DAX zieht kräftig an

flatex: Die Kurserholung setzte sich am Mittwoch trotz eines enormen Kurseinbruchs rund um die Veröffentlichung der US-Verbraucherpreise weiter fort. Die Tagesspanne betrug immerhin 318,5 Indexpunkte vom Tagestief bis zum Tageshoch.

Zum Xetra-Schluss notierte der Deutsche Aktienindex mit einem Plus von 1,17 Prozent bei 12.339,16 Punkten. Das Handelsvolumen via Xetra und Börse Frankfurt lag bei rund 5,019 Mrd. Euro.

Auch die restlichen europäischen Leitindizes beendeten den Handelstag mit Kurszuwächsen. Die Pole Position sicherte sich der Mailänder FTSE MIB mit einem Plus von 1,81 Prozent und 22.433,75 Punkten.

Zugpferd US-Börsen
Nachbörslich zog der DAX wesentlich höher. Der XDAX schloss um 22:15 Uhr sogar bei 12.423,46 Punkten. Ein wesentlicher Treiber waren einmal mehr die US-Leitindizes. Der Dow Jones konnte um 1,03 Prozent auf 24.893,49 Punkte zulegen und der Nasdaq 100 um 1,85 Prozent auf 6.675,03 Punkte klettern.

Der S&P500 gewann 1,34 Prozent hinzu und schloss mit 2.698,63 Punkten. An der Wall Street wurde Microsoft am Mittwoch von Amazon in Bezug auf die Marktkapitalisierung überholt. Damit rückt Amazon nun auf den dritten Platz der teuersten an der Börse gelisteten US-Aktiengesellschaften vor.

Der zweite Platz wird von Alphabet gehalten, der erste Platz wird weiterhin vom Hause Apple verteidigt.

Inflationsdaten
Neben all den Rekorden in Sachen Marktkapitalisierung kann jedoch nicht darüber hinweggesehen werden, was auch rund um die Bekanntgabe der US-Verbraucherpreise an den Aktienmärkten geschah.

Das „Inflationsgespenst“ hatte nämlich kurzfristig die Kurse durcheinandergewirbelt. Erst wusste man am Markt wohl nicht so ganz die Daten einzuordnen und nach einem abrupten Kursabfall wurde der Dip wieder kräftig gekauft.

Doch die US-Zinsterminkontrakte sprechen derweil eine deutlichere Sprache – der US-Zins wird im März steigen.

Wirtschaftsdaten am Donnerstag
Am Donnerstag wird auf die Handelsbilanz der Eurozone um 11:00 Uhr zu achten sein. Ferner werden am Nachmittag aus den USA der Philadelphia-Fed-Index und der New York Empire State Index für den Februar, sowie die Erzeugerpreise für den Januar und die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe zeitgleich um 14:30 Uhr publiziert.

Um 15:15 Uhr werden die Industrieproduktion und die Kapazitätsauslastung für die USA im Januar veröffentlicht und um 16:00 Uhr der US-NAHB-Hauspreisindex für den Februar.

Von der Unternehmensseite berichten unter anderem Airbus (NL), Kuka (DE) und Nestlé (CH) von ihren Jahreszahlen. Obendrein veröffentlichen die Unternehmen Global Payments (USA), Barrick Gold (CA), Goldcorp (CA), Trip Advisor (USA) und CBS (USA) ihre Quartalsergebnisse.

DAX
Der Donnerstag beginnt mit positiven Impulsen aus Asien-Pazifik. Die Leitindizes legten kräftig zu, besonders der Hang Seng aus Hongkong und der japanische Nikkei225 konnten stärkere Kurszuwächse verbuchen.

Die US-Futures tendieren fester und weisen auch höheren DAX-Indikationen den Weg. Der DAX. Wird in den ersten Indikationen vorbörslich bereits bei rund 12.465 Punkten taxiert.

Dax 15.02.2018

Zur Charttechnik: Der Deutsche Aktienindex schloss am Mittwoch mit einem Plus von 1,17 Prozent bei 12.339,16 Punkten. Ausgehend vom Verlaufstief vom 29. August 2017 bei 11.868,84 Punkten bis zum Rekordhoch vom 23. Januar 2018 bei 13.596,89 Punkten, wären die Widerstände bei 12.529/12.733/12.937 und 13.189 Punkten zu ermitteln.

Die nächsten Unterstützungen kämen bei den Marken von 12.276/12.043 und 11.868 Punkten in Betracht. Auf der Unterseite lägen die nächsten Projektionen bei 11.676/11.461/11.207 und 10.800 Punkten.

 

Weitere Meldungen:
GBP/JPY: Bedeutende Unterstützung steht im Mittelpunkt
DAX: Thyssenkrupp enttäuscht mit den Erträgen
EUR/USD: Starker EUR treibt den Kurs?

Disclaimer

CFD sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. 73,1% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFD funktionieren, und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.

Weitere News Beiträge Weitere News Beiträge