DAX Marktüberblick am 27. September 2023: Vonovia-Aktie sinkt aufgrund Berliner Enteignungsdebatte

flatexDer Deutsche Aktienindex ging am Dienstag via Xetra mit einem Kursverlust von 0,97 Prozent und 15.255,87 Punkten aus dem Handel.

Das neue mehrmonatige Verlaufstief liegt nun bei 15.229,35 Punkten.

Das Handelsvolumen via Xetra betrug 3,02 Milliarden Euro.

Insgesamt fiel der sogenannte „Turnaround-Tuesday“ ins Wasser. Es ging mit dem Fahrstuhl weiter abwärts.

Der Blick auf die restlichen umsatzstarken europäischen Leitindizes: In Amsterdam, Madrid, Mailand, Paris und Zürich fielen die Leitindizes zurück, während sich der Londoner FTSE100 mit einem minimalen Plus von 0,02 Prozent und 7.625,72 Punkten gerade noch in der Gewinnzone halten konnte.

Der EuroStoxx50 verlor 0,92 Prozent auf 4.129,18 Punkte.

An der Wall Street schlossen die führenden US-Indizes Dow Jones, NASDAQ100 und S&P500 allesamt mit Kursverlusten.

Am stärksten verlor der NASDAQ100, der um 1,51 Prozent auf 14.546,13 Punkte nachgab.

Der „Fear & Greed Index“ von CNN Business fiel am Dienstag weiter zurück und zeigte einen Wert von nur noch 27 Punkten an – das liegt nun nur noch knapp oberhalb des Bereichs der extremen Angst.

 

 

Vonovia-Aktie sinkt aufgrund Berliner Enteignungsdebatte

Die rote Laterne erhielt am Dienstag die Aktie des Immobilienkonzerns Vonovia. Das Papier rutschte um 5,18 Prozent abwärts und schloss via Xetra mit einem Kurs von 22,71 Euro.

Neben den allgemein weiter vorhandenen Zinssorgen wurde die Aktie von Deutschlands größten Immobilienunternehmen durch eine weitere Berliner „Enteignungsdebatte“ belastet.

Die Berliner Initiative „Deutsche Wohnen & Co enteignen“ strebt einmal mehr die Vergesellschaftung von Wohnungsunternehmen an.

Nun beabsichtigt man sogar eine Abstimmung über ein Vergesellschaftungsgesetz. Die Deutsche Wohnen gehört zum Vonovia-Konzern.

 

 

Schlechtes Börsensentiment im September

Sollte sich das Sentiment in den letzten Tagen des Börsenmonat September noch weiter verschlechtern, könnte daraus ein sauberes Kontrasignal abgeleitet werden.

Gut möglich, dass sich dies noch ein paar Wochen so hinzieht. Dis würde dann auch im Rahmen der klassischen Saisonalität passen.

Ab Oktober/November beginnt eine saisonal eher stärkere Zeit an der Börse und dies vor allem in Bezug auf Indizes wie den S&P500, aber auch auf den DAX.

 

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Die führenden asiatisch-pazifischen Aktienindizes gaben sich kurz vor deren jeweiligem Handelsschluss noch uneinheitlich.

Die chinesischen Indizes in Shanghai, Shenzhen und Hongkong tendierten zu leichten Gewinnen.

Die US-Futures wiesen kurz vor dem Ende der asiatischen Session durchweg Zugewinne auf.

Die ersten DAX-Indikationen lagen am Morgen 15.237 Punkten.

 

 

Charttechnik

Der Deutsche Aktienindex schloss am Dienstag via Xetra mit einem Kursverlust von 0,97 Prozent und 15.255,87 Punkten.

Ausgehend vom Kursverlauf vom Verlaufstief des 07. Juli 2023 von 15.456,16 Punkten bis zum Rekordhoch des 31. Juli 2023 von 16.528,97 Punkten, wären die nächsten Ziele zur Ober- und Unterseite näher abzuleiten.

Die Widerstände kämen bei den Marken von 15.456/15.709/15.867/15.993/16.119/16.276 und 16.529 Punkten in Betracht.

Bei den Projektionen zur Unterseite von 15.203/15.046/14.793/14.637 und 14.384 Punkten wären die nächsten Unterstützungen zu ermitteln.

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