DAX vor erstem Wochenplus seit März – Powell-Interview wird positiv interpretiert

CMC Markets: Die Kombination aus extrem negativen Stimmungswerten, stark überverkauften Aktienmärkten und einem positiv interpretierten Interview von Fed-Chef Jerome Powell verhelfen dem Deutschen Aktienindex heute zu seinem ersten Wochengewinn seit Ende März.

Sollte der Börsentag so auch in New York zu Ende gehen, wäre dies der erste Freitag seit vier Wochen, an dem die Kurse nicht mit tiefroten Vorzeichen und die Anleger nicht mit der Angst vor einer Fortsetzung des Kursrutsches am Montag ins Wochenende gehen müssen.

Die heutige Erholung sorgt zumindest mal für eine kleine Verschnaufpause für diejenigen, die wochenlang nur damit beschäftigt waren, Aktien abzustoßen, um Verluste zu begrenzen.

Fundamental hat sich heute gar nichts verändert, so dass die heutigen Kursgewinne zu einem Großteil rein technischen Faktoren zuzuschreiben sind und ihre Nachhaltigkeit in der kommenden Woche erst noch bestätigt werden muss.

 

 

Fed wird Zinssätze weiter erhöhen

Wer sagt, Radio ist out, täuscht sich möglicherweise, denn genau in diesem Medium sagte US-Notenbankchef Powell gestern, dass er davon ausgeht, dass die Fed die Zinssätze auf jeder der nächsten beiden Sitzungen um einen halben Prozentpunkt anheben wird.

Er räumte zwar auch ein, dass dies möglicherweise nicht so reibungslos vonstattengehen wird, wie es die Zentralbank gerne hätte.

Aber das könnte auch ein Zeichen dafür sein, dass die Fed die Zinsen nicht einfach ohne Rücksicht auf mögliche wirtschaftliche Schäden anheben wird.

Der Aktienmarkt konzentriert sich eher auf die weniger aggressiven Zinserhöhungspläne als auf die von Powell betonten Risiken für die Wirtschaft.

 

Es ist die Hoffnung, dass der sogenannte Fed-Put doch noch existiert, auch wenn die Notenbank jetzt eine ganz andere Richtung eingeschlagen hat.

In den vergangenen Jahren signalisierte die Fed, dass Zinssenkungen bevorstehen könnten, wenn es Probleme in der Wirtschaft gab.

Heute steht sie vor mehreren Zinserhöhungen, aber vielleicht werden es nicht so viele wie aktuell noch vom Markt erwartet und eingepreist.

Powell lässt zumindest durchblicken, dass er mögliche Hinweise auf kollabierende Aktienmärkte und eine Wachstumsabschwächung auch in dieser Situation ernst nimmt.

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