Die Wirtschaft des Vereinigten Königreichs überwuchs alle Erwartungen

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Die am Donnerstag veröffentlichten BIP-Daten zeigen, dass das meiste Gewicht der Wirtschaft vom Dienstleistungssektor getragen wird, und das Wachstum des Landes größtenteils vom Konsumsektor vorangetrieben wird. Man muss unbedingt beachten, dass die BIP-Zahlen rückwärtsgewandt sind, weshalb eine Schlussfolgerung (auf Vorwärtsbewegung) alleine aus dieser Zahl irreführend sein könnte.

Ferner weisen die Handelsdaten des Vereinigten Königreichs Anzeichen auf eine Drosselung der Konsumentenausgaben auf. Wenn also die aufkommende Zahl für den Monat Januar diese Entwicklung bestätigt, könnten es sein, dass man sich auf ernsthafte Schwierigkeiten gefasst machen kann. Vergessen Sie nicht, dass sowohl Inflation als auch Unsicherheiten einige Zeit brauchen um sich in die Wirtschaft einzugliedern. Auch die Sorgen über einen harten Brexit sind leider durchaus berechtigt.

 

Trotz alldem zeigt die BIP-Zahl, dass die Wirtschaft sich trotz des Brexit Votums nach wie vor in guter Verfassung befindet. Die Auswirkungen des Brexits durch die Firmen eventuell ihre Passporting-Rechte verlieren, sind noch immer unbekannt. Theresa May behauptet, dass sie besondere Vereinbarungen mit den USA treffen wird. Immerhin hat das Vereinigte Königreich eine stabile Beziehung zu den USA. Kritiker haben Zweifel geäußert, dass sie ohne einen Experten-Verhandlungsführer in ihrem Team kein Abkommen abschließen werden kann. Wir sind allerdings nicht derselben Meinung.

Ferner ist das Britische Pfund seit einem Zeitraum von fast acht Jahren am erfolgreichsten, nachdem es den 1,20er Level gegen den Dollar berührt hat. Der nächste Resistenzlevel den wir genau im Auge behalten ist 1,28 und der Support liegt bei 1,2550.

Autor: Naeem Aslam

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