Der Herbst wird für den Markt hart werden

Bernstein Bank: Es ist bereits jetzt klar, dass der Herbst für die ganze Welt schwierig sein wird. Die Situation mit dem Coronavirus verschlechtert sich von Tag zu Tag. Die Impfstoffe haben noch immer keine 100%igen Ergebnisse gebracht.

Auch in den USA gewinnt der Wahlkampf an Fahrt. Donald Trump gibt fast täglich scharfe Erklärungen ab. Die Situation wird immer heißer. Immer mehr Aufmerksamkeit verlagert sich auf die Wahldebatte.

GBP/USD

GBPUSD

Der September ist fast vorbei. In diesem Monat haben wir gesehen, dass sich die Situation auf den Märkten schon bei den geringsten Unruhen dramatisch verändern kann. Anleger sind stets am Puls der Zeit und stets bereit, Vermögenswerte zu verkaufen, um ihre Gewinne zu behalten.

Die US-Notenbank fordert den Kongress und das Weiße Haus auf, die Staatsausgaben zur Unterstützung der Wirtschaft zu erhöhen, um das Wachstum wieder anzukurbeln und zu versuchen, die Arbeitslosigkeit abzubauen. Jüngste Daten haben gezeigt, dass sich die Dynamik auf dem Arbeitsmarkt verlangsamt.
Vor diesem Hintergrund sieht der S&P 500 immer noch gut aus, obwohl er fast 10% seines letzten historischen Hochs verloren hat.

Das Coronavirus beginnt in Europa zu wüten. England führt einige Maßnahmen zu sozialen Restriktionen ein. In Spanien ist ein täglicher Anstieg der Infektionen zu verzeichnen. Frankreich hat neue restriktive Maßnahmen angekündigt. All dies führt dazu, dass die Wirtschaft wieder in die COVID-19-Falle tappt, bevor sie sich erholen kann.

Hoffnungen auf eine verbesserte makroökonomische Situation werden von Tag zu Tag enttäuscht, und dies zwingt Anleger zum Verkauf ihrer Vermögenswerte. Der DAX-Index fiel am Donnerstag um 0,3% auf 12606.

 


 

Pfund Sterling

Das Pfund ist nach wie vor die einzige Währung, die versucht, dem US-Dollar zu widerstehen. Das Pfund wird durch ein neues Programm zur Stimulierung des Arbeitsmarktes unterstützt, das vom britischen Finanzminister Rishi Sunak angekündigt wurde.

Dadurch konnte sich das Paar GBP/USD von 1,2700 (täglich SMA200) erholen. In der gegenwärtigen Situation wird das Wachstumspotential durch die schwierigen Verhandlungen über Brexit sowie die starke Aufwertung des US-Dollars eingeschränkt.

Gold

Der Rückgang des Goldpreises an vier Handelstagen betrug rund 5%, was nicht wenig ist. Der Hauptgrund für diesen Rückgang war die starke Aufwertung des US-Dollars. Angesichts der derzeitigen Faktoren wird der US-Dollar aufgrund von Entscheidungen der US-Notenbank und makroökonomischen Statistiken bald unter Druck geraten.

Es kann davon ausgegangen werden, dass das Wachstum des Dollars ein vorübergehender Effekt ist, der vor dem Hintergrund der Abkehr der Anleger von Risikoanlagen hin zu einem einfacheren Instrument erfolgte. Dies bedeutet, dass der Preis des Edelmetalls bald verlorene Positionen wieder zurückgewinnen wird. Bereits am Donnerstag zeigte Gold ein ausgezeichnetes Wachstum und wurde bei 1880 Dollar pro Unze gehandelt.

Was erwartet uns heute?

13.00 Uhr Quartalsbericht der Bank of England für das 3. Quartal
14.30 Uhr Basisbestellungen für langlebige Güter in den USA für August
21.10 Uhr Rede von Herrn Williams, Mitglied der US-Notenbank

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