DAX Marktüberblick: fundamentale und charttechnische Analyse

flatex: Der Deutsche Aktienindex beendete den Freitag via Xetra mit einem höheren Kursverlust von 1,64 Prozent und 14.798,47 Punkten.

Das Handelsvolumen via Xetra betrug rund 3,96 Milliarden Euro – das war der höchste Umsatz in dieser Börsenwoche und das bei einem zumindest stärker fallenden Index.

Eigentlich nicht gerade ein sehr gutes Zeichen, wenn das Volumen in der Abwärtsbewegung nun nochmals zulegt.

Die beiden höchsten Verluste entfielen mit gleicher prozentualer Abgabe auf die Aktie von Heidelberg Materials und die Vorzugsaktie von Sartorius. Heidelberg Materials schloss via Xetra bei 66,02 Euro und Sartorius mit glatt 240,00 Euro.

Beide Unternehmen legten in der abgelaufenen Woche die Quartalszahlen für das dritte Quartal 2023 vor.

Während Sartorius einen Gewinneinbruch meldete und seitdem im Wert stetig fiel, stellte Heidelberg Materials mit seinem aktuellen Quartalszahlenwerk die Marktteilnehmer in einem ohnehin angespannten Marktumfeld offensichtlich entweder nicht zufrieden oder diese verkauften einfach aufgrund der besseren News, wie sie nicht mehr an nochmals bessere Zahlen glauben.

Schlechte News gab es seitens der Volkswagen AG (der Wolfsburger Massenhersteller teilte am Freitag mit, dass man für das Gesamtjahr 2023 ein operatives Ergebnis vor Sondereinflüssen „in der Größenordnung des Vorjahres“ erwartet – das dürften demnach wie 2022 rund 22,5 Milliarden Euro werden. Volkswagen begründet die Anpassung der Jahresziele 2023 mit erhöhten Kosten aufgrund von Rohstoffsicherungsgeschäften.

Die höheren Kosten könnten bis zum Jahresende nicht mehr aufgefangen werden, so die Konzernetage in Wolfsburg) und dadurch auch für die Porsche Automobil Holding SE, die aufgrund der hohen Volkswagen-Beteiligung davon negativ betroffen war.

Die Porsche SE-Aktie sank aufgrund des zu erwartenden Absinkens des „At-Equity-Ergebnisses“ der Volksagen-Beteiligung (immerhin 31,9 Prozent Kapitalbeteiligung an der Volkswagen AG) via Xetra um 2,64 Prozent auf 44,60 Euro.

 

 

Der Blick auf die restlichen umsatzstarken europäischen Leitindizes:

Die Indizes in Amsterdam, London, Madrid, Mailand, Paris und Zürich wiesen durchweg Verluste auf.

Der EuroStoxx50 rutschte um 1,61 Prozent auf 4.024,68 Punkte. Ein Highlight vom Freitag – die deutsche Erzeugerpreisentwicklung:

Das „Statistische Bundesamt“ (Destatis) veröffentlichte am Freitag die Erzeugerpreise für den Berichtsmonat September.

Diese fielen im Vergleich zum Vorjahresmonat um 14,7 Prozent und im Vergleich zum Monat August um 0,2 Prozent.

Auf 12-Moantssicht war dies der höchste Erzeugerpreisrückgang gewerblicher Produkte seit dem Beginn der Erhebung dieser Daten im Jahr 1949.

Die enormen Preisrückgänge im Bereich der Energie trugen erheblich zum Rückgang der Erzeugerpreise bei, denn Energie im September 2023 war im Vergleich zum September 2022 um 35,3 Prozent billiger (Preisrückgänge bei Strom 46,2 Prozent und bei Erdgas 36,9 Prozent), so Destatis.

An der Wall Street rutschten die drei führenden US-Indizes Dow Jones, NASDAQ100 und S&P500 allesamt südwärts, wobei der NASDAQ100 mit 1,50 Prozent die kräftigsten Abgaben zu verzeichnen hatte und auf 14.560,88 Zähler abrutschte.

 

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Die asiatisch-pazifischen Aktienmärkte wiesen am Montag mehrheitlich Kursverluste auf.

Die US-Futures konnten indes durchweg minimal zulegen.

Die ersten DAX-Indikationen lagen am Morgen bei 14.825 Punkten.

 

DAX Charttechnik:

Der Deutsche Aktienindex ging am Freitag via Xetra mit einem höheren Kursverlust von 1,64 Prozent und 14.798,47 Punkten aus dem Handel.

Der DAX bildete am Freitag im Vergleich zum Vortag nochmals ein tieferes Tief aus.

Aus diesem Grund wäre an der Analyse vom Kursverlauf vom Zwischentief des 04. Oktober 2023 von 14.948,08 Punkten bis zum jüngsten Zwischenhoch des 12. Oktober 2023 von 15.575,28 Punkten festzuhalten, um die nächsten Ziele zur Ober- und Unterseite näher ableiten zu können.

Die Widerstände kämen weiterhin bei den Marken von 14.800/14.948/15.096/15.188/ 15.262/15.336/15.427 und 15.575 Punkten in Betracht.

Bei den Projektionen zur Unterseite von 14.708/14.560/14.469/14.321 und 14.173 Punkten wären nach wie vor die nächsten Unterstützungen zu ermitteln.

 

 

 

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