DAX taucht wieder ab – Probleme in den Emerging Markets häufen sich

CMC Markets: Es ist nicht alles Friede, Freude, Eierkuchen in Kanada. Der US-Präsident reist medienwirksam bereits Samstagmorgen ab und lässt damit die sechs Regierungschefs allein auf dem traditionellen Familienfoto stehen, um nach Singapur und dem dort bald stattfindenden Treffen mit dem nordkoreanischen Diktator abzureisen. Das Treffen wirft auch an den Börsen seinen Schatten voraus, die Investoren ziehen sich aus Risikopapieren wie Aktien zurück.

Wir sehen zudem zunehmende Probleme in mehreren Emerging Markets: Indonesien, Türkei, Brasilien, Argentinien – die Liste wird immer länger und auch Chinas Festlandaktien liegen seit Jahresbeginn sieben Prozent zurück, was eindrucksvoll die Kaufzurückhaltung der Investoren widerspiegelt.

Die zunehmende Unsicherheit in den Schwellenländern ist gut am Preis für Kupfer abzulesen. Der Preis des Halbedelmetalls stieg gestern in New York auf den höchsten Stand seit vier Jahren. Wir haben es hier mit einer Reihe von Minenschließungen für Kupfererze unter anderem in Chile und Indien zu tun, sehen aber auch zunehmende Besorgnis über die Stabilität der brasilianischen Produktion.

Die Rally des US-Dollars bei gleichzeitig schnell gestiegenen US-Zinsen scheint die hoch verschuldeten Emerging Markets stärker unter Druck zu bringen als es aktuell noch wahrgenommen wird.

Technisch betrachtet liegt im DAX nun das letztwöchige Unterstützungs-Cluster zwischen 12.615 und 12.650 Punkten voraus.

Bricht es, droht ein Rutsch um weitere 100 Punkte. Die nächste Unterstützung ist dann erst bei 12.420 Punkten auszumachen.

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