Dax zum Handelsbeginn mit Kurssprung

Bernstein Bank: Der deutsche Leitindex konnte den heutigen Handelstag mit einem gelungenen Start begehen und notiert zur Stunde mit 12.394 Punkten satte 0,9 Prozent im Plus. Auslöser dürfte die weiterhin bestehende Aussicht auf eine Zinssenkung seitens der EZB sein.

EZB im Fokus
Obwohl die Tagung der Europäischen Zentralbank erst am Donnerstag dieser Woche stattfinden wird geben Anleger diesem wichtigen Event bereits Vorschusslorbeeren. Analysten taxieren nach eigenen Aussagen die Wahrscheinlichkeit auf eine Zinssenkung durch den amtierenden EZB Chef Mario Draghi auf immerhin 50 Prozent. Wie bei jeder Sitzung des EZB Rates dürfte auch dieses Mal jedes Wort unter die Lupe genommen werden gerade in Hinsicht auf ebenfalls mögliche Anleihekäufe seitens der EZB.

Möglicherweise dürfte die Entscheidung der EZB auch die amerikanischen Notenbänker beeinflussen, die in der kommenden Woche ihre Entscheidung zum US-Leitzins bekannt geben werden.

 

Abwarten an der Wall Street
Die amerikanischen Börsen beendeten ihren gestrigen Handel nahezu unverändert. Der Dow Jones Index beendete den Handelstag mit einem leichten Plus von 0,3% bei einem Stand von 27.252 Punkten. Der marktbreitere S&P500 konnte ebenfalls 0,3 Prozent auf einen Stand von 2.993,50 Punkten zulegen. Aktuell beherrschen weiterhin die Gespräche im Handelkonflikt mit China das Geschehen an den US-Börsen.

 


 

Show Down in London
Zur Mittagszeit dürften sich alle Augen auf die Hauptstadt des Vereinigten Königreiches richten. Zu dieser Zeit dürften feststehen ob der Brexit-Hardliner Boris Johnson neuer Premierminister wird und Theresa May aus ihrem Amtssitz in der Downing Street Nr. 10 verdrängt. Johnson gilt in den Medien als Favorit gegenüber seinem Kontrahenten Jeremy Hunt.

 

Euro fällt weiter
Der Kurs der Europäischen Gemeinschaftswährung verliert weiter an Boden und taucht erstmals seit Juni wieder unter die psychologisch wichtige Marke von 1,12 US-Dollar. Hintergrund dürfte die aktuelle Stabilität des US-Dollar sein der sich vor dem Hintergrund eines in den USA verabschiedeten Haushaltspaketes stark zeigt.

 

Das bringt der Tag
Neben dem schon angesprochenen Event im Parlament in London dürften Anleger am heutigen Nachmittag auf Konjunkturzahlen aus den USA schauen. Um 16:00 Uhr werden die jüngsten Zahlen (Juni) für die Verkäufe bestehender Häuser publiziert. Die Erwartung von Analysten liegt bei aktuell 5,35 Millionen Einheiten.

Gegen 22:30 Uhr folgt der API Bericht über die amerikanischen Rohöllagerbestände.

 


Disclaimer

Der Inhalt dieser Publikation dient ausschließlich allgemeinen Informationszwecken. Es handelt sich in diesem Kontext weder um eine individuelle Anlageempfehlung oder -beratung, noch um ein Angebot zum Erwerb oder der Veräußerung von Wertpapieren oder anderen Finanzprodukten. Der betreffende Inhalt sowie sämtliche enthaltenen Informationen ersetzen in keiner Weise eine individuelle anleger- bzw. anlagegerechte Beratung. Jegliche Darstellungen oder Angaben zu gegenwertigen oder vergangenen Wertentwicklungen der betreffenden Basiswerte erlauben keine verlässliche Prognose oder Indikation für die Zukunft. Sämtliche aufgeführte Informationen und Daten dieser Publikation basieren auf zuverlässigen Quellen. Die Bernstein Bank übernimmt jedoch keine Gewähr bezüglich der Aktualität, Korrektheit und Vollständigkeit der in dieser Veröffentlichung aufgeführten Informationen und Daten. An den Finanzmärkten gehandelte Wertpapiere unterliegen Kursschwankungen. Ein Contract for Difference (CFD) stellt darüber hinaus ein Finanzinstrument mit Hebelwirkung dar. Der CFD-Handel beinhaltet vor diesem Hintergrund ein hohes Risiko bis zum Totalverlust und ist damit unter Umständen nicht für jeden Anleger geeignet. 78% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFD funktionieren, und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.

Weitere News Beiträge Weitere News Beiträge