DAX: Überschaubares Minus durch Spanien-Krise

IG: Die politische Krise in Spanien hatte den deutschen Leitindex am Donnerstag zuerst deutlich gen Süden gezogen. Am Ende des Tages fiel das Minus recht überschaubar aus. Der DAX schloss knapp unterhalb der 13.000-Punkte-Marke.

Von den Streitigkeiten zwischen Barcelona und Madrid war beim Euro kaum was zu spüren. Die Gemeinschaftswährung konnte die Region bei 1,18 USD zurückgewinnen. Nach dem kurzen Schreck am Vortag sieht es am Freitag nach steigenden Notierungen aus. Am frühen Freitagmorgen sehen wir den DAX bei 13.036 Zählern und somit wieder oberhalb der "runden" Zahl. Der Euro verliert aktuell rund 0,4% auf 1,1806 USD.

Termine des Tages
Quartalsberichte (USA): General Electric
Quartalsberichte(D): Daimler, Software AG, Metro

Charttechnik
Seit Anfang Oktober versucht der US-Greenback zum kanadischen Dollar, die obere Abwärtstrendkanallinie bei derzeit 1,22495 CAD zu bezwingen. Im Augenblick sieht es nach einem Ausbruch gen Norden aus.

Erst bei einem nachhaltigen Schlusskurs darüber könnte die horizontale Trendgerade bei 1,2836 CAD ins Visier der technisch orientierten Marktteilnehmer geraten. Bleibt eine Trendwende aus, sollten Kursverluste bis Schiebezone bei 1,2383/1,2328 CAD in Betracht gezogen werden.

Loonie auf Tagesbasis

Quelle: IG Handelsplattform

Der US-Dollar zum Schweizer Franken  versucht zurzeit, den seit Anfang Januar dieses Jahres intakten Abwärtstrend bei aktuell 0,9810 CHF zu überwinden. Die horizontale Trendlinie bei 0,9795 CHF und den einfachen 200-Tage-Durchschnitt bei 0,9774 CHF konnten schon hinter sich gelassen werden.

Bei einem Bruch der genannten Abwärtstrendlinie nach oben wäre die Parität das charttechnische Ziel. Scheitert hingegen der Ausbruchsversuch, könnte es recht zügig in Richtung des 50-Tage-Durchschnitts bei aktuell 0,9664 CHF gehen. Knapp darunter liegt bei 0,9650 CHF eine weitere Unterstützung in Form einer Trendlinie.

Swissy auf Tagesbasis

Quelle: IG Handelsplattform

Weitere Währungs-Analysen:

EUR/JPY: Geht die Konsolidierung zu Ende?

EUR/USD: Mittelfristig wird der Druck auf den Euro stärker

EUR/GBP: 50-Tage-Linie erschwert Erholung

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