DAX setzt Stabilisierung fort – Drei-Millionen-Schock am US-Arbeitsmarkt

CMC Markets: Jetzt kommen die schlechten Wirtschaftsdaten, vor denen die Investoren Angst hatten. Die Frage ist allerdings, was haben die Aktienmärkte davon bereits eingepreist. Schaut man sich die Reaktion auf die 3,3 Millionen gestellten Arbeitslosenanträge allein in der letzten Woche in den USA an, könnte man meinen, selbst das schlechteste wirtschaftliche Szenario sei schon in den vermeintlich billigen Kursen enthalten. Der Dow Jones liegt zur Stunde mal wieder mit mehr als 1.000 Punkten im Plus. Und im Windschatten der Wall Street tastet sich der Deutsche Aktienindex erneut an die Schallmauer von 10.000 Punkten heran.

Alles hängt von nur einer Frage ab: Wie lange hält der wirtschaftliche Shutdown an?

Es besteht sehr viel Ungewissheit darüber, wie stark das Virus die Wirtschaft am Ende wirklich treffen wird. Das Konjunkturpaket dämpft den Absturz der Wirtschaft zwar ab, verhindert ihn aber nicht.

Gleichzeitig ist der Punkt erreicht, an dem das Virus nicht mehr gestoppt, sondern dessen Ausbreitung lediglich verlangsamt werden kann.

 


 

Beides hat jetzt eine enge Korrelation. Eine nachhaltige Erholung der Aktienkurse dürfte davon abhängen, ob die Eindämmung des Virus erfolgreich sein wird oder nicht.

Für den Moment nimmt die Börse aber erst einmal ein ausgiebiges Bad in der geld- und fiskalpolitischen Liquidität.

Und da will man sich auch nicht von einem Rekordanstieg der Arbeitslosenhilfeanträge stören lassen.

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