DAX springt aus der Bärenfalle – US-Tech-Aktien bleiben die Lokomotive

CMC Markets: Am Freitag, als der Deutsche Aktienindex zur Eröffnung unter die Unterstützung bei 12.500 Punkten gefallen ist, sind einige Anleger in die Bärenfalle getappt. Heute nun wissen wir, das Niveau konnte ein weiteres Mal erfolgreich verteidigt werden. Jetzt können die potenziellen Aktienkäufer gute Nachrichten aus der Berichtssaison nutzen, den intakten Aufwärtstrend im DAX auch über das alte Rally-Hoch von 12.933 Punkten fortzusetzen.

Mit der Fantasie der Berichtssaison im Rücken surft der DAX derzeit auf einer Welle von Impfstoff-Hoffnungen, sinkenden Sterberaten gegenüber dem Anfang der Pandemie, einem Ausbleiben von neuen landesweiten Lockdowns und der Tatsache, dass es in solchen Hot-Spots wie New York nicht zu erneuten, großen Ausbrüchen gekommen ist.

Die Rally aber bleibt weiter sehr eng gefasst und konzentriert sich vor allem auf die großen amerikanischen Technologieunternehmen, die jeder für sich betrachtet bereits ein Mehrfaches der Marktkapitalisierung des gesamten DAX auf die Börsenwaage bringen.

Wenn diese Aktien laufen, und das tun sie – fast im Tagesrhythmus erreichen sie neue Höchststände – dann zieht das auch den deutschen Aktienmarkt mit nach oben.

 


 

Der Beweis, dass neben den Tech-Werten auch der Gesamtmarkt seinen Aufwärtstrend fortsetzt, ist aber nach wie vor nicht erbracht. Bis Ende Juli werden zwei Drittel der Unternehmen aus dem S&P 500 ihre Quartalszahlen vorlegen. Die Berichtssaison wird ein Lackmustest für die Börsenrally. Erwartet wird ein Rückgang der Gewinne um 44 Prozent. Es gibt aber auch Prognosen, die von weitaus schlimmeren Einbrüchen ausgehen.

Die Anleger werden sich aber vermutlich nicht so sehr um die tatsächlichen, nackten Zahlen kümmern. Sie wollen vielmehr hören, was die Unternehmenslenker über die aktuelle Lage zu sagen haben und wie sie ihre Unternehmen in dieser unsicheren Zeit aufstellen. Nur wenn das überzeugt, wird die Berichtssaison erfolgreich verlaufen.

Disclaimer & Risikohinweis

79% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter.

CFDs sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFDs funktionieren, und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren. Anlageerfolge in der Vergangenheit garantieren keine Erfolge in der Zukunft.

Weitere News Beiträge Weitere News Beiträge