DE30: Industrieproduktion im März bringt Entlastung

XTB: Trotz der Tatsache, dass an den US-amerikanischen und asiatischen Aktienmärkten deutliche Kursverluste beobachtet werden konnten, war der Beginn des Handels in Europa recht vielversprechend. Ein solider Wert der deutschen Industrieproduktion dürfte dazu beigetragen haben, die Stimmung zu beruhigen und die Bedenken hinsichtlich der Gefahr höherer Zölle zumindest teilweise zu überdecken. Darüber hinaus zeigten die Handelsdaten aus China im April eine Verbesserung der Importe, was darauf hindeutet, dass das kürzlich von Peking eingeführte Maßnahmenpaket die Binnennachfrage zu stützen beginnt.

Bevor wir mit der Analyse der Daten zur deutschen Industrieproduktion beginnen, konzentrieren wir uns auf die technische Ausgangslage des DE30.

 

Auch wenn sich die Marktstimmung im frühen Handel in Europa verbessert zu haben scheint, sieht der technische Ausblick für den DE30 nicht besonders gut aus. Dies ist auf den gestern zu beobachtenden Einbruch zurückzuführen. Es ist davon auszugehen, dass die Bullen derzeit Schwierigkeiten haben könnten, erneut über die Oberseite des bullischen Trendkanals zu klettern. Sollte dies dennoch gelingen, wäre mit Gewinnmitnahmen zu rechen sowie mehr Druck seitens der Bären. In solch einem Szenario könnte ein Rücksetzer zur Unterseite des genannten Trendkanals auf dem Spiel stehen. Quelle: xStation 5

 


INDUSTRIEDATEN AUS DEUTSCHLAND
Kommen wir nun zur deutschen Industrieproduktion für März, die teilweise hinter einer besseren Performance der europäischen Aktien stehen könnte. Die Veröffentlichung zeigte einen Anstieg von 0,5% auf Monatsbasis und übertraf damit deutlich den Konsens von -0,5%. Andererseits wurde der Wert für Februar von 0,7% auf 0,4% revidiert.

Insgesamt zeichnet sich damit ein recht positives Bild ab.

 

Die deutsche Wirtschaft dürfte in den ersten drei Monaten des Jahres mit 0,4% bis 0,5% im Quartalsvergleich gewachsen sein. Quelle: Macrobond, XTB

 

 

BIP-WACHSTUM FÜR Q1
Nachdem wir über das neue Update der Industriedaten für das erste Quartal verfügen, könnte man davon ausgehen, dass das BIP vierteljährlich um 0,4% bis  0,5% gewachsen sein könnte. Sollte sich dies bewahrheiten, dann wäre dies trotz der inländischen Schwierigkeiten, mit denen die deutsche Wirtschaft in diesem Zeitraum zu kämpfen hatte, ein recht solider Wert.

 


 

Lassen Sie uns darüber hinaus auch auf die Auftragseingänge in die Industrie für März verweisen, die am Dienstag veröffentlicht wurden: Diese zeigten einen spürbaren Anstieg der Auslandsaufträge (aus dem Euroraum), während die Inlandsaufträge stagnierten.

Das bedeutet, dass wir im März eine Belebung der vorhergehenden Nachfrage hatten, und wenn sich dieser Trend in den kommenden Monaten fortsetzt, könnte dies ein gutes Zeichen für die allgemeine Verbesserung der europäischen Industrie sein.

 

Siemens führt heute Morgen nach einem soliden Ergebnis die Gewinne im DE30 an. Quelle: Bloomberg

 

UNTERNEHMENSNACHRICHTEN
Die Aktie von Siemens (SIE.DE / WKN: 723610) stieg zum Zeitpunkt der Veröffentlichung um 5%, nachdem das Unternehmen im zweiten Quartal des laufenden Geschäftsjahres ein positives Ergebnis erzielte. Das bereinigte EBIT im Industriegeschäft stieg nämlich um 7% im Jahresvergleich auf 2,41 Mrd. EUR und übertraf damit die Medianschätzung von 2,23 Mrd. EUR. Der Umsatz lag mit 20,9 Mrd. EUR mehr oder weniger im Rahmen der Erwartungen.

Gleichzeitig bestätigte das Unternehmen seinen Ausblick für 2019 mit einer Gewinnmarge aus dem Industriegeschäft im Bereich zwischen 11% und 12%. Der Gewinn je Aktie soll wiederum zwischen 6,3 und 7 EUR liegen.

 

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