DAX springt an die 12.000er Marke zurück – Geldpolitische Unterstützung naht

CMC Markets: Wo gestern noch Rezessionsangst grassierte, kompensiert heute die Hoffnung auf eine baldige Zinssenkung der US-Notenbank alle Sorgen um eine stärkere wirtschaftliche Abkühlung. Der Deutsche Aktienindex erlebte einen wahren „Short Squeeze“ – all jene Profis, die wegen der sich verschlechternden Stimmung auf die falsche Seite gewechselt waren und auf fallende Kurse spekuliert hatten, mussten im heutigen Tagesverlauf ihren Fehler eingestehen und eine erneute Kehrtwende hinlegen.

Das katapultierte den DAX heute schon wieder in die Nähe der 12.000er Marke. Die Rückeroberung der zwischenzeitlich gebrochenen Unterstützung bei 11.835 Punkten ist ein Achtungserfolg für die Bullen. In den nächsten Tagen gilt es, diese Marke gegen mögliche neue Angriffe zu verteidigen. Dann besteht Hoffnung auf eine Fortsetzung der Rally auch nachhaltig über 12.000 Punkte.

 


 

Der chinesische Yuan bleibt trotz aller Eskalationsgefahr im Handelsstreit stabil. Die Finanzmärkte haben vor allem Angst vor einem Währungscrash in China. Den hat es bislang nicht gegeben, so dass die wirtschaftlichen Schäden der Strafzölle für den Moment als vertretbar angesehen werden.

Die Investoren hoffen jetzt auf die US-Notenbank. Ihre Kehrtwende weg von der Normalisierungs- hin zu einer geldpolitischen Stillhalte-Politik löste die starke Aufwärtsbewegung seit Jahresbeginn aus. Der nächste Sprung zu einer erneuten Lockerungspolitik könnte die Rally weiter befeuern.

Der Einkaufsmanagerindex für die US-Industrie ist wieder auf ein Niveau gefallen, auf dem er einen Monat vor der Wahl von Donald Trump zum US-Präsidenten gelegen hat.

 


 

Die Fed findet somit bereits Argumente in der Realwirtschaft, die gemeinsam mit den tieferen Inflationserwartungen eine oder mehrere Leitzinssenkungen rechtfertigen würden.

Die Geldpolitik könnte damit den Aktienmärkten die Zeit erkaufen, die sie brauchen, um die Belastungen durch die angespannte Handelspolitik zu überdauern.

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