DAX Marktüberblick: fundamentale und charttechnische Analyse

flatex: Der Deutsche Aktienindex konnte sich nach einem nochmals stärkeren Verkauf am Montag am Vormittag doch noch komplett aus der Verlustzone hieven.

Zum Xetra-Schluss blieb immerhin ein Plus von 0,02 Prozent und ein Punktestand von 14.800,72 Punkten.

Das Tagestief lag bei 14.630,21 Punkten.

Das Handelsvolumen via Xetra betrug rund 2,66 Milliarden Euro.

Den Tagessieg holte sich das Wertpapier von Covestro.

Die Aktie legte via Xetra um 2,53 Prozent auf 49,10 Euro zu.

Die Übernahmestory bleibt weiterhin von Belang.

Die „Abu Dhabi National Oil Company“ (ADNOC) dürfte das Ziel Covestro übernehmen zu wollen, weiter verfolgen.

Die Aktie der Münchener Rückversicherung (Munich Re) stieg am Montag um 0,73 Prozent auf 372,10 Euro an.

Der Konzern meldete zum Wochenbeginn das vorläufige Quartalsergebnis für das dritte Quartal 2023 und gab ein Nettoergebnis von rund 1,2 Milliarden Euro bekannt.

Der Marktkonsens lag bei 1,131 Milliarden Euro.

Obendrein erhöhte man die Jahresprognose auf rund 4,5 Milliarden Euro. Zuvor war ein Jahresziel von 4,0 Milliarden Euro in Aussicht gestellt worden.

Auf Neumonatssicht liegt das Nettoergebnis bereits bei rund 3,6 Milliarden Euro.

 

 

Neben Werten wie Merck KGaA und Sartorius VZ. fielen die Vorzüge der Porsche AG, der Volkswagen AG und der Porsche Automobil Holding allesamt zurück. Besonders die Porsche Automobil Holding musste weiterhin Einbußen hinnehmen.

Aufgrund der Bewertung via „At Equity“-Methode der Volkswagenaktien, die sich in einem erheblichen Ausmaß im Portfolio der Porsche Automobil Holding befinden, drücken diese den Wert der Aktie erheblich.

Die Vorzugsaktie der Porsche SE fiel am Montag um 1,84 Prozent auf 43,78 Euro zurück. Intraday waren die Vorzüge von Volkswagen sogar auf unter 100,00 Euro (Tief bei 99,75 Euro) gefallen.

 

Europäische Leitindizes: FTSE100, Ibex35, SMI, AEX-Index & FTSE MIB

Der Blick auf die restlichen umsatzstarken europäischen Leitindizes:

In London fiel der FTSE100, in Madrid der Ibex35 und in Zürich der SMI zurück, während sich der AEX-Index in Amsterdam, der FTSE MIB in Mailand und der CAC40 in Paris mit Zugewinnen aus dem Handel verabschiedeten.

Der Euro Stoxx50 gewann 0,42 Prozent auf 4.041,75 Punkte hinzu.

An der Wall Street richtete sich der Fokus der Marktteilnehmer neben den zahlreichen Quartalsberichten von US-Konzernen auf eine Übernahmestory.

Der Ölriese Chevron will die Hess Corporation in der Form eines Aktiendeals übernehmen. Die Transaktion soll sich auf rund 53 Milliarden US-Dollar belaufen.

Mit der Hess-Übernahme rückt Chevron näher an den Hauptkonkurrent Exxon Mobil heran.

Einem Bericht von Reuters zufolge bekommt Chevron durch die Hess-Übernahme einen 30 Prozent großen Anteil an einem von Exxon Mobil betriebenen Ölfeld in Guyana, dass bis zum Jahr 2027 mehr als 1,2 Millionen Fass pro Tag produzieren dürfte.

Das Chevron-Wertpapier verlor am Montag 3,69 Prozent auf 160,68 US-Dollar.

Die US-Indizes Dow Jones, NASDAQ100 und S&P500 schlossen mit gemischten Ergebnissen.

Während sich der NASDAQ100 mit 0,30 Prozent in der Gewinnzone hielt und mit 14.604,85 Punkten schloss, fielen der Dow Jones und der S&P500 etwas zurück.

 

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Die asiatisch-pazifischen Aktienmärkte wiesen am Dienstag mehrheitlich Kursgewinne auf.

Die US-Futures legten durchweg moderat zu. Die ersten DAX-Indikationen lagen am Morgen bei 14.787 Punkten.

 

DAX Charttechnik:

Der Deutsche Aktienindex schloss am Montag via Xetra mit einem minimalen Kursgewinn von 0,02 Prozent und 14.800,72 Punkten aus dem Handel.

Ausgehend vom Kursverlauf vom Zwischentief des 28. September 2022 von 11.862,84 Punkten bis zum Rekordhoch des 31. Juli 2023 von 16.528,97 Punkten, wären die nächsten Ziele zur Ober- und Unterseite näher abzuleiten.

Die Widerstände kämen bei den Marken von 15.428 und 16.529 Punkten, sowie bei den Projektionen zur Oberseite von 17.630 und 18.311 Punkten in Betracht.

Bei den Marken zur Unterseite von 14.196/15.645/12.964 und 11.863 Punkten wären nach wie vor die nächsten Unterstützungen zu ermitteln.

 

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