten ein, was einem Rückgang um 3,0 Punkte entsprach.

Ein paar Dinge, die künftig nicht mehr ganz so reibungslos, versorgend funktionieren dürften, wäre wohl möglicherweise die Kreditvergabe der Banken. Auf der einen Seite verteuerten sich die Kredite aufgrund der angestiegenen Zinsen bei der EZB ohnehin, auf der anderen Seite dürfte die Anzahl der vergebenen Kredite zusätzlich aufgrund einer erhöhten Risikobewertung, die der Vermeidung des künftigen Kreditausfallrisikos dienen soll, zurückgehen.

Geht die Kreditvergabe im Allgemeinen sukzessive zurück, so dürfte auch das Wachstum darunter leiden.

Dies könnte sich angefangen von der Bau- und Immobilienwirtschaft quer durch viele Branchen bis hin zu den Privaten ziehen.

 

Weitere Unterstützung für angeschlagene US-Kreditinstitute

US-Finanzministerin Janet Yellen kündigte weitere Unterstützung für angeschlagene US-Kreditinstitute an.

Auch der Aktie der extrem strauchelnden „First Republik Bank“ aus San Francisco half dies – sie kletterte um 29,47 Prozent und beendete den Tag an der NYSE mit 15,77 US-Dollar.

Noch in 2021 war das Papier weit mehr als 200 US-Dollar wert. Das 52-Wochenhoch lag bei über 174 US-Dollar.

 

 

Die asiatisch-pazifischen Aktienmärkte wiesen am Mittwoch durchweg Kursgewinne auf.

Auch die US-Futures konnten mehrheitlich leicht ansteigen.

Die ersten DAX-Indikationen lagen am Morgen bei 15.246 Punkten.

 

 

Charttechnik

Der Deutsche Aktienindex schloss am Dienstag via Xetra mit einem Kursgewinn von 1,75 Prozent bei 15.195,34 Punkten.

Ausgehend vom Kursverlauf vom letzten Zwischenhoch des 07. März 2023 von 15.706,37 Punkten bis zum jüngsten Verlaufstief des 20. März 2023 von 14.458,39 Punkten, wären die nächsten Ziele zur Ober- und Unterseite näher abzuleiten.

Die Widerstände wären bei den Marken von 15.230/15.412 und 15.706 Punkten abzuleiten.

Bei den Marken zur Unterseite von 15.082/14.935/14.753 und 14.458 Punkten wären die nächsten Unterstützungsbereiche auszumachen.

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